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Donald Trump und die Todesstrafe: "Der ultimative Preis"
California Department of Corrections and Rehabilitation/ Getty Images

Donald Trump weitet die Todesstrafe aus: Erstmals seit 2003 lässt er wieder Hinrichtungen auf Bundesebene vollstrecken, trotz Zweifeln am System. So will der US-Präsident seine konservative Basis erfreuen.

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Der Kopfschüttler 26.07.2019, 16:51
60. Fehler im Artikel

Liebe Redaktion,

im Text ist Euch ein Fehler unterlaufen. Leider sind die USA nicht das einzige westliche Land das an dieser Barbarei festhält. Auch Japan vollstreckt die Todesstrafe.

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postorgel 26.07.2019, 16:51
61. madameping etwas weit hergeholt

sie irren Madame! die Todesstrafe Ist als Strafe gedacht und wird nicht aus Rache ausgeführt! sie haben sich da eine Argumentationskette zusammen gereimt, mit der sie alles irgendwie begründen können. aber irgendwie hat eben mit Sachverstand nichts zu tun.

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jamon 26.07.2019, 16:52
62.

Zitat von richey_edwards
legitimiert. Hat sich nicht gerade Schweden über Einmischungen in den eigenen Rechtsstaat gewehrt? Wenn das für Schweden gilt dann ja wohl auch für US.
wer seine meinung äußert, mischt sich noch lange nicht ein!

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Claudio Tiberio 26.07.2019, 16:53
63.

Zitat von postorgel
dieses ständige herumlaufen mit dem erhobenen Zeigefinger frei nach dem Motto '" An der deutschen Moral soll die Welt genesen" nimmt allmählich pathologische Züge an. können wir uns nicht um unseren eigenen Kram kümmern? als ob es bei uns nichts tun gäbe, wird dauernd nur auf andere Länder geschielt und die Moralkeule geschwungen. es ist das letzte!
Wenn die USA Ramstein verlässt, uns nicht vorschreibt bei wem wir Gas kaufen, das abhören sein lässt, sich Den Haag stellt, keine Kriege beginnt, dessen Folgen eher Deutschland tragen muss, dann bin ich auf ihrer Seite. Die USA ist nicht in allen Bereichen spitze und vielen Menschen geht es dreckig, ein wenig Bescheidenheit wäre angebracht, aber wer so einen Präsidenten wählt, der hat die Kultur des Miteinander verlassen.

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herrschläfer 26.07.2019, 16:54
64. Schweden

Und gleichzeitig den Schweden verfehlte Justizpolitik vorwerfen. Negation der Negation oder wie das heißt. Oder besser Wasser predigen und Wein saufen. Oder einfach Irre an die Macht.

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HaPeGe 26.07.2019, 16:55
65. Nein, ganz und gar nicht !

Zitat von Garak
Es redet sich immer leicht ohne selbst betroffen zu sein. Ich hoffe sie kommen nie in die Situtation der Angehörigen der Opfer von kaltblütigen Mördern. Was für eine Berechtigung hat ein Mörder der oft ohne Mitleid gemordet hat zu leben wo er doch seinen Opfern diese Chance für immer genommen hat. Das Wissen der Angehörigen das der Mörder ihrer Frau, Ehemanns, Kinder oder Eltern weiter leben darf und ihre Liebsten nicht ist ein weiteres Trauma für die Angehörigen. Vor allem dann wenn der Mörder seine Opfer noch verhöhnt. Natürlich bringt die Todesstrafe die Opfer nicht zurück, sie sorgt aber für einen kosmischen Ausgleich der den Angehörigen hilft ihr Leben weiterzuleben.
Ich möchte selbst als Betroffener nicht, dass der Mörder einer meiner Angehörigen hingerichter wird. Ich möchte ihn lebenslang hinter Gitter sehen, und falls die Tat besonders verabscheuungswürdig war, dann bitte auch bis zu seinem Tod. Wer die Todesstrafe befürwortet ist kein Christ ! Und er steht auf einem abzulehnenden niedrigen Niveau menschlicher Moral. Bei Donald Trump wundert mich das nicht, sein Niveau kann kaum noch tiefer sinken. Sofern er so etwas wie ein moralisches und menschliches Niveau überhaupt kennt.

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lesheinen 26.07.2019, 16:57
66.

