Forum: Politik
Diskussion um Flüchtlinge: SPD streitet über Deutschlands Aufnahmekapazität
DPA

Die SPD-Führung redet plötzlich wie die CSU über Deutschlands Aufnahmekapazitäten - und rückt damit von Kanzlerin Angela Merkel ab. Die Parteilinken protestieren gegen den Kursschwenk.

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freespeech1 04.10.2015, 06:53
200.

Zitat von thunderstorm305
Wie sieht es mit dem zu erwartenden Nachzug der Angehörigen aus? Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht was das für Konsequenzen hat?
Das sollte doch von SpOn aufgegriffen werden. Oder ist das Staatsgeheimnis, ein Problem, über das nicht geschrieben und geredet werden darf?

Muss der Antragssteller nicht nachweisen, dass er für seine Familien sorgen kann, d.h. Unterkunft und Verpflegung finanzieren kann?

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Schweigbrecher 04.10.2015, 08:05
201. Verschärfung unserer laschen Gesetze MUSS sein - und zwar ganz schnell

Zitat von RudiRastlos2
Selbst wenn die Grenze existiert und erreicht wird, wie soll sie nicht überschritten werden? Wer soll den mehrheitlich männlichen Asylanten verbieten, ihre Familien nachzuholen? So könnte sich die Flüchtlingszahl sehr rasch dramatisch erhöhen.
Wenn die mehrheitlich jungen Männer mit ihren Familien zusammen sein wollen, dann müssen sie dahin zurückgehen wo ihre Familien sind!

An dieser Stelle müssen wir in unserer Gesetzgebung als allererstes ansetzen. Nur wenn wir die Familiennachzug-Garantie streichen haben wir die Chance, dass eine nennenswerte Zahl von Flüchtlingen unser Land in absehbarer Zeit auch wieder freiwillig verlässt.

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bollrock 04.10.2015, 08:07
202. Werden jetzt aus unseren Ministern....

etwa Besorgtminister ... Oder rechte Minister.... Der normale Bürger hat diese Probleme schon vor Wochen erkannt... Leider erfährt man durch die Medien nur die hälfte was hier im Land momentan los ist...natürlich nur deshalb um die Menschen nicht zu beunruhigen...oder hat irgendjemand etwas von dem Vorfall auf dem Schockemöhle Gut bei Schwerin gelesen? Wo sind bloß die 3 Pferde hin....?

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smillenium 04.10.2015, 08:11
203. Rot-grüne Bundesländer nehmen zuwenig Flüchtlinge auf!

Die rot-grün regierten Bundesländer sollen halt mal ihr Soll an Flüchtlingen aufnehmen - bisher haben gerade die rot-grün regierten Länder dies nicht erfüllt (Königsteiner Schlüssel), dann reden wir weiter ob noch mehr ins Land sollen. Dann erkennt vermutlich auch die Opposition, das es eine Obergrenze gibt.

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mullerich 04.10.2015, 08:18
204.

Wie man an den Beiträgen im Forum sieht, hat Kohl es geschafft, die "geistig moralische Wende" die Kohl 1982 ausrief ist vollendet.

Entweder Wohlfartsversessene Konservative die sich an ihrem Gutmenschentum aufgeilen oder den Fremden scheuende Konservative beherrschen die Foren, zeigen als deutliche Mehrheit das Kapitalismus als Ideologie, marktkonforme Demokratie zu einem, egal ob die Beiträge pro oder contra Flüchtlinge sind, Konglomerat, einem neo feudalistisch, religiösem, esoterisch-christlichem Weltbild führten, in dem Politiker, Manager, Anleger, Investoren als neue Götter, als Heilsbringer gefeiert oder verflucht ihre Institute Bertelsman, INSM, IFO die neue Lehre verbreiten.

Eine neue Weltordnung in der der "Bürger" zwar über sie fluchen bzw. Beifall klatschen darf aber ansonsten als Stimm- und Manövriermasse genutzt den jeweiligen Strömungen und planlosen Richtungsänderungen zuzustimmen oder sich zu echouffieren.

Allein es ändert sich nichts, der Mensch ist in dieser Ideologie verkommen zu einem Produktionsfaktor, sein Wert bestimmt von der Produktivität, vom Glück erwerbstätig zu sein und wenn es nur prekäre Leistungen dafür gibt.

Krankheit, Erwerbslosigkeit gilt als Kostenfaktor, wird indivualisiert, wird stigmatisiert, als persönliches und schuldhaftes Handeln mit Repression und Leistungsentzug sanktioniert.

Die von der Wirtschaft und Politik gefordete Selektion der guten Flüchtlinge bzw. Zuwanderer hat schon längst im Hintergrund begonnen. Der Rest darf sich mit dem Einheimischen immer größer werdenden Bodensatz um die Krumen streiten, während der "besorgte Bürger" und der "Gutmensch", sich weiter über Nuancen ihrer gemeinsamen Werteordmnung streiten.

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freidenker49 04.10.2015, 08:21
205. Transitzentren sind richtig

Transit heißt vorübergehend. Und ähnlich wie in Jordanien oder der Türkei sollten solche Zentren errichtet werden bis die Verfolgung in den Heimatländern vorbei ist.
Dann können die Flüchtlinge dorthin zurückkehren.
Asyl heißt nicht automatisch Integration sondern per Definition Notunterkunft.
Und den Geflüchteten ihre Kultur austreiben zu wollen ist intolerant und anmaßend. Woher nehmen wir da Recht, unsere Kultur als die bessere zu fördern? Kulturelle Vielfalt ist eine Berechnung für die Welt!

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ralph.lobenstein 04.10.2015, 08:23
206. Asyl

Asyl ist zeitbeschränkt solang der Asylgrund besteht,Das ist doch wohl klar.
Also was soll das Gerede von Integration?
Das impliziert ja glasklar daß auch nach Wegfallen des Asylgrundes der Asylbewerber im Lande verbleibt.

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cm1 04.10.2015, 08:25
207. Wieviele...

Flüchtlinge hat Russland, das mehr als doppelt so groß ist, bisher aufgenommen. Und dabei behauptet Präsident Putin stets, dass er Syrien unterstützen will. Könnte es daran liegen, dass der russische Staat aus unbekannten Gründen für Menschen aus Syrien (aus Albanien, Afghanistan und vom Balkan) weniger interessant ist?

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ralph.lobenstein 04.10.2015, 08:28
208. Arbeit

Warum werden junge Asylberweber (und das scheinen 90% der Ankommenden zu sein- wenn man den Bilder trauen kann- nicht zu einfacher unengeltlicher Arbeit in den Kommunen herangezogen.
Zb Parks/Strassen saubermachen.
Jeder deutsche Bürger arbeitet doch auch 8 Stunden am Tag,da können sie sich gleich mal an den späteren Arbeitsalltag gewöhnen.

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olste52 04.10.2015, 08:36
209. Typisch Deutschland?

Für mich ist das ein typisch deutsches Phänomen. Erst lässt man sich als Gutmenschen feiern, suhlt und wälzt sich in den internationalen (vergifteten) Lobeshymnen, um dann in einem Abwehrreflex alles in Frage zu stellen. Dazu kommt noch ein oberlehrerhaftes und scheinmoralisches Auftreten. Aber Abgrenzung und längerfristige Strategien waren noch nie deutsche Tugenden.

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