Forum: Politik
Donald Trump in Michigan: Der Sound von 2020
Scott Olson/ AFP

Wenige Tage nach der Entlastung durch den Russland-Sonderermittler tritt Donald Trump in Michigan auf. Seine Wutrede ist ein Vorgeschmack auf das, was im nächsten Wahlkampf droht: Beleidigungen, Lügen, Hetze.

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dietmr 29.03.2019, 08:37
40. Schärfe und Stärke

Zitat von hausfeen
Mueller hat gar nichts entlastet, sondern der Justizminister ... mit seiner Interpretation. Mehr wissen wir bislang noch nicht. An so einem wichtigen Punkt erwarte ich 100%ige journalistische Schärfe.
Vielleicht sollten sie mal eine neue Brille ausprobieren (in der richtigen Stärke) und dann den Artikel nochmals lesen? Vielleicht finden Sie dann ja die (Trenn-)Schärfe die Sie bislang vermissen ...

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altais 29.03.2019, 08:37
41.

Zitat von spiegkom
Heute morgen hörte ich einen Zuhörer der Rede vor Ort dieses sagen: "Klasse, Trump sprach direkt mit/zu uns." Gemeint war es auch inhaltlich. Größer kann sich die Differenz zwischen dem politischen und medialem Establishment und der Politik-Akzeptanz vor Ort nicht merh darstellen. SPON gehört zum Establishment. Und: Neutrale Berichterstattung ist von SPON nicht zu erwarten.
"Klasse, Trump sprach direkt mit/zu uns." Zu wem hätte er sprechen sollen in der Halle? Das ist doch der Sinn von so einer Hetzrede, dass die Anwesenden das hören, oder? Und wenn man gerne hört, wie ein Mann sich immer und immer wieder als den Größten bezeichnet, eine Lüge nach der anderen vom Stapel lässt und die Menge gegen die anwesenden Journalisten aufhetzt, dann kann man so eine Rally auch gut finden. Ich habe mir in Auszügen, viel davon vertrage ich nicht, sonst wird mir übel, Trumps Gehetze angehört. Marc Pitzke war sehr anständig, in seiner Berichterstattung. Man hätte das auch ganz anders schreiben können.

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altais 29.03.2019, 08:40
42.

Zitat von sunshine422
Würde die Redaktion der SPON für sich selbst doch auch mal einen Faktencheck machen. Aber lieber nur bei anderen. Und die Art und Weise wie wieder über Trump geschrieben wird, ist genau so dümmlich, wie die Aussagen von Trump. Also kein bisschen besser. Das ist genau das Problem, die Journalisten verwechseln Berichterstattung mit persönlicher Meinungsmache. Aber die meisten Journalisten sind genauso selbstreflektierend wie der Donny und da bin ich voll dabei und hoffe er wird nicht mehr gewählt. Aber mit dieser Art und Weise wird er wieder gewählt, aus Trotz. Aber dafür fehlt den Medien meist dir Weitsicht und verhalten sich oft genauso Kleingeistig, so wie es Trump und das oft zu Recht, vorgeworfen wird. Trotzdem gibt es eben auch Dinge wo Trump recht hat. Aber die Grösse fehlt den politischen Gegnern, wie auch den Journalisten, das zuzugeben. Und das ist die eigentliche Schwäche
Ich interessiere mich sehr für "Trotzdem gibt es eben auch Dinge wo Trump recht hat." Würden Sie ein paar Beispiele nennen?

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CorpRaider 29.03.2019, 08:40
43. Das Thema ist für die Demokraten jetzt Gift

Zitat von hausfeen
... mit seiner Interpretation. Mehr wissen wir bislang noch nicht. An so einem wichtigen Punkt erwarte ich 100%ige journalistische Schärfe.
Hätte Barr den Bericht verzerrt, hätte sich Sonderermittler Mueller schon lange gemeldet. Fakt ist: Es gab keine einzige Anklage gegen Trump oder des gesamtes Wahlkampfteam im Zusammenhang mit einer Verschwörung mit Russland, ja tatsächlich wurde Trump hier umfassend entlastet. Damit ist das Thema abgehakt und kann nur noch von Trump politisch erfolgreich ausgeschlachtet werden, das wurde selbst auf CNN von vielen so geäußert. Dort hatte man gehofft, man würde ihn zumindest wegen Justizbehinderung dran bekommen, aber das hat sich auch erledigt. Es hat eben schon seinen Grund, warum die Demokraten (mit wenigen Ausnahmen), insbesondere die möglichen Präsidentschaftskandidaten, jetzt das Thema eigentlich komplett links liegen lassen. Hier profitiert jetzt nur noch Trump.

