Forum: Politik
Donald Trump in der Krise: Jetzt geht ihm auch noch das Geld aus
REUTERS

Es wird ungemütlich für Donald Trump: Die Umfragen sind desaströs und nun ist offenbar auch die Wahlkampfkasse leer. Hektisch sucht er nach neuen Einnahmequellen.

Seite 15 von 15
silverhair 22.06.2016, 15:39
140. Ich hab da keine probleme

Zitat von rloose
Dann trennen Sie sich doch auch von der Vorstellung, dass Zahlungsmittel sowas wie Bargeld ist. Der gute Trump kann ja auch mit seinen Aktien bezahlen und schon ist er nicht mehr arm wie eine Kirchenmaus. Nicht das noch einer auf die Idee kommt hier zu spenden.
Niemand bezahlt mit Aktien .. das wäre nonsens und tödlich! Sie haben ja ihr "Zalungsmittel" ganz bewußt dafür ausgegeben - über die Zeit viel mehr zu bekommen .. warum sollte man also eine Aktie für 1000 $ verkaufen, wenn man dafür in den nächsten Jahren 2000 $ bekommen kann!

macht doch kein Vernünftiger .. Bestenfalls beleihen sie Vermögen .. da verlieren sie max. ein paar Dollar .. (Zinsen) aber man gibt Vermögen doch nicht aus der Hand für sowas unwichtiges wie Bargeld?

Mit "Bargeld" sind sie arm . mit Vermögen sind sie reich , weil Bargeld ist nach den Kaufen von irgendwas weg, Vermögen da kommt immer mehr und mehr ..

Der einzige Sinn von Zahlungsmitteln egal welcher Art ist immer im Wirtschaftskreislauf zu rotieren .. deshalb brauchts von denen auch so wenig.. Das "Vermögen" ist aber eine Fähigkeit .. Neues zu schaffen, auch neue Zahlungsmittel ...

Mit Bargeld sind sie also arm dran .. mit Vermögen sind sie reich und werden reicher , selbst wenn sie nichts auf dem Konto haben!

Beitrag melden
Aspekte plus 22.06.2016, 15:45
141.

Zitat von felisconcolor
.... Aber interessieren würde es mich schon was das Volk diesem Laienprediger hinterher rennen lässt wie die Mäuse hinter dem Flötenspieler.
Die USA Amerikaner vertrauen ins System der Demokratie, weniger in die Personen, die werden vom System eingehegt. Das System bleibt immer gleich, damit die Demokratie bleibt, die Personen kommen und gehen.

Europäer, und vermutlich der grosse Rest des Planeten, vertrauen in Personen, die das System Demokratie aufrecht erhalten, gestalten, anpassen, ändern, moderniseren etc., das auch tun müssen, - damit die Demokratie lebendig bleibt.

Wenn ich einen Mantel zum Schneider zum Ändern gebe, ist das eine andere Sache, als wenn ich ihn in die Reinigung gebe. Der Schneider muss qualifiziert sein, der der Mantel in die Tonne wirft, nicht besonders, das kann auch ein Flötenspieler sein, Hauptsache er macht den Job.

Beitrag melden
burgundy 22.06.2016, 15:46
142.

Zitat von emobil
Ja, stimmt schon: SPON-Journalisten arbeiten sich hart an Trump ab. Auch wenn's gar nichts nützt: die dürfen das! Allerdings ist es ja nicht nur SPON, der, na sagen wir mal "kritisch" zu Trump steht. (Welches deutsche Massenmedium steht dem armen Kerl eigentlich bei?) Und die Frage nach einem sympathischeren Kandidaten wird a) die Republikaner wohl kaum erreichen und kommt b) zu spät. Der Zug ist durch den Bahnhof, wie man so schön in D sagt.
Da bin ich mir nicht so sicher. Die Republikaner scheinen ja - wenn die Medienmeldungen stimmen, wobei man derzeit hier sehr vorsichtig sein muss - gewaltig zurückzurudern. Trump muss erst einmal die Nominierung schaffen, und das ist nicht unbedingt sicher angesichts der aktuellen Stimmungslage. Vielleicht wird es doch noch Rubio. Der könnte es schaffen, dass Clinton sicher geglaubte Stimmen wegbrechen, besonders bei den Latinos. Das könnte sogar ein Debakel für eine maskenhafte und nicht sehr souverän, sondern eher unmotiviert auftretende Hillary Clinton werden.

