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Diskriminierungsvorwurf: Gleichstellungsbeauftragte klagt gegen Frauenministerium
DPA

Manuela Schwesig ist Ministerin für Familie und Frauen - und hat Ärger im eigenen Haus. Die Gleichstellungsbeauftragte bemängelt den Auswahlprozess bei der Vergabe von Spitzenpositionen. Nun reicht sie Klage ein.

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verbalix 03.05.2014, 16:16
80. Schade um Frau Schwesig.

Wäre sie doch besser Hausfrau und Mutter geblieben,statt in die scheiß Politik einzusteigen!Dem Schöpfer sei Dank,dass Madame der Elite noch in einem gebärfähigen Alter ist,um Rentnerzuwächse ohne Sorgen in die Welt setzen zu können!

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naklar? 03.05.2014, 16:27
81. Willkommen in der Wirklichkeit ...

... ob Fachkräftemangel oder Pöstchenvergabe. Was heißt hier gerecht. Welcher Chef setzt sich schon Alfatierchen in den Nacken und welche Fachkraft kennt es nicht. Bei einem Jobwechsel (was ja heute öfters notgedrungen vorkommt) sind vor allem die Kenntnisse und Fähigkeiten des neuen Mitarbeiters gefragt. Führungspositionen sind da aber meistens nicht vorgesehen.
Selbst im öffentlichen Dienst, wo es vielleicht noch am gerechtesten bei der Pöstchenvergabe zugeht, kann man die Vetternwirtschaft nie ganz ausschließen. In der Privatwirtschaft geht es vor allem um Machtabsicherung. Eigentlich auch ein wenig verständlich. Und so werden auch bei jedem Chefwechsel einer Abteilung die Teams um den neuen Chef regelmäßig ausgewechselt. Da werden ehemalige Firmenstars auch öfters mal aus der Firma herausgeekelt. Und das hat nichts mit deren können zu tun.

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Martin98 03.05.2014, 16:33
82. wirklich unverschämt

dass Personalentscheidungen nicht von der Gleichstellungsbeauftragten getroffen werden

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midrange 03.05.2014, 17:49
83. So, so ...

Zitat von naklar?
... ob Fachkräftemangel oder Pöstchenvergabe. Was heißt hier gerecht. Welcher Chef setzt sich schon Alfatierchen in den Nacken und welche Fachkraft kennt es nicht. Bei einem Jobwechsel (was ja heute öfters notgedrungen vorkommt) sind vor allem die Kenntnisse und Fähigkeiten des neuen Mitarbeiters gefragt. Führungspositionen sind da aber meistens nicht vorgesehen. Selbst im öffentlichen Dienst, wo es vielleicht noch am gerechtesten bei der Pöstchenvergabe zugeht, kann man die Vetternwirtschaft nie ganz ausschließen. In der Privatwirtschaft geht es vor allem um Machtabsicherung. Eigentlich auch ein wenig verständlich. Und so werden auch bei jedem Chefwechsel einer Abteilung die Teams um den neuen Chef regelmäßig ausgewechselt. Da werden ehemalige Firmenstars auch öfters mal aus der Firma herausgeekelt. Und das hat nichts mit deren können zu tun.
Haben Sie schonmal in der Wirtschaft gearbeitet oder spricht hier die Erfahrung aus dem ÖD? Wenn eine Pfeife in einem Unternehmen sitzt, leidet u.U. das ganze Unternehmen darunter und verabschiedet sich im schlimmsten Fall in die Pleite. Das ist nicht das Ziel eines Unternehmens. Gerade die Eigentümer (Aktionäre, Gesellschafter) achten i.d.R. schon darauf, dass die Exekutive keinen Mist baut bzw. falls ja, dass die entscheidenen Personen demnächst ihren Kaffee woanders schnorren. Im ÖD oder im ör-Rundfunk ist das allerdings anders. Da kann kommen wer will, Parteienklügel, Pöstchenschieberei, Quotendamen, selbstreden kompetenzlos (s. aktuell mehrere Ministerinnen mit dem SPD Parteibuch) oder sonst eine Pfeife vor dem Herrn. Da geht keiner pleite, da spielt das Unternehmensergebnis keine Rolle. Keine Kontrolle, keine Verantwortung, keine Konsequenzen. Daher sehe ich die Machtsicherung in allererster Linie im ÖD und nicht in der Wirtschaft. Eine Firma, die danach handelt, ist in der heutigen Zeit relativ schnell Geschichte.

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