Forum: Politik
Donald Trump in Michigan: Der Sound von 2020
Scott Olson/ AFP

Wenige Tage nach der Entlastung durch den Russland-Sonderermittler tritt Donald Trump in Michigan auf. Seine Wutrede ist ein Vorgeschmack auf das, was im nächsten Wahlkampf droht: Beleidigungen, Lügen, Hetze.

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der_simplizissimus 29.03.2019, 07:33
10. Widerlich

Es ist erschreckend, dass DT es immer wieder schafft, die Widerlichkeit seiner eigenen Auftritte noch zu übertreffen. Eine fast nur gebrüllte Rede, Lügen, Beleidigungen, Drohungen sowie Panik erzeugende Behauptungen, das alles vor einem aufgepeitschten Publikum. Demagogie in Reinkultur. Das Ganze erinnert immer mehr an vergangene sehr düstere Zeiten in Deutschland.

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Wathammerjelacht 29.03.2019, 07:41
11. Das wird in Deutschland auch bald so sein...

... wenn wir die politische und kulturelle Bildung RTL und Konsorten sowie dem ungelernten Surfen im Internet überlassen. Die einzige Chance, die uns bleibt, ist eine große, gesamtgesellschaftliche Aktion für bessere Bildung. Was derzeit im deutschen Bildungssystem abläuft ist einer führenden Industrie- und Kulturnation nicht angemessen. Die Verrohung und Verblödung wird fortschreiten, wenn wir das Feld den Marketing-Milliarden der Konsumindustrie, den idiotischen "Influencern" auf Instagramm und Facebook, irgendwelchen anderen fragwürdigen Quellen im Internet und dem Privatfernsehen überlassen.
Demokratie und Frieden funktionieren nur mit einem hohen Bildungsstand der Bevölkerung.
Schaue ich mir diese zunehmende Bildungsmisere an und verbinde das mit diesen Trumps, Putins, Erdogans, Bolsonaros, Brexitbefürworter etc., und kombiniere das weiter mit den Herausforderungen durch die Klimaveränderungen und die Umweltverschmutzung, dann sieht es düster aus.

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ansprechpartner 29.03.2019, 07:42
12. Wahrheit und Lüge

Trump fühlt sich mit dem Wahlkampf von vor 4 Jahren bestätigt, er ist ja Präsident geworden.
Also macht er genau da weiter. Ob mit Wahrheit oder Lüge,- ist ihm doch egal...
Er findet sich doch soooo toll und macht das nicht weil er Präsident der Vereinigten Staaten sein will,
sondern weil er sich selbst in der Rolle gefällt der "Größte" zu sein.
Einem Narzist ist es egal wenn er lügen muss.....sonst wäre er auch keiner...
Ich hoffe das findet nächstes Jahr ein Ende....

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spiegkom 29.03.2019, 07:42
13. Größer kann die Differenz nicht sein

Heute morgen hörte ich einen Zuhörer der Rede vor Ort dieses sagen: "Klasse, Trump sprach direkt mit/zu uns." Gemeint war es auch inhaltlich.
Größer kann sich die Differenz zwischen dem politischen und medialem Establishment und der Politik-Akzeptanz vor Ort nicht merh darstellen. SPON gehört zum Establishment. Und: Neutrale Berichterstattung ist von SPON nicht zu erwarten.

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Outdated 29.03.2019, 07:43
14. Er verwandelte Muellers Bericht in eine Waffe...

natürlich benutzt er jetzt die Waffe die, die Demokraten über Jahre gebaut haben. Deswegen war diese ganze Geschichte ja so gefährlich und deswegen habe ich schon in der Vergangenheit davor gewarnt.
Die Demokraten haben anstatt ihre eigenen Fehler aufzuarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln alles auf ihren radikalsten Flügel und ihre Abscheu gegen Trump gesetzt.
Beides rächt sich momentan, wobei das scheitern ihrer Radikalen sie vielleicht noch retten kann.
Ich rede z.B. von Ocasio-Cortez zuletzt von den Medien hochgejubelt ist ihr Green Deal so erbärmlichst gescheitert ( mal wieder lustig was ihr bei SPON nicht berichtet, denn das wäre wirklich eine Geschichte wert gewesen), das jetzt vielleicht moderatere Kräfte ans Ruder kommen.
Das wäre gut weil nur ein Versöhner Trump jetzt noch schlagen kann ( und schon immer die besten Chancen hatte).