Beitrag melden
Aspekte plus 22.06.2016, 15:48
143.

Zitat von ebenezer_scrooge
Also für mich ist Trump ein U-Boot der Demokraten, der den Wahlkampf der Republikaner torpedieren soll. Anders kann ich mir sein Verhalten und seine Äußerungen logisch nicht erklären.
Diese Vermutung wird öfters geäussert, tönt auch plausibel, aber wozu sollte Donald Trump sich das antun?
Da hätte er schon aussteigen können, nachdem er alle anderen Kandidaten demontiert hatte?

Beitrag melden
chk23 22.06.2016, 15:48
144.

Zitat von silverhair
Immobilien, Aktien ... das IST Vermögen , bargeld ist KEIN Vermögen , sondern einfach ein Umlaufendes transportmittel! Und weil Vermögen sich immer auf Zukünftige Erträge bezieht, steht das auch niemals in einer Steuererklärung drin .. Streichen sie mal die Vorstellung das auf der Welt dicke Töpfe mit Bargeld rumstehen.. Die gibt es nicht und gab es nicht . sondern es gibt Methoden in der ZUKUNFT immer kleine - aber dafür wichtig Erträge zu bekommen, und ein Hilfsmittel (Bargeld) um das zu erreichen! Und der hat auch keine 150 Mio $ Liquide Mittel .. kein Vernünftiger Mensch hortet Bargeld .. das machen nur die Dummen .. der hat vielleicht grad mal irgendwo eine Mio um mal seiner Frau ein Collier zu kaufen .. aber mit sicherheit nicht mehr! Bargeld ist wie das Wasser in der Zentralheizungsanlage . Träger des Geldumlaufes = Wärme ,aber doch nicht die Wärme selber!
Habe ich auch nie behauptet. Für den Wahlkampf zählt aber einzig und alleine, wieviel Trump kurzfristig aufbringen kann, sei es durch Kreditaufnahme oder dem Verkauf kurzfristig veräusserlicher Vermögenswerte wie zB Aktien. Und es heisst aber aus Insiderquellen, dass Trump derzeit realistisch maximal $150 für den Wahlkampf "locker machen" kann, was eben für einen Präsidentschaftswahlkampf nicht ausreicht, wenn er diesen denn, wie angekündigt, vorwiegend aus seiner Portokasse bestreiten möchte.

Beitrag melden
silverhair 22.06.2016, 15:55
145. Börsen zielen immer auf die Zukunft .. nie auf die Gegenwart

Zitat von rloose
Jetzt weiß ich wie Trump zum Milliardär avancierte. Er hat sich ein Mietshaus gekauft und damit gerechnet, dass er noch 500 Jahre lebt. Was sind denn das für Milchmädchenrechnungen? Aktien und auch Wertpapiere werden jeden Tag an der Börse gehandelt, dafür gibt es ja extra Börsen. Und da wird ihr Wert bestimmt, und zwar der von heute und nicht von in zehn Jahren.
Das was da bestimmt wird ist kein "Geld=Bargeld wert" .. man bestimmt nicht wieviel man HEUTE dafür bekommen würde, sondern in 10 ..50 Jahren!

deshalb können sie mit Aktien auch von einem Tag auf den anderen Pleite sein.

