Forum: Politik
Donald Trump in Brüssel: Geschwafel eines Handlungsreisenden
DPA

Donald Trumps Attacken gegen Nato-Partner wie Deutschland richten erheblichen Schaden an. Das Bündnis jedoch wird trotzdem weiterbestehen - aus einem einfachen Grund.

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boknopf 11.07.2018, 19:31
40. Bündnisfall

Die einzigen die jemals den NATO Bündnisfall ausgelöst haben, waren die USA im zweiten Golfkrieg, als der Welt der größte Lügencocktail aller Zeiten serviert wurde (Saddam Husseins angebliche weapons of mass destruction).
Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen!
Seit dem ist die Region nicht mehr zur Ruhe gekommen und genauso könnte Europa den USA gegenüber die Kosten für Millionen Geflüchtete auf den Deckel schreiben. Ich verstehe gar nicht, warum nicht alle Nato-Mitglieder geschlossen den Sitzungssaal verlassen wenn diese wohl größte Entwürdigung des Amt des Präsidenten den Saal betritt.
Dasselbe gilt übrigens für die UN, da wäre ein Hausverbot für den Herrn wohl exakt das, was man in allen anderen Lebenslagen mit Personen dieser Art täte.

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korkdude 11.07.2018, 19:35
41. Flugzeugträger

Wie viel Flugzeugträger muss denn Deutschland jetzt bauen wenn wir 4(!) % des BIP ins Militär stecken sollen. Die Bundeswehr würde da ja sowas von bis an die Zähne bewaffnet sein, das unseren Nachbarn Angst und Bange werden müsste, wären wir nicht in der EU und NATO.

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sekundo 11.07.2018, 19:35
42. Zu den vielen

Dingen, die Trump nicht weiss, gehören
1. Deutschland ist der zweitgrößte
Nettozahler der NATO und
2. Deutschland stellt das zweitgrößte
Truppenkontingent bei Auslandseinsätzen!!

Mr. Trump, you should be briefed more
properly before important meetings!!

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porcellanato.scholz 11.07.2018, 19:37
43. Ich lese hier immer wieder...

Angaben in Prozent zum Vereiditigungshaushalt. Glaubt denn echt jemand, dass diese Angaben stimmen?

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venster 11.07.2018, 19:38
44. testuser2 - NATO Kosten

@testuser2 -- die tatsaechlichen KOSTEN zum Betrieb der Organisation NATO belaufen sich auf ca. 2 Mrd. Euro/Jahr. Dieses Budget ist gerecht unter allen Mitgliedstaaten aufgeteilt (USA ca 22%, Deutschland 14%, UK 10%, Frankreich 10%, usw).

Der Betrieb des GESAMTEN Militaerapparats eines Landes, inkl. Personal und Waffen zum Fuehren von ANGRIFFSKRIEGEN wie im Falle der USA sollte man nicht als "Kosten" fuer die NATO-Mitgliedschaft (ein VERTEIDIGUNGS-Buendnis) ansehen. Die USA haben allein in den letzten 20 Jahren mehrere BILLIONEN Euro ausgegeben fuer das Fuehren von illegalen Angriffskriegen wie in Afghanistan, Irak, usw. Das kann man gut oder schlecht finden - es schlaegt sich auf jedenfall in den immensen Kosten fuer deren Militaer nieder. Aber mit NATO und VERTEIDIGUNG hat das 0,0 zu tun und deswegen sind diese Zahlen und 2%-Ziele voellig hanebuechen.

Die EU insgesamt gibt bereits x-mal mehr fuer Militaer aus als unser auserkorener Erzfeind Russland (ca. 60 Mrd. Euro Militaerbudget). Was soll das Getoese also?

Gruss,venster.

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vielflieger_1970 11.07.2018, 19:39
45.

