Forum: Politik
Donald Trump und die Waffen-Debatte: Texas, auch in Tokio
AFP

Es soll um Handelsbeziehungen gehen, um Nordkorea: Doch auf seiner Asienreise wird US-Präsident Trump vom Geschehen in Texas eingeholt. Fragt die Presse zu hartnäckig nach, wird sie - weggeschickt.

Seite 3 von 5
dechi1961 06.11.2017, 20:29
20. genau deshalb

war ich fuer trump. das dieser typ das amerikanische system persifliert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
x-ray 48 06.11.2017, 20:37
21. Man kann dann ja zusammen beten

Nachdem so was passiert ist .Wer lange genug in USA gelebt hat besonders im Bibelbelt der wird nicht lange brauchen um zu verstehen was da drüben für eine scheinheilige Gesellschaft wohnt. Jeden Sonntag in die Kirche das Wort Gottes hören und besser sein wollen als der andere. Das Bibelzitat dazu :: Der Pharisäer stand und betete also bei sich: ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Menschen, Räuber, Uebelthäter, Ehebrecher, Nachtbar Besucher, Bordell Besucher kann beliebig weiter fortgesetzt werden ...
Die Amerikaner das sind wirklich gute Menschen so all over all aber wenn es um Waffen geht da setzt es irgendwo aus . Als anderes Beispiel, aber im Grund ähnlich, warum gibt es in Deutschland noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung ????

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dgbmdss 06.11.2017, 20:45
22. USA als Irrenhaus

Da hat Trump natürlich recht, es herrscht flächendeckende Geisteskrankheit in den USA, zumindest bei den Waffenbefürwortern. Und bei der USA kann man auch nicht von einer Kulturnation sprechen, sondern schon eher von einer gescheiterten Gesellschaft mit einer korrumpierten Elite.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 06.11.2017, 21:02
23.

Zitat aus dem Artikel: "Das ist Geisteskrankheit", sagt er (Trump) zum mutmaßlichen Motiv des Killers, "das ist keine Waffenfrage". Warum also darüber reden?"

Dumm nur, dass Trump persönlich bereits im Februar den Vorstoß machte, eine von Obama kurz vor Ende seiner Amtszeit erlassene Verfügung durch ein Gesetz zu blockieren, durch welche erwirkt worden war, schwer psychisch kranken, behinderten Individuen den Zugang zu Waffen zu versperren. Diese Personen sollten beim FBI gelistet werden. Diese Maßnahme sollte den Background Check beim Waffeneinkauf erleichtern.

Doch die National Rifle Association NRA (Trumps große Unterstützer) und American Civil Right Liberties Union ACLU, unterstützt von der republikanischen Mehrheit im Kongress, argumentierten, dass die Regelung die laut dem Second Amendment vorgeschriebenen Rechte von psychisch kranken Menschen verletzte.

Insofern ist das, was Trump in Japan äußerte, nicht nur heuchlerisch, sondern auch ziemlich verlogen. Nothing new…

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 06.11.2017, 21:14
24.

Zitat von joe.micoud
Trump hat keinerlei Gefühl für das Wesen der Asiaten, speziell der Japaner. Jeden Tag eine Blamage. Schlechteste Präsident aller Zeiten.
Er hat ja all die Posten unbesetzt gelassen, welche im Außenministerium bisher von den Asien bzw. Länderexperten besetzt waren. Diese sind dafür zuständig, dem Präsidenten ein Briefing über die Mentalität, der Sitten und Gepflogenheiten, Geschichte und Traditionen des jeweiligen Landes vor einer Auslandsreise zu geben.
Na ja, wäre eh nicht möglich gewesen, Donnie hatte ja Besseres zu tun. Er saß noch an einem der letzten Tage vor der Abreise laut Beobachtern Stunden lang vor der Glotze oder twitterte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatal.justice 06.11.2017, 22:19
25. Freue...

