Forum: Politik
Donald Trump in 2019: Mit dem Rücken zur Wand
AP

Politische und wirtschaftliche Krisen, Ermittlungen, Widerstand aus den eigenen Reihen: Dem US-Präsidenten steht ein turbulentes Jahr bevor. Er gibt sich kämpferisch, doch seine Optionen schwinden.

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medienskeptiker 31.12.2018, 08:42
40. schaut ziemlich gut aus für die USA und Trump

--die Wirtschaft boomt. plus 3% Wachstum--bei normalisierten Zinsniveau (über 2%) und trotzdem moderater Inflation und niedriger Arbeitslosigkit

-- die Handelsverträge mit Canada und Mexiko sind abgeschlossen.. Ein Handelsabkommen mit China steht bevor

--die Mehrheit im Senat wurde gehalten

--die ewig ergebnislosen Untersuchungen zur "russia collision" werden zu einem Ende kommen müssen. Anschliessend werden wohl die brach liegenden Untersuchungen gegen Hillary Clinton reaktiviert werden und die fragwürdigen Aktivitäten des Justizministeriums unter Obama im Wahlkampf

die Beziehungen USA-Russland werden sich verbessern

dazu kommt,dass die USA unter Trump in drei kririschen Weltregionen für beeindruckende Friedensentwicklungen sorgt. Korea, Syrien, Afghanistan
--die USA Börse erholt sich gut nach einer kleinen Delle

sehr problematisch wird 2019 allerdings für die EU.der (wahrscheinlich harte) Brexit.der Zusammenbruch der deutschen Exporte,die Krise der deutschen Automobilindustrie. Die EU wird deutlich unter 2% Wachstum fallen. Deutschland selbst wohl unter 1 Prozent.die Zinsen bleiben auf Null und die Wählerschaft wird noch einmal einen kräftigen Ruck nach rechts machen. Der Zusammenbruch von Euro und EU wird wohl einen weiteren Schritt näher kommen. Macron und Merkel sind innenpolitisch schwerst angeschlagen

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muellerthomas 31.12.2018, 08:48
41.

Zitat von hasenmann123
Also ich finde die Artikel absolut nicht lesenswert. Die Kommentare von Herrn Pitzke klingen als kämen sie aus der Feder von Frau Clinton die es immernoch nicht verwinden konnte dass das Volk die Frechheit besaß die tollste und intelligenteste Frau Amerikas nicht zu wählen und jetzt an allem was Trump macht irgendetwas auszusetzen hat in der Hoffnung die Wahl könne doch noch irgendwie annulliert oder ein impeachment Verfahren eingeleitet werden. Seht es lieber ein Leute: Trump bleibt im Amt und wird wahrscheinlich wiedergewählt wenn es so weiter läuft. Bisher hat er noch keinen Krieg angezettelt. Wenn es so bliebe wäre das mal was ganz neues für Amerika und das ist doch schonmal positiv. Schaltet doch mal den Wahlkampfmodus aus und berichtet etwas objektiver: Es langt.
Objektiv gibt es einfach nichts positives über Trump zu berichten.

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muellerthomas 31.12.2018, 08:49
42.

Zitat von gruffelo
@ Lichtenbruch: viele Leute denken, weil der POTUS unkonventionelle Dinge sagt und tut sei er "unsäglich" und eine Art Unfall. Ist er nicht. Er ist demokratisch gewählter Präsident der größten Volkswirtschaft der Welt, und dafür gibt es Gründe. Die Leute die denken, er sei ein Unfall, sollten es sich nicht so einfach machen und einmal in Ruhe darüber nachdenken, warum Trump Präsident geworden ist.
Wieso ist er denn Ihrer Meinung nach Präsident geworden? Also mir ist auch nach zwei Jahren noch schleierhaft, wieso irgendjemand für ihn gestimmt hat.