Zb: Hier
http://kurier.at/wirtschaft/theranos-gruenderin-elizabeth-holmes-von-4-5-mrd-dollar-auf-null/202.244.330

Oder Facebook . Börsenwert 25 Mrd. .. Jahres gewinn so 300 Mio

Zahlungsmittel wandern immer im Kreis ."Kaufen , Hersteller - Lohne ... Kaufen" .. das ist nur eine winzige menge .. aber daraus fällt bei jedem Umlauf für "Kluge" Leute eben etwas ab .. und das summiert sich im laufe der Jahre , und darauf zielen Dividenden Ab .. nämlich auf einen kleinen aber kontinuierlichen Zustrom von weiteren Zahlungsmittlen, die man schnellstmöglich in neue "Wertpapiere" umsetzt!

Um 1800 herum, da hat man "Landwirtschaftliche Dinge wie Kühe +Weizen" als Wertvoll angesehen, und deshalb bedacht .. "Dinge" hätten wert . häuser , zahlungsmittel etc. Aber es ist nicht das "Ding" was einen Wert hat, sondern seine Nutzbarkeit über die Zeit ..

Nicht der Kaufpreis des Schmiedhammers ist wertvoll, sondern sein Nutzen über die Zeit damit was zu verdienen .. deshalb ist "wertvoll".. Nicht das Miethaus ist wichtig .. sondern der "Rücklauf durch die Mieten".

Nicht das Buch ist wichtig, sondern der Nutzen =Rücklauf durch "Kaufen" ...

Der Wert von VW ist massiv im Keller, weil man diesem laden nicht mehr zutraut überhaupt noch Fahrzeuge zu verkaufen.. deshalb bekommen sie für deren Aktien heute auch kaum noch was.
Das gleiche Für die Deutsche Bank.. Die hat keine Geldstapel im Keller .. deren Wert war das Geschäftsvolumen zwischen Forderungen und Verplfichtungen .. und jeztzt ist da sense, also haben die Aktien und der Laden an der Börse keinen wert mehr, weil man von denen für die Zukunfts nichts mehr erwartet! (2015 Gewin je Aktie : - 5,05 %)

Börsen ziehlen immer auf die Zukunft . nicht darauf was sie aktuell dafür kaufen könnten!

Beitrag melden
emobil 22.06.2016, 16:01
146. Vertrauen

Zitat von Aspekte plus
Die USA Amerikaner vertrauen ins System der Demokratie, weniger in die Personen, die werden vom System eingehegt. Das System bleibt immer gleich, damit die Demokratie bleibt, die Personen kommen und gehen.
Also mit dem "Vertrauen in das System" ist es ja auch heikel:
ich z.B. vertraue durchaus der modernen Flugzeugtechnologie. Trotzdem wäre es mir äußerst unangenehm, einen ziemlich Verrückten - der noch nicht einmal Flugerfahrung vorweisen kann - auch nur kurzfristig ans Steuer zu lassen.

Beitrag melden
biba_123 22.06.2016, 16:03
147. Wir werden sehen....

... Vielleicht auch wieder eine Meldung,um präsent zu sein. Da die Journalisten ja alles schreiben,was sie aufschnappen,wird ihm die Präsenz ja leicht gemacht.

Beitrag melden
Kasimir_Finsterbold 22.06.2016, 16:08
148.

Zitat von emobil
Ich stimme Ihnen zu: in Fragen der Kriegstreiberei gibt es wahrscheinlich keine so großen und grundsätzlichen Abstände zwischen den beiden Parteien. Ich kenne mich ja in amerikanischer Geschichte nicht so richtig gut aus: gab es überhaupt mal einen US-Präsidenten, der in seiner Amtszeit keinen Krieg geführt hat? Aber in der aktuellen Geschichte können Sie doch nicht auf Clinton zeigen, ohne die Bush-Gang wenigstens zu erwähnen, denke ich, denn der gegenwärtige Schlamassel im Nahen Osten hat ja wohl maßgeblich mit deren Wirken zu tun, oder?
Natürlich sind auch die Republikaner nicht ganz unschuldig, vor allem da sie sich von ihren ursprünglichen Idealen (leider) mehr und mehr entfernt haben. Aber die verheerendsten Kriege und die schwerwiegendsten politischen Verbrechen gehen eindeutig auf das Konto der Demokraten!! Ich zähle mal auf:

- Libyen, Syrien, die Entstehung und Aubreitung des IS
(-> Barack Obama und Hillary Clinton, beides Demokraten)

- Induzierung der Ukraine-Krise und neuer Kalter Krieg mit Russland durch massive NATO-Ausweitung
(-> auch Barack Obama, seines Zeichens Demokrat)

- der Verderben, das über den Balkan bzw. über Jugoslawien gebracht wurde und zur Zersplitterung des Landes führte und der Einsatz von Uranmunition, wo heute noch Kinder dort unter Strahlenschäden leiden
(-> Bill Clinton, Demokrat)

- Eskalation des Vietnamkrieges, der brutalste und verheerendste Krieg seit dem 2. WK
(-> Lyndon B. Johnson, Demokrat)

- Koreakrieg, der zur nachhaltigen Spaltung des Landes führte, unter der die Völker, ganz besonders Nordkorea, heute noch leiden
(-> Harry S. Truman, Demokrat)

- die nukleare Auslöschung Hiroshimas und Nagasakis mit Hunderttausenden von Zivilistenopfern, eines, wenn nicht gar DAS abscheulichste Verbrechen der moderneren Geschichte
(-> auch Harry S. Truman, Demokrat)

- die anfängliche Unterstützung des Hitler-Regimes in den 30er Jahren
(-> Franklin D. Roosevelt, Demokrat)

- die uneingeschränkte Unterstützung und Befürwortung der Sklaverei bis die REPUBLIKANER unter Lincoln sie abschafften
(-> Demokraten)

Beitrag melden
Aberlour A ' Bunadh 22.06.2016, 17:08
149. Klotz am Bein?

Zitat von Reza Rosenbaum
Roland Nelles schreibt mal wieder Trump in Grund und Boden. Das ist ja gefuehlt drei mal pro Woche wie Deja Vu. Geht man ein bisschen kramen lesen sich die Artikel ueber den Vorwahlkampf aus dieser Ecke wie Realsatire. Was Trump da schon alles nicht geschafft hat, und wie oft er schon am Ende war. Dazu immer schoen Bilder, die ihn wie einen Irren aussehen lassen. Und ueber den Anschlag auf Trump natuerlich kein Wort. Auch nicht darueber, dass Bill fuer Hillary zwar ein tolles finanzielles Zugpferd ist, ihr seine Eskapaden und besonders auch ihr eigener Umgang mit den Frauen, die von Bill "beglueckt " wurden, wie ein Klotz am Bein haengen. Kein Wort darueber, dass Trump mit 25 Mio die bis zu 150 Mio schweren Konkurrenten im Vorwahlkampf haushoch geschlagen hat. Darunter Veteranen wie Bush und Cruz. Auch kein Wort darueber, dass Clinton durch Sanders soweit nach links gedrueckt wurde, dass sie fuer viele Normalos unwaehlbar geworden ist. Neutrale Berichterstattung geht anders. Das Niveau hier ist mittlerweile eher Comedy als Journalismus.
Ich glaube bezüglich der Eskapaden von Bill Clinton liegen Sie völlig falsch. Ich kann mich gut daran erinnern, dass damals diese "Stand by Your Man"-Haltung von Hillary auch gerade bei koservativen Amerikanern gut angekommen ist und dies auch medial entsprechend begleitet wurde. Nichts lieben die Amis mehr, als wenn ein Partner für die Familie kämpft. Das ist Hollywood. Und auch bezüglich Old Trumpy liegen Sie meiner Ansicht nach falsch. Irgendwann muss er aus der Strategie "grinsendes Fallbeil" für den Vorwahkampf in den Modus Präsidentendarsteller umschalten. Und hier tun sich jetzt Widersprüche auf, von denen ich nicht weiß, wie er sie schließen soll. Da ist ein fähiger Wahlkampfberater notwendig und viel geld von der Wall-Street. Und schon haben wir den nächsten hausgemachten Widerspruch.

Beitrag melden
Seite 15 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!