... mich schon auf die Stippvisite des diplomatisch versiertesten US-Präsidenten aller Zeiten auf den Philippinen. Man darf wohl davon ausgehen, dass Präsident Duterte einem deutlich gelösteren Trump entgegentreten dürfte. In Gegenwart autoritär veranlagter Machthaber fühlt sich das US-Pendant sichtlich am wohlsten, denn da wird er nicht mit solch kauzigen Anliegen wie den Menschenrechten, Klimaschutz oder beidseitig nutzbringenden Handelsverträgen behelligt. Vielleicht gibt ihm Duterte auch noch in einer stillen Minute den Tipp, wie man unter Umgehung des Rechtsstaats Antidrogenpolitik betreibt. Man benötigt allmorgendlich nur relativ schmerzbefreite Stadtkehrer, die das nächtliche Blutbad wegkehren. Dies dürfte beim Oberbefreiten aus dem Weißen Haus auf fruchtbaren Boden fallen, denn Rechtsprechung hat in seinem Weltbild nur dann Sinn, wenn sie aus dem Motiv der Rache erfolgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nubari 06.11.2017, 22:24
26. Las Vegas, New York, Texas

Das sind nur die Spitzen des täglichen Mordens. Im statistischen Mittel findet jeden Tag eine Schießerei mit mehreren Todesopfern statt. Das kann man als soziales Problem verstehen, dem durch erschwerten Zugang zu Waffen nur in Grenzen beizukommen ist. Die Ausnahme stellt der Vorfall in New York dar, wo der IS- und Al-Kaida-Doktrin folgend ein Alltagsgegenstand zur Mordwaffe umfunktioniert wurde. Unterschiedlich auch die politischen Reaktionen: nach Las Vegas war es so lange zu früh, mögliche Konsequenzen zu diskutieren, bis die ganze Sache aus dem Fokus der Öffentlichkeit geriet. Nach New York jedoch wurden sofort Einreisegesetze und Green-Card-Lotterie zur Disposition gestellt, der Justizapparat für unfähig erklärt und für den Tatverdächtigen die Todesstrafe gefordert. Nach der furchtbaren Tat in Texas wird der Wahnsinn eines Einzelnen hingestellt und dann schnell zu Gebeten, Trauer und Zusammenstehen aufgefordert, um nur ja nicht das eigentliche Problem zu diskutieren.Aber das Alles ist noch nicht traurig genug, denn die unbegreifliche Dummheit des Präsidenten, für den Täter öffentlich die Todesstrafe einzufordern, wird nun genau dieses Urteil unmöglich machen. Jeder Anwalt wird den Staatsanwalt, der auf ein Todesurteil anklagt, nun als willfährigen Knecht des Commander in Chief hinstellen und Recht bekommen. Darüber hinaus wird sich nun erst recht kaum eine neutrale Jury finden lassen. Man darf auf Trumps Reaktion beim nächsten Vorfall gespannt sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
foxtrottangohamburg 06.11.2017, 22:55
27. Schluss-Szene

Ich habe die im Artikel beschriebene Szene am Ende des Artikels in einer Übertragung gesehen. Ich habe selten bei einem offizielle Anlass eine solch instinktlose Unverschämtheit erlebt, wie die dieses amerikanischen Präsidenten. Er hat den japanischen Präsidenten wie einen kleinen dummen Jungen behandelt. Ich finde, das wird in den Medien völlig runtergespielt. Wobei ich den Artikel ansonsten gut finde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123Valentino 06.11.2017, 23:07
28. Glaubt...,

D.Tramp noch an den Teufel? Dann muss man dem Teufel auch einen Namen geben. Mein Vorschlag wäre NRA , mit samt seinen Mitgliedern und Unterstützern.
Wie krank ist es zum Gebet zu rufen , wenn ein durchgeknallter NRA supporter Zuviel Kellogg’s gefressen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 06.11.2017, 23:12
29.

Zitat von MKAchter
Ich bin zwar kein Trump-Fan, und hätte mir (ebenso wie meine US-Bekannten) eine andere Person im Weißen Haus gewünscht. Dennoch habe ich Verständnis dafür, dass er die Presse weggeschickt hat. Auf seiner Fernost-Reise geht es wahrhaftig um andere (außen- und sicherheitspolitische sowie ökonomische) Fragen, als zum x-tausendsten mal die innenpolitische Frage des US-Waffenrechts zu thematisieren.
So eine Reise ist vor allem Theater, eine Inszenierung für die Öffentlichkeit. Das wichtige Kleingedruckte verhandeln die Experten hinter den Kulissen.
Dumm nur, wenn der Fokus der Öffentlichkeit gerade auf einem anderen Thema liegt und dumm, wenn der reisende Politikdarsteller nicht adäquat darauf reagieren kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5