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Sal.Paradies 31.12.2018, 08:49
43. Die falsche Person

Wann endlich bemerkt Hr.Pitzke dass nicht D.Trump sondern seine Wähler und Verbüundeten das eigentliche Problem sind? Seine "Artikel" gleichen immer mehr wütenden aus dem Bauch heraus geschriebenen Wünschen, die aber allesamt bis heute nicht in Erfüllung gegangen sind. Was uns und ihn besonders alarmieren sollte ist, dass er einen Teil des amerikanischen Volkes so falsch eingeschätzt hat. Trump kann doch nur so agieren, weil vielen Wählern in den USA ganz offensichtlich die geistige und charakterliche Reife fehlt. Trump ist der Held von Millionen bildungsfernen und revanchistischen US-Bürgern, die immer egozentrischer und egoistischer denken und leben. Eigentlich sollte die freie Welt über jemanden wie Trump froh sein, weil jetzt endlich für alle die sehen wollen offenbart wird, wie degeneriert dieses Land eigentlich ist und wie gut z.B. Europa daran tut sich nur noch auf sich zu verlassen und den Kreis enger zu schließen, um sich vor diesen Radaubrüdern zu schützen. Über eines bin ich immerhin froh. D.Trump holt seine Soldaten heim und schicht sie nicht in einen sinnlosen Krieg um Dinge zu entfesseln, die kaum mehr zu bändigen wären. Und gut ist, dass solange er Präsident ist, dass alle anderen Länder fast schon genötigt werden zusammen zu stehen, um Lösungen ohne die USA zu suchen, was schon viel früher hätte geschehen sollen. Aber eines sollte Hr.Pitzke klar sein. Solange Trump seine Wähler hinter sich hat wird er sicher im Sattel sitzen, da kann er schreiben bis im die Finger von der Hand fallen. Ich persönlich wundere mich nur noch, wie ein Mann wie Hr.Pitzke, der so viele Jahre in den USA lebt, sich so täuschen lassen konnte? Wo lebt dieser Mensch, dass ihn jetzt Dinge überraschen, die auch schon vor vielen Jahren vorhanden waren. Trump hat sie ja nur ausgelöst, aber da waren diese US-Bürger ja schon immer.

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muellerthomas 31.12.2018, 08:50
44.

Zitat von 123rumpel123
Wirtschaftspolitisch ist das Meiste gut eingestilt.
Nur wenn man wie Sie und die anderen Trump-Fans die Fakten ignoriert.

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123rumpel123 31.12.2018, 08:55
45. xxx

Zitat von Listkaefer
... Gefahr für den Zusammenhalt des Westens, für eine wertebasierte multilaterale Weltordnung, für den Weltfrieden, die Erhaltung der Umwelt auf unserem Planeten und insgesamt eine Schande für die USA. Diesen narzisstischen Selbstdarsteller zu stoppen liegt im Interesse der ganzen Welt. Hoffentlich haben die Demokraten, der Ermittler Mueller und die verbliebenen Teile der unabhängigen Justiz eine baldigen Erfolg - im Interesse der gesamten Menschheit. Noch 2 Jahre Trump würden zum globalen Albtraum werden.
Sie preisen und loben die multilaterale Weltordnung mit UN, IWF, Weltbank, WTO, Nato usw.

In all diesen Organisationen sind oder waren die USA jahrzehntelang Hauptfinanzier und oder Akteur.
Nun kommt ein Präsi und stellt den Nutzen für die USA diesbezüglich in frage, dass ist legitim.

Und nichts anderes macht Trump.

Das dies natürlich den ganzen Trittbrettfahrern nicht gefällt ist klar.
Wird ganz schön was kosten diese Lücke zu schließen. Und in diesem Sinne genießen dann alle heute Abend die allerliebsten Worte unserer BK zum Neuen Jahr.

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jotha58 31.12.2018, 09:02
46. all

diese Untergangsszenarien würden für einen Präsidenten der USA reichen, dass ein Präsident zurück treten müsste. Warum muss Herr Trump nicht zurück treten? Ich denke, dass ist relativ einfach, er sieht das ganze als reality Show und er ist der Showmaster, der bei jedem unliebsamen Kandidaten sagt:"you are fired". Erst wenn er beginnt, sein Amt als das Amt des 45. Präsidenten der USA wahrnimmt, dann wird es eng für ihn.

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spiegelfechte 31.12.2018, 09:05
47. Langsam!

