Forum: Politik
Donald Trump: Der Nebel des Grauens
REUTERS

In acht Tagen tritt Donald Trump seine Präsidentschaft an. Groß sind seine Ziele und zahlreich seine Versprechungen. Wie er sie jedoch in die Tat umsetzen will, bleibt schleierhaft.

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Knackeule 12.01.2017, 18:35
1. Einfach abwarten

"Groß sind seine Ziele und zahlreich seine Versprechungen. Wie er sie jedoch in die Tat umsetzen will, bleibt schleierhaft" schreibt der SPON-Kommentator. Darum empfehle ich, einfach mal abzuwarten, was "The Donald" so macht, wenn er Präsident ist. Tatsächlich wirkt er bis jetzt in seinen Auftritten als der größte Flegel vor dem Herrn. Aber seine Tiraden gegen Arbeitsplatz-Aufbau in Mexiko und anderswo scheinen auch zu wirken: immer mehr US-Fimen erklären, geplante Auslands-Investitionen zugunsten von US-Inlands-Investitionen aufzugeben. Daran könnten sich auch deutsche Politiker durchaus ein Beispiel nehmen. Trump verkörpert einigermaßen glaubwürdig sein Mantra "America first". Ich warte immer noch auf eine(n) deutsche(n) Regierungschef(in), der/die glaubwürdig "Deutschland zuerst" verkündet. Bisher ist es uns bei ja so, dass EU, Banken und Flüchtlinge Priorität genießen. Die Interessen der deutschen Bürger/Steuerzahler/Sparer pfeifen hingegen unserer Polit-Elite am Hintern vorbei. Vielleicht führt das dazu, dass bei den nächsten Wahlen in D auch solche Überraschungen warten wie der Trump-Sieg in den USA.

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Emderfriese 12.01.2017, 18:38
2. Wenn dann

Und wenn er es dann ist, der Trump, nämlich Präsident der USA und damit der wohl mächtigsten Nation der Welt - wie werden sich dann die Medien, allen voran die deutschen, verhalten? Darf ich es tatsächlich noch erleben, das ein US-amerikanischer Präsident vom Beginn seiner Amtszeit an ständiger Kontrolle, Kritik und genauester Verfolgung jeder Art von Verfehlung durch die Journalisten und Redaktionen unterliegt? Dass es dann keine stillschweigende Allianz auch des SPON mit dem obersten Anführer der "Westmächte" mehr geben wird, sondern klare Kante bei allen Entscheidungen des Herrn Trump? Nimmt man die bisherigen Berichte und Stellungnahmen zum kommenden US-Präsidenten als Maßstab, müsste es eigentlich so sein. Nur - glauben kann ich daran nicht. Sie werden alle wieder zu Kreuze kriechen, wenn Trump seine Macht erst ausübt. Wenigstens werde ich dann herzhaft lachen dürfen.

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Alias_aka_InCognito 12.01.2017, 18:43
3. Einfache Lösung

Trump sollte einfach Putin konsultieren, wie er ohne sichtbare Erfolge, die genuin von der obersten Staatsführung herrührten, durchregieren kann.
Dazu braucht er nur eine willige, gleichgeschaltete Presse, die seine ideologisierten Anhänger füttern und aufstacheln.
Ich erinnere mich gerade an ein Russia-Today-Kunstwerk mit dem Titel "Der Präsident". Das war ein Spitzen-High-End-Produkt eines Präsidentenportraits und der Dokumentation seiner 15-jährigen Herrschaft. Er allein soll in stoischer Aufopferung Russland vor dem totalen Zusammenbruch und den harten Attacken des Westens gerettet haben und ein Garant für die Zukunft sein. Putin als Übermensch.

Genau so eine PR bräuchte auch Trump. Das es nicht funktioniert, liegt daran, dass die USA nicht Russland sind, obwohl Trump mit Putinschen Medien-Methoden gerne arbeiten würde und Putin glaubt, mit den USA auf Augenhöhe zu sein und einen geopolitischen Wettkampf sich leisten zu können.

