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Dorothee Bär: "Am Thema Frauen muss die CSU noch arbeiten"
AFP

Die designierte CSU-Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, sieht in ihrer Partei Nachholbedarf bei der Frauenförderung. Selbst in ihrem Freundeskreis stoße sie bei dem Thema aber an Grenzen.

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k.Lauer 06.03.2018, 16:49
70. 50-Prozent-Quote für Frauen im Bergwerk?

als Bergwerksdirektor und überzeugter Unterstützer einer Gendergerechten gleichen Quotierung der Arbeitsplätze unter Tage ist es meinem Unternehmen nicht gleungen einen anderen als 100:0-Proporz für eine Beschäftigung unter Tage zu erreichen. Und das trotz einer Frauen- und Gleichstellungsbauftragten. Irgendwie komisch, dass sich noch nie eine FRau wegen Diskriminierung für Untertageschäftigungen beschwert hat. Komisch auch, dass es eine Menge Leute gibt, die der Unterrepräsentierung der Frauen bei den Ministern und Staatssekretären das Wort reden, obwohl Abgeordnete(r) zu sein ein harter Job ist und es viele Frauen vorziehen ihre Männner zur Arbeit zu schicken, anstelle selber Karriere zu machen. Offensichtlich wirkt das Schicksal vieler Spitzenpolitikerinnen abschreckend: unverheiratete Single-Frau oder wenn überhaupt, dann spätgebärende Mutter, die die Vernachlässigung der Kinder auch noch wegstecken muss.

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Franziskus 06.03.2018, 17:03
71. Turmbau zu Babylon

Zitat von sabrina74
... es wird ja auch nicht jeder, der in Deutsch aufgepasst hat, gleich ein Bestseller-Autor. Ich hatte vor Urzeiten schon das Wahlfach Informatik und bin heute froh drum zu wissen, wie gewisse Mechanismen funktionieren ....
Es gibt Dutzende Programmiersprachen. Welche Sprache soll dann gelehrt werden? Ich habe festgestellt, dass die meisten Programmierer, die nicht logisch denken und programmieren konnten die Schuld nicht bei sich suchten, sondern bei der Programmiersprache. So entstanden immer mehr Programmiersprachen, die den menschlich verständlichen Code in den Maschinencode übersetzten. Auch der Turmbau zu Babylon ist soll ja an der Vielfalt der Sprachen gescheitert sein.

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miriam_rosenstern 06.03.2018, 17:34
72. In einem anderen Jahrtausend

Zitat von Franziskus
Es gibt Dutzende Programmiersprachen. Welche Sprache soll dann gelehrt werden? Ich habe festgestellt, dass die meisten Programmierer, die nicht logisch denken und programmieren konnten die Schuld nicht bei sich suchten, sondern bei der Programmiersprache. So entstanden immer mehr Programmiersprachen, die den menschlich verständlichen Code in den Maschinencode übersetzten. Auch der Turmbau zu Babylon ist soll ja an der Vielfalt der Sprachen gescheitert sein.
Von Ernst Denert wird kolportiert, dass er die Abiturnote in Deutsch nicht weniger wichtig erachtete als jene in Mathematik. Er verstand Software-Architektur als ästhetisches Kunstwerk - als Ergebnis einer präzisen, klaren und verbindlichen Grammatik. Der Software-Architekt sollte zugleich der beste Verkäufer seines Designs sein. Ohne Sprache keine Ware, die verkauft werden kann. Software-Design und Management waren eins. Das war in einem anderen Jahrtausend. In München.

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spdf 06.03.2018, 18:12
73. re

Zitat von sabrina74
... das mag vielleicht am Anfang so sein. Aber es ist nunmal Fakt, dass Männer eher Männer fördern ... daher auch die Ungleichheit. Wenn annähernd gleich viele Männer wie Frauen in Entscheidungspositionen sind, wird sich die "Quote" ganz von selbst ergeben.
Es gibt aber mehr als genug Frauen die von Männern überhaupt nicht gefördert werden wollen. Wenn sie versuchen so eine Frau zu fördern, denkt die sofort Mann will mit ihr ins Bett. Die Reaktion fällt dementsprechend aus.

Davon abgesehen wählen mehr Frauen als Männer CSU. Also scheinen sich viele Frauen trotzdem von der CSU vertreten zu fühlen.

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friedrich.grimm@gmx.de 06.03.2018, 18:41
74. Doch wer kann?

Ja, die CSU hat erheblichen Nachholbedarf was Frauen in der forderen Front der Politik angeht. Doch wer soll an die "Front" wer kann es wirklich? Bitte wenn möglich keine weiteren Bärs nachschieben, denn diese "Quasselstrippe" hätte selbst eine Klatschtante wie die in den sechziger Jahren berühmte Amerikanerin, Ellsa Maxwell, an die Wand geredet.
Über das männliche CSU-Personal sage ich am besten nichts, denn die sprechen alle für sich.