Zitat von claus7447
Lieber Herr Lichtenbruch, Auch ich bin der gleichen Ansicht wie Herr Pitzke. Und auch ich hoffe. Meine Hoffnung ist differenziert. Möge der Stern von Donny soweit sinken, dass zwei Dinge eintreten: Er keinen richtigen Sch... baut der zu einem Krieg oder sonstigen Katastrophe führt. Die Bürger in den USA merken was für eine Pfeife es ist und die Wiederwahl ausgeschlossen ist. Allerdings habe ich noch einen Dritten: das die Demokraten endlich einen passablen Kandidaten auswählen. Ich weiss ein bisschen viel Wünsche für das kommende Jahr. Ich hätte es ja auch kürzer formulieren können: Herr schmeiße Hirn runter. Ein gutes 2019.
Trump hat schon jetzt viel erreicht für sein Land:
Arbeitsplätze geschaffen, Löhne erhöht, fast Frieden in N-Korea, Einigung mit China in Sicht, Kriminalität bekämpft. anti westliche Organisationen verlassen, keine neuen Kriege angezettelt... Für Spiegel Leser scheinbar alles nur"populistisch".

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KingTut 31.12.2018, 09:14
48. Warum Herr Pitzke richtig liegt

Erst einmal sollten sich alle Zweifler, die der Meinung sind, dass Donald Trump nichts passieren wird, egal was er anstellt, darüber im Klaren sein, dass die Vereinigten Staaten ein Rechtsstaat sind. Jemandes Schuld muss lückenlos nachgewiesen werden und wenn das geschehen ist, dann schlägt die Justiz knallhart zu, was in Bezug auf das Umfeld von Trump auch schon geschehen ist:

4 Personen zu Haftstrafen verurteilt
1 Person schuldig gesprochen
7 Personen bekannten sich schuldig
36 Personen und Firmen wurden angeklagt, darunter die Schließung der Trump Foundation wegen "Extensive And Persistent Violations Of State And Federal Law"
Quelle: CNN vom 28.12.18

Nun der Ausblick auf 2019:
Kommenden Donnerstag werden die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernehmen. Darüber sollten Trump und seine Gehilfen sehr beunruhigt sein. Wissen Sie warum?
Die Demokraten übernehmen dann nämlich die Kontrolle über alle Ausschüsse (Committees), die unter den Republikanern zahnlos waren. Damit einher geht u.a. das Recht, Zeugen vorzuladen (subpoena power) und öffentlich zu vernehmen. Für die anstehenden Untersuchungen werden von den Demokraten derzeit Ermittler und Rechtsanwälte mit folgenden Fachkenntnissen eingestellt: criminal law, bankruptcy law, constitutional law, commercial law. Laut dem CNN Tonight Kommentator Don Lemon (28.12.) werden die Demokraten von Bewerbern für diese Positionen regelrecht überschwemmt. Sie alle wollen teilhaben an diesem historischen Prozess, der ihrer Erwartungen nach die größte kriminelle Untersuchung über einen amtierenden US-Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten darstellt.
Don Lemon dazu an sein Publikum "Here we go, fasten your seatbelts .... this will be a bumpy 2019".
Herr Pitzke übertreibt also keineswegs, sondern resümiert verantwortungsvoll auf der Grundlage der vorliegenden Fakten. Dafür herzlichen Dank.

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muellerthomas 31.12.2018, 09:20
49.

Zitat von medienskeptiker
--die Wirtschaft boomt. plus 3% Wachstum--bei normalisierten Zinsniveau (über 2%) und trotzdem moderater Inflation und niedriger Arbeitslosigkit
Die gute Wirtschaftslage hat er geerbt und unter ihm läuft es ja zusehends schlechter:
Seit er Präsident ist sind nur noch 190 Tsd. Jobs pro Monat entstanden mit abnehmender Tendenz - in den vier Jahren vor ihm waren es noch 217 Tsd. pro Monat.
Dafür hat er in den ersten elf Monaten 2018 so viele neue Schulden gemacht wie Obama in den 22 Monaten von Januar 2015 bis Oktober 2016.
Der Wohnungsmarkt tritt gerade in den Abschwung ein, das Verbrauchervertrauen stagniert.

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