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dietmr 29.03.2019, 08:40
44. Faktencheck

Zitat von sunshine422
Würde die Redaktion der SPON für sich selbst doch auch mal einen Faktencheck machen. Aber lieber nur bei anderen. Und die Art und Weise wie wieder über Trump geschrieben wird, ist genau so dümmlich, wie die Aussagen von Trump. Also kein bisschen besser. Das ist genau das Problem, die Journalisten verwechseln Berichterstattung mit persönlicher Meinungsmache. Aber die meisten Journalisten sind genauso selbstreflektierend wie der Donny und da bin ich voll dabei und hoffe er wird nicht mehr gewählt. Aber mit dieser Art und Weise wird er wieder gewählt, aus Trotz. Aber dafür fehlt den Medien meist dir Weitsicht und verhalten sich oft genauso Kleingeistig, so wie es Trump und das oft zu Recht, vorgeworfen wird. Trotzdem gibt es eben auch Dinge wo Trump recht hat. Aber die Grösse fehlt den politischen Gegnern, wie auch den Journalisten, das zuzugeben. Und das ist die eigentliche Schwäche
Bei SPON wird durchaus ein Faktencheck gemacht.
Und beim SPIEGEL (Print) wird sogar jedes Wort vor Drucklegung nochmals von Fachleuten überprüft.
Wo haben Sie denn in dem Artikel einen Faktenfehler entdeckt?
Behauptungen, etwas sei "dümmlich", führen da jednfalls nicht weiter ...

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ruhepuls 29.03.2019, 08:41
45. Beschränkte Amis - kluge Deutsche?

Zitat von sandnetzwerk
Die beschränkten Amis werden ihren orangenen Kasper wieder wählen. Das Volk ist so primitiv, dass es nicht anders gehen wird. Der Rest der Welt hat sich schon daran gewöhnt die Ausfälligkeiten des Oberrüpels, der allerdings sehr gut für Mentalität und das Niveau der Amis repräsentiert, zu überhören. Ob der noch vier Jahre rumbrüllt oder nicht, das ist mittlerweile egal.
Bei uns laufen auch viele rum, die glauben, wenn einer beleidigt und verleumdet, dann wäre das "endlich mal Klartext reden". Es kommt nur drauf an, wen er oder sie beleidigt und verleumdet. Man muss also nicht auf die "primitiven Amis" zeigen. Hier fallen viele auf die gleiche Masche rein, was auch nicht gerade für die angeblich so gebildeten Deutschen spricht. (Nebenbei: Ihr Post ist ein gutes Beispiel für "einfache Wahrheiten"...) Es hat eben jeder sein Lieblingsfeindbild.

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dietmr 29.03.2019, 08:42
46. Ihr Wort ...

Zitat von bdroege
Ziemlich sicher ist nur das er 2024 nicht mehr antreten wird, denn die dazu nötige Verfassungsänderung werden selbst die Republikaner ablehnen.
... in Gottes Ohr. Mittlerweile halte ich fast alles für möglich ... In fünf Jahren kann viel passieren ...

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Wal-Ire 29.03.2019, 08:43
47.

Zitat von bdroege
Ziemlich sicher ist nur das er 2024 nicht mehr antreten wird, denn die dazu nötige Verfassungsänderung werden selbst die Republikaner ablehnen.
Nun, die Verfassungsaenderung, nur zwei Amtzeiten zu erlauben, war die Reaktion auf einen der besten Praesidenten der USA. Natuerlich koennte einer der schlechtesten Praeidenten das wieder drehen. Oder sowas wie eine Erbmonarchie einrichten. Wie saehe woh ein Land nach 8 Jahren Donny und 8 Jahren Ivanka aus? Ob es dann noch auf 8 Jahre Donald jr ankommt?
Ich schau' mir mal wieder Idiocracy an. Gedreht als Komoedie, gelandet als Dokumentation. Das muss man erst mal schaffen.
Brawndo, it's got electrolytes!

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P-Schrauber 29.03.2019, 08:44
48. Trump geht schon einmal in den Wahlkampfmodus

und mobilisiert seine Wähler frühzeitig daneben nutzt er den Müllerberericht auf den die Demokraten bisher alles gesetzt haben um den amtierenden Präsidenten aus dem Amt zu jagen (ihm also zu Schaden), die Grubengräberei der Demokraten hat - weil ohne weitere Alternative erst recht nicht politisch - nun dazu geführt das die Demokraten in jr eigenes Loch fallen.

Trump nutzt das nun aus und er baut den Vorsprung aus geht sogar wieder die Gesundheitsreform an die zwar gut von Obama gemeint war aber nicht dem Selbstbestimmungsrecht vieler Amerikaner entspricht.

Wenn ihm das gelingt dann wird es nicht nur 2020 Trump senior sondern auch 2024 Trump junior*in (Aaah wie jedes dich schön in diesem Fall das Gendersternchen zu nehmen ;)! )

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VadidWyle 29.03.2019, 08:44
49. Schade...

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass das Volk der USA überwiegend aus dummen und uninformierten Idioten besteht; Deppen, die alles glauben wollen, was ihnen in einer großen Show präsentiert wird.
Kaum zu glauben, dass dieses das Volk sein kann, dass uns damals vom Nationalsozialismus befreit hat.
Heute würden sie vermutlich ihren Beifall zu derartiger "Politik" zollen.
Zumindest, wenn es ihre eigene wäre.
*würg*

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