Beide werden noch in der harten Realität ihren Meister finden, denn Sein und Schein funktionieren nicht überall gleich gut.

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mistergarak 12.01.2017, 18:44
4. Möglicherweise erfunden?

Sollten sie nicht besser schreiben zu 99% erfunden?

Denn Belege für seine Behauptungen gibt der Ex-Agent in seinem Bericht ja nur ala anonyme Quellen an. Ein Beweis sieht anders aus.

Und sie schreiben "möglicherweise erfunden". Das ist so als würden sie schreiben die Behauptung Angela Merkel hat für die Stasi gearbeitet ist möglicherweise erfunden.

Sie sehen doch hoffentlich ein das diese Art des "Journalismus besser in der Boulevardpresse aufgehoben ist als beim Spiegel.

Ansonsten muss man den Spiegel bald in einer Reihe mit dem Goldenes Blatt nennen.

Denn die schreiben auch am liebsten in vagen Andeutungen, Konjunktivsätzen und Vermutungen.

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jens20505 12.01.2017, 18:46
5. Es wird ...

.... nicht mal 6 Monate dauern, dann wird ein neuer President kommissarisch im Weißen Hause sitzen. Auf Youtube wird man inzwischen Donald Trump beim Sex mit Russischen Prostituierten rauf und runter gucken können (würg!) und das FBI sucht ihn wg. Steuerbetrug, illegaler Geschäftspraktiken und Verstoß gegen das Russland Embargo. Das wird ein lustiges Jahr!

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widderfru 12.01.2017, 18:48
6. Der Mann gehört an die Leine gelegt

Hoffentlich gelingt es seinem Umfeld diesen bissigen, cholerischen, unberechenbaren Menschen an die kurze
Leine zu legen. Der ist zu alt um das die Amerikaner und die Weltgemeinschaft darauf bauen kann, dass mit der Verantwortung es lernt erst zu denken- dann zu handeln.

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cdrb 12.01.2017, 18:48
7. Ach ja

"Politik jedoch ist von diesem Präsidenten nicht zu erwarten."

Na, nun haben wir es ja endlich schriftlich, schwarz auf weiß, und von höchster Stelle bestätigt.
Politik ist von ihm nicht zu erwarten.
So, wie auch sein Wahlsieg nicht zu erwarten war.
So, wie er auch bei den Vorwahlen schon kläglichst scheitern würde.

Endlich wissen wir bescheid. Danke dafür.

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dbade101 12.01.2017, 18:50
8. Immer

noch nicht verwunden, dass die systemkonforme Clinton gegen alle Erwartungen gewonnen hat? Oder ist das schon mal Stimmungsmache gegen Trump, weil dieser Merkel kalt im Regen stehen lassen wird? Macht fast den Eindruck. Das Kommende ist nicht mehr aufzuhalten und wenn sich rote Gemeinde noch so zusammenrauft.

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atherom 12.01.2017, 18:50
9. Spätestens seit

hier eher Spionieren unter Nicht-Freunden stattfand? Die Russen haben die Wahlautomaten nicht manipuliert und jeder US-Wähler hat da sein Kreuz gemacht, wo er wollte (oder weiß man etwas mehr?). Immerhin haben Trumps Drohungen erreicht, dass viele Firmen jetzt in den USA investieren werden, sogar Apple soll dazu gehören. Was ist schlecht dabei? Bisher, dank Globalisierung, die hauptsächlich der Industrie zugute kommt, wurde zum Beispiel in Mexiko produziert, in den USA verkauft und (überspitzt gesagt) in Irland versteuert. Was hatte der amerikanische, arbeitslose Auto-Arbeiter davon? Außer natürlich davon, dass er auch in Mexiko einen Job suchen konnte...

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