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mb2018 29.03.2019, 07:43
15. Die Macht der Lüge

Sicherlich ist das, was Trump den Leuten auftischt Blödsinn. Die Frage, die sich stellt, ist aber mittlerweile, wieviele Amerikaner diesen Quatsch noch glauben. Eine Gruppe unterbelichteter Fans in eine Halle zu pferchen und jubeln zu lassen, ist nicht schwer. Daraus lässt sich aber noch kein Stimmungsbild für die gesamte Nation ableiten. Dass Trump den Sieg in 2020 schon in der Tasche hat, glaube ich nicht. Es hängt davon ab, ob die Demokraten einen brauchbaren Gegenkandidaten finden und ob Trump in der Zwischenzeit einen Krieg anzettelt. Dann wäre er ja nach US-Verständnis als Feldherr praktisch unabkömmlich und sicherlich wiedergewählt. So lief das ja schon oftmals in der US-Geschichte. Es bleibt spannend...

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claus7447 29.03.2019, 07:48
16. Kommt es noch auf ein Dutzend Lügen an?

Nein sicherlich nicht.

Für einen Menschen mit einigermassen funktionierenden Grundsätzen kann es doch nicht möglichbsein diesem Rassisten zu folgen. Ihn zu verteidigen. Da muss vieles falsch gelaufen sein. Der hang nach einem "Führer", das bedingungslose folgen von diktatorischen Ansätzen.

Wir hatten ja schon mal diese Woche versucht zu hinterlegen, was für Eigenschaften vorliegen könnten das man sich Donny bedingungslos unterstellt. Zumindest müssen es Menschen sein mit sehr geringem Selbstwertgefühl, aufgewachsen unter Bedingungen die keinerlei soziale Regeln kannte.

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martinnorden 29.03.2019, 07:58
17. "überwiegend weiß"?

Interessanter Artikel. Zu einem Detail: Im Artikel heißt es "im Jubel seiner überwiegend weißen Anhänger".
Was will uns der Autor damit mitteilen? In Michigan sind 79% der Bevölkerung "weiß", also noch mehr als durchschnittlich in den USA (69%).
https://www.census.gov/quickfacts/mi
Dass die Zuhörer überwiegend weiß sind, ist also sowas von normal. Vielleicht soll uns irgendein anderer Umstand oder ein Eindruck mitgeteilt werden, aber das scheint mir misslungen.

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pflaume 29.03.2019, 08:00
18. Abstand bitte

Die Berichterstattung über diesen Präsidenten sollte weniger exzessiv erfolgen. Insbesondere seine verbalen Entgleisungen und sein unsägliches Getwittere haben bei Nachrichten eigentlich gar nichts verloren. Es ist ja nicht täglich eine berichtenswerte Neuheit, dass Herr Trump lügt, verunglimpft und beleidigt. Falls Sie es denn für so wichtig halten, können Sie als SPON ja wöchentlich eine Zusammenfassung dieses Umsinns veröffentlichen.

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sunshine422 29.03.2019, 08:04
19. Faktencheck

Würde die Redaktion der SPON für sich selbst doch auch mal einen Faktencheck machen. Aber lieber nur bei anderen. Und die Art und Weise wie wieder über Trump geschrieben wird, ist genau so dümmlich, wie die Aussagen von Trump. Also kein bisschen besser. Das ist genau das Problem, die Journalisten verwechseln Berichterstattung mit persönlicher Meinungsmache. Aber die meisten Journalisten sind genauso selbstreflektierend wie der Donny und da bin ich voll dabei und hoffe er wird nicht mehr gewählt. Aber mit dieser Art und Weise wird er wieder gewählt, aus Trotz. Aber dafür fehlt den Medien meist dir Weitsicht und verhalten sich oft genauso Kleingeistig, so wie es Trump und das oft zu Recht, vorgeworfen wird. Trotzdem gibt es eben auch Dinge wo Trump recht hat. Aber die Grösse fehlt den politischen Gegnern, wie auch den Journalisten, das zuzugeben. Und das ist die eigentliche Schwäche

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