Forum: Politik
Dohuk im Nordirak: 500.000 Einwohner, 650.000 Flüchtlinge - und es läuft
GIZ/ Markus Kirchgessner

Mehr Flüchtlinge als Einwohner: In Dohuk ist das inzwischen Alltag, die Stadt im Nordirak hat sich damit arrangiert. Doch fürchten die Bewohner einen neuen Ansturm, wenn die Schlacht um das nahe Mossul beginnt.

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guevara2000 29.08.2015, 12:51
1. Dohuk in der Autonomen Region Kurdistan (KRG)...

ist er zutreffend. Die KRG hat mit 5-7 Millionen Einwohner 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen.

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unlogisch 29.08.2015, 12:53
2.

Man weiß wo die Reise hingeht, dem Autor sei gesagt, im Sozialismus hat man auch alles geteilt, es kam dazu, dass dann gar keiner mehr was hatte, ausser ein paar Eliten.

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Jens07087 29.08.2015, 12:54
3.

Der Autor lässt das Kultur-Problem außer Acht. Ich denke auch, dass es kein Problem wäre, wenn sämtliche Einwohner von Hannover nach Hamburg flüchten würden. Allerdings würde es gewaltige Spannungen geben, wenn alle Hannoveraner nach Riad flüchten würden.

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Mach999 29.08.2015, 12:59
4.

Bin mal gespannt, wie lange die ersten Foristen wieder davon schwadronieren, dass es bei denen natürlich funktioniert, weil sie ja aus demselben Kulturkreis kommen. Dabei habe ich manchmal das Gefühl, dass die "besorgten Bürger" weiter weg von meinem Kulturkreis sind als jeder Flüchtling.

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Palmstroem 29.08.2015, 13:00
5. Deutsche Hilfe - 3,17€ im Monat für einen Flüchtling

"Früher haben wir Lebensmittelgutscheine über 30 Dollar pro Kopf im Monat erhalten. Jetzt sind es nur noch neun Dollar im Monat", sagt Mahmud. Manche Flüchtlinge in Dohuk erzählen sogar, dass sie gar nichts mehr erhalten..... Er spürt aber auch, dass die Lebensmittelhilfen, die sie hier im Camp erhalten, nicht mehr reichen, weil dem Uno-Welternährungsprogramm die Spenden ausgehen."

Und wie "großzügig" wir Deutschen doch sind - 37 Millionen für die kommenden eineinhalb Jahre - toll, macht pro Flüchtling und Monat 3,17€. Kein Wunder, dass sich diese Menschen auf den Weg ins gelobte Land machen.

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bazingabazinga 29.08.2015, 13:00
6. Unterstützt die Türkei

Die EU hat die Türkei gestern ausdrücklich für die Aufnahme von Flüchtlingen gelobt. Auch dort gibt es Orte, die mehr Flüchtlinge aufnehmen als sie Einwohner haben. Die Türkei hat allerdings im Gegensatz zum Irak eine stabile Regierug. Es muß schnellstens eine Schutzzone in Nord-Syrien unter türkischer oder internatialer Beobachtung eingerichtet werden. Im Gegensatz zur syrischen und türkischen PKK bedrohen irakische Kuren / Peschmerga die Türkei nicht durch Abspaltungspläne. Auch sie sind zu unterstützen. Und das tun ja u.a. die Türkei und Deutschland.

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kaishakunin 29.08.2015, 13:01
7. Dort muß man helfen.

Und nicht das Problem importieren.
Man muß den Menschen DORT eine Perspektive geben.

Und ihnen vorallem ihren grenzenlosen Fatalismus austreiben.
Was ist das für eine Einstellung?

"Wir werden wohl für immer hier bleiben", sagt Mahmud. "Was sollen wir in Damaskus? Unser Haus ist zerstört. Alles ist kaputt. Dort ist niemand mehr."

Wenn dort dann der IS herrscht, kann ich das noch nachvollziehen. Aber weil das Haus kaputt ist, dort niemand mehr ist? Dann müssen wir ihnen helfen ihre Häuser wieder aufzubauen. Anpacken müssen sie schon selber. Wenn ich mir deutsche Städte nach '45 anschaue dann frage ich mich wieweit unsere Großvätergeneration mit DER Einstellung gekommen wäre. Wir haben also Erfahrung damit. Die können wir, großzügig finanziell unterstützt, gerne teilen. Aber bitte kein Problem- und Konfliktimport. Wir haben genug Geld übrig, mit anderen Staaten zusammen, um Teile der Flüchtlingslager in Ausbildungslager umzufunktionieren in denen man alles nötige für den Wiederaufbau lernen kann oder wie man sich, im Falle das Heimkehr wirklich nicht möglich ist, waurm auch immer, VOR ORT eine lebenswerte Heimat aufbaut. Wer nicht tüchtig genug ist um seine Heimat wieder aufzubauen oder sich vor Ort, mit Hilfe, eine neue Existenz, ein neues Heim zu bauen, der ist auch keine "dringend benötigte Fachkraft".

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karl-heinz014 29.08.2015, 13:04
8.

Letztendlich geht es um die Frage wie wollen wir in Deutschland leben und sind die Flüchtlinge bereit sich in die Gesellschaft einzubringen in der Form in der sie jetzt besteht. Leider wissen die Menschen die kommen überhaupt nichts von Deutschland. Dann ist die Frage mögen sie das Land oder lehnen sie die Struktur ab. Parallelgesellschaften können wir uns nicht erlauben.

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KJB 29.08.2015, 13:14
9. Unfair

Es ist unfair vom Autor die Gewalttaten und den Hass gegen Flüchtlinge in Europa hervorzuheben und die überwältigende Hilfsbereitschaft unerwähnt zu lassen. Jeden Tag engagieren sich Tausende von Menschen für die Flüchtlinge nur sieht man die nicht in den Medien, der rechtsradikale Mob auf der Straße und brennende Unterkünfte bringen halt mehr Schlagzeilen.
Zum Artikel selbst: Ja, dort geht das weil die Menschen dort "dieselbe Sprache sprechen und denselben kulturellen Hintergrund haben". In Deutschland ist es viel aufwendiger Menschen mit anderer Sprache, anderer Schrift und anderem kulturellen Hintergrund in die Gesellschaft zu integrieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Ein sehr undifferenzierter Artikel mit unterschwelligem verallgemeinerndem Vorwurf Herr Kazim. Auch wenn die Nazis zur Zeit in den Medien omnipräsent sind, die sind und bleiben eine Minderheit.

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