Zitat von Diamond_Dog
Die bisherigen Kommentare kommen anscheinend nicht von Hinterbliebenen der Opfer. Ich gehöre zwar auch nicht zu dem Kreis, aber die Vorstellung, dass meine Familie aus niederen Beweggründen nicht mehr am Leben ist und der Mörder vielleicht nach guter Führung früher entlassen wird, ekelt mich an. Hinzu kommt dass während der Haft noch der Mörder von meinen Steuern lebt ist Irrsinn. Er mordet und die Allgemeinheit zahlt sein Quartier, Fernseher, Essen, Klopapier etc. Ub erster Linie sollten Menschen stilecht Artikel kommentieren die davon betroffen sind.
Tja, wenn durch den Vollzug der Todesstrafe die Opfer wieder lebendig werden würden, könnte ich Ihnen schon zustimmen.
Haben Sie den Fall andersherum schon mal reflektiert? Ihr eigener Sohn ist zum Mörder geworden und zum Tode verurteilt worden. Die Exekution soll im Dezember vollzogen werden. Die Opferfamilie sieht das positiv. Sie auch?

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Zucchi_Magico 26.07.2019, 16:57
67. Sie verstehen es nicht

Die Amerikaner verstehen es einfach nicht, dass der Staat Gewalt verhindern und nicht selbst ausüben muss, wenn er will, dass weniger Gewalt herrscht. Nicht umsonst ist Mord und Totschlag in dem Land so verbreitet.

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bleeep! 26.07.2019, 16:58
68. Leichte Reden

Zitat von Garak
Es redet sich immer leicht ohne selbst betroffen zu sein. Ich hoffe sie kommen nie in die Situtation der Angehörigen der Opfer von kaltblütigen Mördern. Was für eine Berechtigung hat ein Mörder der oft ohne Mitleid gemordet hat zu leben wo er doch seinen Opfern diese Chance für immer genommen hat. Das Wissen der Angehörigen das der Mörder ihrer Frau, Ehemanns, Kinder oder Eltern weiter leben darf und ihre Liebsten nicht ist ein weiteres Trauma für die Angehörigen. Vor allem dann wenn der Mörder seine Opfer noch verhöhnt. Natürlich bringt die Todesstrafe die Opfer nicht zurück, sie sorgt aber für einen kosmischen Ausgleich der den Angehörigen hilft ihr Leben weiterzuleben.
Sie scheinen ein Freund davon zu sein. Sie lassen sich hier über "kosmischen Ausgleich" aus? In Ihrem Kosmos möchte ich nicht leben und muss es glücklicherweise auch nicht.
Diese religiöse, widerwärtige "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Wenn schon denn schon, leider trifft es nie die richtigen.
Sollten Sie ein Christ sein, dann schämen Sie sich...

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charlybird 26.07.2019, 17:05
69. Das ist mit Sicherheit

Zitat von nealcaffrey
Wie schlimm! Ein Neonazi, der eine Familie ausgelöscht hat; ein Terrorist, der Menschen getötet und verletzt hat; Kindsmörder! Die Leute haben sich natürlich verdient auf Staatskosten weiter zu leben. Nein, Mal ganz im Ernst: unter der Bedingung, dass zweifelsfrei (bei frischer Tat ertappt, DNA- Beweise oder Geständnis) bewiesen ist, dass jemand schwerste Verbrechen begangen hat, ist die Todesstrafe durchaus angemessen. Falls es nicht absolut sicher ist, dass der mutmaßliche Täter schuldig ist, muss eben lebenslänglich verhängt werden. Klar, wir Deutschen können uns auf die moralisch überlegene Schulter klopfen, aber jemand wie Beispielsweise John Wayne Gacy gehört unter die Erde und nicht hinter Gitter.
einer der lächerlichsten Kommentare, die ich zu diesem Thema je gelesen habe.
Ich fasse mal zusammen, wenn ganz klar feststeht, wie auch immer herausgekommen, dass ein Geständnis oder einwandfreie Überführung durch zB in flagranti Beweis, die Schuld dokumentiert, dann kann man seelenruhig den Angeklagten ins Jenseits befördern.
Sollten allerdings ein paar Zweifel bestehen, dann erst mal lebenslänglich verknacken.
Wie bescheuert ist das denn ? Und wo lernt man so etwas ?
Warum nicht gleich das Volk befragen. Frei nach : thumbs up, thumbs down.
Die Quote der Fehlurteile beim Ultimativen liegt in den USA übrigens bei mehr als 4 Prozent, bei den Lebenslänglichen vermutet man noch höher.
Die US Justiz ist damit eine der willkürlichsten in den von sich behaupteten Rechtsstaaten überhaupt.
So locker sie da die Waffen verteilen, so locker gehen sie mit dem Leben um.
Es gibt Menschen hier, die finden das prima. Unfassbar.
Aber ich weiß schon, Mentalität, alte Indinanerkriege und die weite Prärie.

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