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tulius-rex 06.03.2018, 18:47
75. Da fragt man sich doch

Was hat diese Frau nur für Freunde die nicht wahr haben wollen, dass Frauen (Nachhilfe: das sind Menschen weiblichen Geschlechts) 50% zum Bruttoinlandsprodukt und 100% zur Bevölkerungsstatistik beitragen, für gleiche Arbeit aber weniger Geld bekommen, nur zu 20% (!) wenn überhaupt in Führungspositionen vertreten sind. Frau Bär sollte sich fragen ob sie in einer solchen Partei richtig ist.

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charly05061945 06.03.2018, 20:07
76. Frau Bär

Die meisten Kommentatoren haben die Berufung der Frau Bär (wie ist so eine Hohlbirne eigentlich Staatssekretärin geworden?) überhaupt nicht verstanden. Die Dame soll im Auftrag von Frau Merkel dafür sorgen dass das Internet "Neuland" bleibt.

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Beagle-Fan 06.03.2018, 21:34
77. Kreißsal, Hörsaal, Parlamentssaal

Wenn in einer Partei nur 25 Prozent der Mitglieder Frauen sind, können nicht 50 Prozent in Amt und Würden sein.
Die Auswahl bei 25 Prozent weiblichem Anteil fähige Frauen zu finden, sinkt dann um die Hälfte. Es sollen doch fähige Personen sein, oder nicht?
Ob zeitgemäß oder nicht, mathematisch ist es korrekt. Alles andere ist purer Populismus !!! Haben Sie keine anderen Probleme gesehen? Nein, Danke, solche Politiker braucht kein Mensch!

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Kurt2.1 07.03.2018, 08:26
78. #1

Zitat von fatherted98
...ist nun wirklich das Beste Beispiel wohin eine Frauenquote führen kann...nämlich das unfähiges Personal aus Gründen der Quote vom Steuerzahler finanzierte Pöstchen bekommt....kein Highlight für das Thema "Frauen als Führungskräfte".
Es ist anscheinend auch ein Beispiel dafür, dass ein nicht hässliches Äußeres dafür sorgt, auf Seite 1 zu gelangen. Wir werden sicher mehr von der Dame hören, beinhaltet das doch immer schöne Fotos.
Ich erinnere hier an die FDP Frauen Koch-Merin und ebenso an Frau Suding, die bisher auch nur wegen ihres fotogenen Äußeren und ihrer Beschwerde, man hätte ihre Beine zu lange im TV gezeigt, auffiel.
Im Zuge der Quote ist hier wohl noch einiges zu erwarten......

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robvda01 07.03.2018, 16:27
79.

Bin mal gespannt was "Frau 0-1"alles so auf der Reihe bekommt außer Glasfaserkabel verbuddeln. Natürlich, dass "allerwichtigste" in der Republik ist dass jeder PC-
Benutzer die aller letzte schelle Internetspielchen auch voll genießen kann. Wenn das in 4 Jahren dann auch möglich ist hat diese Ministerin Ihr Soll erfüllt, simple Aufgabe eigentlich, oder? Dieses neue Modewort Digitalisierung beinhaltet eigentlich nicht viel mehr als diese Verkabelungstechnik Wird dieses Modewort "Digitalisierung" noch irgend wo anders in der Welt benutzt, für dass, wo für es hier missbraucht wird?
Ob auch noch (andere) sinnvolle Aufgaben erkannt werden?
Wo ist der Begriffe IT eigentlich geblieben? Was war falsch daran?
Bei den Politikern gibt es keine Experten, nicht mal Leute mit Vorkenntnissen geschweige dann von technischem Verstand.
Da hat man dann auch schon die Pest.
Das Sagen und Denken haben die Politiker und letztendlich wird immer entschieden auf Basis von Politik sowie im 18 Jahrhundert auch schon, Sachkenntnisse gibt es ja nicht, in technische Angelegenheiten werden "Sachverständigen" gefragt oder die, die dafür gehalten werden, meist auch noch Lobbyisten. Die Vorschläge die aus dieser Richtung kommen werden dann meistens "Politisch" umstrukturiert und es kommt immer irgendeinen Mist heraus woran ein paar Firmen sich eine goldene Nase verdienen.
So wird es jetzt auch wieder sein, irgend welche medial gut verkäufliche Schnellschüsse werden dabei herauskommen, grundsätzlich wird sich nichts ändern und es wird weiter gemacht wie die letzte 50 Jahren schon in der IT beim Staat und seine Ministerien.
Zum Glück ist die Wirtschaft und Industrie ganz gut im Stande die eigenen Belange zu vertreten, da läuft mit der IT alles wie gewünscht, die brauchen diese Politiker nicht.

Es geht um die eigene Aufgaben vom Staat: Verwaltungen, Schulen, Polizei, usw. die gewaltig hinterherhinken wegen dieser Politiker-Misswirtschaft auf IT Gebiet.
Da liegen die große Probleme und Aufgaben für die Zukunft.
Aber wenn man nicht weiß, nichts kann, keine Ahnung hat von Technik und wahrscheinlich nicht mal die Grundrechenarten beherrscht wie soll dann etwas Brauchbares zu Stande kommen.
Hier wird das „weiter so“ mit Sicherheit vorherrschend sein

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