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Dorothee Bär: "Am Thema Frauen muss die CSU noch arbeiten"
AFP

Die designierte CSU-Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, sieht in ihrer Partei Nachholbedarf bei der Frauenförderung. Selbst in ihrem Freundeskreis stoße sie bei dem Thema aber an Grenzen.

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akkronym 06.03.2018, 15:00
60. Noch viel wichtiger

wären eine feste Quote Frauensitzplätze in den Volocoptern, die uns sehr bald, dank Frau Bär, jederzeit, schnell, günstig und Co2 neutral , überall hin und um die Ohren fliegen werden.

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petrapanther 06.03.2018, 15:03
61.

Zitat von der.belgarath
Wenn nur 17 Prozent der Parteimitglieder einer Partei Frauen sind, aber 25% der von ihr gestellten Minister Frauen, dann sind die Frauen nicht unter-, sondern .......
Das kann man so sehen. Aber dann sollte die CSU auch ehrlicherweise ihren Anspruch, Volkspartei zu sein, aufgeben und sich als das darstellen, was sie ist: eine Partei für die Partikularinteressen weisser, heterosexueller, katholischer Männer. Warum es auch Frauen gibt, die diesen Verein wählen, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

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sabrina74 06.03.2018, 15:03
62. Naja ...

Zitat von Franziskus
Ich vermute, dass Frau Bär nicht weiß, was "programmieren" bedeutet. Soll jetzt jeder Grundschüler ein neues Word entwickeln und programmieren können oder ein neues Buchhaltungssystem entwickeln und programmieren?
... es wird ja auch nicht jeder, der in Deutsch aufgepasst hat, gleich ein Bestseller-Autor. Ich hatte vor Urzeiten schon das Wahlfach Informatik und bin heute froh drum zu wissen, wie gewisse Mechanismen funktionieren ....

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sabrina74 06.03.2018, 15:08
63. Es ist ein Anfang ...

Zitat von martinm70
Vorschläge wie eine fixe Frauenquote sind kontraproduktiv. Das sorgt nur dafür das wenn eine Frau im Vorstand einer Firma landet sie nur als die "Quotenfrau" gesehen wird, aber nicht respektiert. Das wiederum sorgt dafür das die Frauen die es wirklich selbst durch harte Arbeit auf so einen Posten geschafft haben ebenfalls nicht respektiert werden.
... das mag vielleicht am Anfang so sein. Aber es ist nunmal Fakt, dass Männer eher Männer fördern ... daher auch die Ungleichheit. Wenn annähernd gleich viele Männer wie Frauen in Entscheidungspositionen sind, wird sich die "Quote" ganz von selbst ergeben.

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hoppelkaktus 06.03.2018, 15:14
64. Erst mal die eigenen Hausaufgaben machen, Frau Bär

Ich sehe bei Frau Bär dringenden Nachholbedarf was Sach- und Fachkenntnisse in Hinblick auf das demnächst von ihr auszufüllende Amt als Staatsministerin für Digitalisierung betrifft. Bisher machte sie hier ja überwiegend den unangenehmen Eindruck, eine Expertin fast ganz ohne nennenswertes Grundwissen zu sein. Experten ohne Fachkenntnisse haben wir in der Politik aber schon in genügender Anzahl. Es bleibt zu hoffen, dass Frau Bär unter Frauenförderung nicht vor allem versteht, dass endlich n o c h mehr Quote her muss, egal wie viel Unfähigkeit dadurch im Einzelfall zusätzlich in die Ränge mit hoher Verantwortung gespült wird.

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spontandemo 06.03.2018, 15:21
65.

Und im gestrigen heute-journal hat Frau Bär die Zuständigkeit für den dringend nötigen flächendeckenden Breitbandausbau wieder ins "Verkehrs- und Infrastrukturministerium" geschoben - da fragt man sich schon, was sie auf der Stelle überhaupt zu suchen hat, ausser der CSU auf Kosten der den Steuerzahler (zusäztliches Staatsministergehalt zzgl. spätere Altersversorgung) eine halbe Quotenfrau zu liefern.

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mostly_harmless 06.03.2018, 15:35
66.

Zitat von der.belgarath
Wenn nur 17 Prozent der Parteimitglieder einer Partei Frauen sind, aber 25% der von ihr gestellten Minister Frauen, dann sind die Frauen nicht unter-, sondern überrepräsentiert. [...]
Klassischer Fall von Problem nicht verstanden, Ihr Beitrag.
Wenn 2 Ministerposten besetzt werden sollen, und die Mitgliederzahl wie bei der CSU 140.000 beträgt, wovon (wenn Ihre Zahlen korrekt sind) knapp 24000 Frauen sind, ist es vollkommen unzweifelhaft, dass unter diesen problemlos zwei ausreichend Qualifizierte zu finden sind. Wer das bestreitet ist IMHO schlicht und ergreifend vollkommen neben der Spur.

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hugotheKing 06.03.2018, 15:46
67. Leitkultur

Es gehört wohl auch zur CSU-Leitkultur, dass Frauen lieber in der Kirche, in der Küche und bei den Kindern sein sollen. Da haben dann die Frauen wohl kaum Zeit noch Politik zu machen, oder?

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KingTut 06.03.2018, 15:47
68. Erwartungen

Klar, die Erwartungen an Frau Bär sind groß, angesichts ständig sich wiederholender Cyber-Attacken gegen unsere Verfassungsorgane. Als Expertin für Datensicherheit liegt es nun an ihr, die notwendigen Schritte bundesweit einzuleiten, damit künftige Hackerangriffe ohne Aussicht auf Erfolg bleiben. Dazu haben wir jetzt die notwendigen Resourcen sowohl in personeller wie in finanzieller Hinsicht.
Es wäre ja gelacht, wenn eine wirtschaftliche Supermacht wie Deutschland einem Land mit dem BIP zwischen Australien und Süd-Korea hoffnungslos ausgeliefert wäre. Jetzt müssen endlich Fakten geschaffen werden.

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dodgerone 06.03.2018, 16:19
69.

Zitat von realist4
Ja Frau Bär, wenn von den CSU Mitgliedern nur 20% Frauen sind, wie soll da eine päritätische Abgeordnetenzahl herauskommen? Ihr Aufruf geht in die falsche Richtung, wie alias die meisten der Rufe nach größerem Frauemnanteil.
Tja, dann sollte die CSU aufhören sich Volkspartei zu nennen.

Skandinavien macht es vor: mehr Frauen (und damit meine ich Frauen, die auch wirklich ein normales Frauenleben führen und keine Profilieungspolitikerinnen die Karriere vor alles stellen) können die Gesellschaft vorranbringen.

Aber was erwartet man von bayrischen Hinterwäldlern...?!

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