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Dorothee Bär: "Am Thema Frauen muss die CSU noch arbeiten"
AFP

Die designierte CSU-Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, sieht in ihrer Partei Nachholbedarf bei der Frauenförderung. Selbst in ihrem Freundeskreis stoße sie bei dem Thema aber an Grenzen.

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acitapple 06.03.2018, 12:10
10.

Zitat von bakero
***"Unsere Männer, die jetzt berufen wurden, sind ja auch gute Männer, was nicht heißt, dass wir nicht auch gute Frauen haben", sagte sie.*** Wenn Dobrindt, Scheuer oder Schmidt "gute Männer" sind (bzw. waren), dann ist es wirklich schlechter um die CSU bestellt, als ich gedacht habe.
Daran musste ich auch sofort denken. Die CSU-Männer haben sich in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert. Und zum Thema Fortschritt und Digitalisierung würde ich auch eher Andere fragen.

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der.belgarath 06.03.2018, 12:11
11. Quote übererfüllt

Wenn nur 17 Prozent der Parteimitglieder einer Partei Frauen sind, aber 25% der von ihr gestellten Minister Frauen, dann sind die Frauen nicht unter-, sondern überrepräsentiert.

Wen, wie von Maria Luise Anna Dreyer, die sich offensichtlich ihrer Taufnamen zu schämen scheint, eine 50:50 Aufteilung der Ministerämter gefordert wird, obwohl keine der Regierungsparteien mehr als ein Drittel weibliche Mitglieder hat, dann ist das nicht mehr Gleichstellung von Mann und Frau, sondern Diskriminierung der Männer!

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hd1 06.03.2018, 12:16
12. Programmieren ist so wichtig wie schreiben und lesen

Was für ein Unsinn!
So etwas können nur Personen schreiben, die absolut keine Ahnung davon haben.
Kinder sollen schreiben, lesen, rechnen und so weiter lernen, aber doch nicht programmieren.
Wer braucht denn das später überhaupt?
Die, die es interessiert werden es lernen - vielleicht Jungs ab 13, Mädchen gehen zu den Pferden.
Wer es beruflich machen will, lernt es da.
Richtiges Deutsch, Mathematik und Englisch sind dafür notwendig. ASber doch kein programmierkurs in der Schule.

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mammamiaolympia 06.03.2018, 12:19
13. @reflexxion

Partei und Regierung sind zwei verschiedene Dinge. Es mag sein, dass die CSU nur 20 Prozent weibliche Mitglieder hat, die Regierung steht aber im Dienste des ganzen Volkes und der ganzen Gesellschaft - und dort sollte kurz-/mittelfristig tatsächlich Parität hergestellt werden, denn die Gesellschaft besteht nun mal zu 50 Prozent aus Männern und Frauen. Aber das CSU-Mitglieder nicht zwischen Staat und Partei unterscheiden können spricht mal wieder Bände.

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cosh 06.03.2018, 12:28
14. Hallo omop

100 Prozent Zustimmung! Diese Proporz-Debatten sind grundfalsch. Auch in der SPD, liebe Malu Dreyer. Wenn sechs Posten zu vergeben sind, und die sechs geeignetsten Personen dafür wären Frauen aus Jena, dann sollten sie selbstverständlich diese Posten bekommen, und nicht drei Männer und drei Frauen, aufgeteilt nach den sechs einflussreichsten Landesverbänden. Aber so läuft es leider nicht. Weder in der Politik, noch in der Wirtschaft.

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so-long 06.03.2018, 12:30
15. Weil

Zitat von realist4
Ja Frau Bär, wenn von den CSU Mitgliedern nur 20% Frauen sind, wie soll da eine päritätische Abgeordnetenzahl herauskommen? Ihr Aufruf geht in die falsche Richtung, wie alias die meisten der Rufe nach größerem Frauemnanteil.
anscheinend einfache Prozentrechnung nicht Frau Bär's Ding ist, behauptet sie, dass lesen, schreiben, rechnen nicht wichtiger ist, als zappen. Gute Nacht D.

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geschädigter5 06.03.2018, 12:30
16. Die hervorragenden Qualifikationen

Dieser Staatsministerin hat die Dame ja in den gestrigen Interviews dargestellt. Von dem eigentlichen Thema hat sie ja, wenn man das Gesagte mal überdenkt, keine Ahnung zu haben. Das passt zur csu. Aber was soll sie denn erzielen, wenn sie anscheinend die für ihren Aufgabenbereich erforderlichen Grundkenntnisse nicht hat? Das übliche Geschwätz der csu? Diese Position kostet dem Staat nur unnötig viel Geld.

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barrakuda64 06.03.2018, 12:31
17. Aber gewiß!

Noch nicht einmal im Amt, hat sie bereits an einem Tag mehr (digitalen) Blödsinn verzapft, als so manch´ anderer in einem Jahr! Anscheinend gedeiht weibliche Intelligenz in der CSU (und auch CDU) nicht gut. Wenn ich mir die "Ahnenreihe" so ansehe, von Stamm über Hasselfeldt, über Merck und Haderthauer...................sind bzw. waren alles Fehlzünder. Frau Bär - lassen Sie die Finger von Dingen, die sie maximal auf Userlevel kennen. Ein IT Fachmann mischt sich ja auch nicht in Ihre "Domäne", die Politologie ein. Und nicht zwanghaft lachen, nur um dem Parteivorsitzenden zu schmeicheln!

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Rania 06.03.2018, 12:31
18. Als ob es das Einzige wäre, bei dem die CSU gescheitert ist

Dorothee Bär: "Am Thema Frauen muss die CSU noch arbeiten".
Dazu kann ich Ihnen nur sagen, Frau Bär, gewiss nicht nur beim Thema Frauen! Sei es der Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, der die unsägliche Glyphosat-Entscheidung im Sinne der Chemie-Lobbyisten und gegen die Bewahrung unserer Bienen getroffen hat oder der saubere Verkehrsminister Alexander Dobrindt, der nun wirklich kein gutes Bild in der Diesel-Affäre, bei der Maut und hinsichtlich der Digitalisierung Deutschlands abgegeben hat, wo man hinschaut, überall Fehlentscheidungen!

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ihawk 06.03.2018, 12:32
19. Vorbild ?

Insbesondere Dorothee Bär erscheint mir NICHT als Motivation sich eine höhere Frauenquote der CSU herbeizuwünschen.
Aber auch Andreas Scheuer wird in meinen Augen ganz wesentlich zur Verschlechterung des Umgangstons in Berlin beitragen.

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