Zitat von hirlix
aber die Kritik an den Rüstungsausgaben der übrigen NATO-Mitglieder ist kein Fehler. Er hat zu 100% Recht. Man muss nur mal die Berichte über den Zustand der Bundeswehr lesen, die u.a. auch hier im Spiegel immer wieder erscheinen. Der Laden ist in einem desolaten Zustand und hat einen Investitionsstaub von vielen vielen Milliarden. Im Ernstfall würde die Mobilmachung Monate dauern. In dieser Zeit müssen wir uns aktuell auf die Amis verlassen. Von der Befähigung Auslandseinsätze durchzuführen wollen wir erst gar nicht reden...
Deutschland ist eigenständig und alleinverantwortlich für seine Bundeswehr, da muss kein wildgewordener alter Mann aus Washington intervenieren! Trump soll sich mal um seinen eigenen Saustall zuhause kümmern, da hätte er eigentlich genug zu tun. Sie träumen von Mobilmachung? Ihnen ist schon klar, dass selbst bei modernster Ausrüstung das genau 0,0% Unterschied ausmachen würde?

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mod2 11.07.2018, 19:40
46. Korrekt!

Zitat von kritikderreinenvernunft
Sehr geehrter Herr Nelles, ich wußte nicht, dass Russland unser Gegner ist. Wenn das die aktuelle Doktrin der Nato sein sollte, dann will ich hier nicht sein. Auch muss man klar sagen, dass die Vermischung von Wirtschaft und Verteidigung in der Art und Weise wie sie durch die Amerikaner geschieht, einfach nicht statthaft ist. Wenn man sich dann auch noch klar macht, dass die Nato eigentlich nur als Schutzschild Amerikas gegenüber Russlands gedacht war - und offenbar wieder ist - und in nahezu sämtlichen Szenarien eine Zerstörung Europas in Kauf genommen wird, dann stellt sich noch viel weitergehend die Frage nach einem Bündnis, das seine Daseinsberechtigung nur aus beständigen Konflikten erhält. Hält man sich dann noch vor Augen, dass der gesamte Verteidigungshaushalt Russlands mit ca. 66 Mrd USD nur etwa ein drittel höher ist, als der Deutschland und nichts im Vergleich zu den ca. 900 Mrd.USD der Nato, dann fragt man sich schon, wen man sich da zum "Gegner" aufbaut und in wessen Interesse das liegt.
In diesem Zusammenhang sei auch die 2% Forderung an Deutschland einmal zu betrachten: mit knapp 70Mrd Militärausgaben länge die Bundesrepubilk damit alleine schon über jenen Ausgaben, die Russland auf diesem Sektor tätigt!

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sun+sail 11.07.2018, 19:40
47. Na ja.

Das russische Gas erzeugt Abhängigkeiten und ein Flüssiggas Terminal würde es ermöglichen Gas von Dritten zu kaufen. Flüssiggas bieten einige Staaten an. Neben Norwegen und den USA auch Saudi Arabien. Polen hat übrigens ein solches Terminal gebaut. Wir überweisen jährlich Milliarden an Russland, die dann direkt in die Rüstung gesteckt werden.
Dann rüsten wir und die NATO auf um das Baltikum zu schützen.
Natürlich hat Trump recht!

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Tubus 11.07.2018, 19:43
48. Chancen

Bekanntlich wurde die NATO gegründet, um die USA in Europa DRIN zuhalten, die Russen DRAUßEN und die Deutschen UNTEN zu halten. Ein legitimes Interesse vieler Europäer und Amerikaner. Aber wie man sieht, die Interssen ändern sich. Die Russen sind für die USA nicht mehr der Hauptgegner, sondern die Chinesen. Wären die Deutschen nicht so vernagelt, würden sie die Chancen dieser Entwicklung erkennen.

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raoul2 11.07.2018, 19:45
49. Klar ist der Senat so etwas wie ein Regulativ

Aber das sollten sich die Senatoren auch bei anderen Themen klarmachen: Bei der Besetzung des Obersten Richters z.B. oder bei den menschenverachtenden "Aktionen" des PotUS in Sachen Flüchtlinge oder oder oder ...

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