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Donald Trumps nächster Sicherheitsberater: Jasager gesucht
Nicholas Kamm/ AFP

Der Abgang von Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton befeuert in Washington die Personalspekulationen. Auch Richard Grenell, der hochumstrittene US-Botschafter in Berlin, ist als Nachfolger im Gespräch.

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senapis 11.09.2019, 18:57
1. Ein Stellenangebot

von solch einem Unternehmen mit dieser Fluktuationsrate kann jemand mit klarem Verstand nur ablehnen. Egal, wie gut es dotiert werden soll, man schadet sich erstmal selbst.

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sven2016 11.09.2019, 19:43
2. Auch möglich:

Sean Hannity oder Janine Pirro.

Trump tauschte gerne Leute mit Fox News aus.

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keinblattvormmund 11.09.2019, 19:50
3. Er selbst hält sich doch für seinen besten Berater

Berater bei einem Beratungsresistenten. Hört sich nach Traumjob an. Besser ein neuer Berater kündigt seine alte Stelle nicht gleich, sondern nimmt sich erstmal seinen Jahresurlaub dafür...

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jaegerepiceriefine 11.09.2019, 20:02
4.

Den Job kann nur jemand machen ohne jeglichen eigenen Gestaltungswillen. Grenell wäre mehr als geeignet, denn er sucht lediglich die Bewunderung von nr. 45 und könnte das vorhandene Hofschranzentum hervorragend erweitern. (Und uns wäre damit auch sehr geholfen.) Mit Grenell hätte Trump eine Kasperlepuppe, die ihm nicht widersprechen wird. Sowas sucht er doch.

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udo46 11.09.2019, 21:09
5.

Mit dem Abgang von Bolten wird es garantiert nicht friedlicher im Weissen Haus und in der Welt.
Die Strippenzieher und Lobbyisten hinter Trump werden schon dafür sorgen, dass nur ein weiterer Kriegstreiber und Spalter an die Stelle von Bolton tritt.
Die Option zum Krieg ist nicht vom Tisch, und Trump ist alles andere als ein Friedensengel.
Ganz im Gegenteil:

War nicht er derjenige, der eine militärische Intervention in Venezuela favorisierte?
Oder die Drohungen gegen den Iran, Syrien und Nord-Korea einschliesslich demonstrativer Militärmanöver an "Feindes" Grenze? Alles schon vergessen, Herr Nelles?

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fred_m 11.09.2019, 21:54
6.

Es sieht danach aus, dass diejenigen, die die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen, eine eigene Meinung haben. Das kommt bei diesem Präsidenten leider nicht in Frage.

Und diejenigen, die keine eigene Meinung haben, sind leider unfähig. Eine typische "lose - lose" - situation.

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ex_berliner 11.09.2019, 21:59
7. Spielt doch keine Rolle

Es spielt doch ueberhaupt keine Rolle, wer als naechster zeitweilig auf dem Schleudersitz landet. Gemacht wird ohnehin nur, was Dear Leader Trump per Bauchgefuehl fuer richtig haelt. Beraten laesst er sich nicht. Lernen tut er auch nicht. Er hat es doch selbst und unmissverstaendlich gesagt, dass der Einzigste der zaehlt, er selbst ist. Also bitte Herrn Grenell einstellen. Dann sind wir in Deutschland diesen unmoeglichen, schamlosen Ruepel wenigstens los.

https://www.cnn.com/videos/politics/2017/11/03/trump-im-only-one-that-matters-fox-sot.cnn

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DieterZuckermann 12.09.2019, 00:02
8.

Zitat von udo46
Mit dem Abgang von Bolten wird es garantiert nicht friedlicher im Weissen Haus und in der Welt. Die Strippenzieher und Lobbyisten hinter Trump werden schon dafür sorgen, dass nur ein weiterer Kriegstreiber und Spalter an die Stelle von Bolton tritt. Die Option zum Krieg ist nicht vom Tisch, und Trump ist alles andere als ein Friedensengel. Ganz im Gegenteil: War nicht er derjenige, der eine militärische Intervention in Venezuela favorisierte? Oder die Drohungen gegen den Iran, Syrien und Nord-Korea einschliesslich demonstrativer Militärmanöver an "Feindes" Grenze? Alles schon vergessen, Herr Nelles?
Nein, Trump war nicht derjenige der eine militärische Intervention in Venezuela favorisierte. Auch das war Bolton. Bolton hat es nur geschafft Trump zu überzeugen mitzumachen. Er hat Trump überzeugt, dass Maduro sofort sich ergeben wird, sollte Trump nur glaubwürdig genug drohen. Das ist nicht eingetroffen und einer der vielen Gründe wieso Bolton jetzt weg ist.

Option Krieg ist in USA sowieso niemals vom Tisch. Das ist nun mal die Gesellschaft, die uns als kriegsmüde verkauft wurde. Diese Gesellschaft war noch nie kriegsmüde und ist es auch jetzt nicht. Krieg gilt dort immer als passende Lösung für fast jedes Problem. Und USA wird definitiv noch weitere Kriege anfangen. Darauf werden wir mit Sicherheit keine 5 Jahre warten müssen. Trump ist jedoch was Krieg angeht eher zurückhalten für amerikanische Verhältnisse. Seine Waffen ist die Wirtschaft. Er will keinen fairen Handel, er will Sonderbehandlungen der USA durch Sanktionsandrohengen bekommen. Wo USA im Wettbewerb nicht weiter kommt, da hilft der Staat mit Sanktionen gegen Konkurrenten nach. Das ist Trumps Verständnis von Welt. Mit richtigen Krieg hat er eher wenig zu tun.
Er ist der erster der Bolton in seiner Mannschaft gehabt hat und keinen völkerrechtswidrigen Krieg angefangen hat. Mit Bolton in seiner Mannschaft kann es eigentlich nur zum Krieg kommen. Da muss Trump wohl ziemlich gut dagegen gehalten haben.

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der_rookie 12.09.2019, 00:46
9. Hm

Lance Armstrong würde passen: Noch ein amerikanischer _Held_ der immer ganz ehrlich war und ist.

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