Forum: Politik
Drama in Südostasien: Philippinen bieten Bootsflüchtlingen Hilfe an
REUTERS

Tausende Flüchtlinge treiben vor Malaysia, Indonesien und Thailand auf dem Meer: Kein Land will die verzweifelten Menschen aufnehmen. Nun senden die Philippinen ein erstes Hilfsangebot.

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wilfriedschultz 19.05.2015, 11:06
1. In erster Linie

eine Folge der Bevölkerungsexplosion in Teilen Asiens. Die demographische Entwicklung in Afrika führt ja im Mittelmeer zu vergleichbaren Entwicklungen. Religiöse und ethnische Konflikte sind eher vermeidbar, wenn nicht noch der Druck durch die rapide Zunahme der Bevölkerung dazu kommt. Religiöse Einflüsse sind mit dafür verantwortlich, weil häufig Geburtenkontrolle abgelehnt wird, sowohl durch die katholische Kirche als auch durch islamische Führer.

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Solidaritätundmenschlich 19.05.2015, 11:20
2. Ein Zeichen von Menschlichkeit und Mitgefühl

Alle Anreinerstaaten sollten sich ein Beispiel an den Philippinen nehmen.
Ein Inselstaat mit über 80 Millionen und viel Armut aber mit Glauben, Menschlichkeit und Mitgefühl.
Trotz viel Armut im eigenen Land und Problemen im Süden des Landes, schaut man nicht weg, sondern handelt. DANKE für diese Hoffnung!

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Solidaritätundmenschlich 19.05.2015, 11:24
3. Paralysedurchanalyse

Hilft doch alles nix!
Den Menschen in Not muss zunächst geholfen werden! Politische, wirtschaftliche und soziale Fragen haben danach Zeit!

Stell Dir vor, Deine Landsleute wären an Bord...

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fusyndicate 19.05.2015, 11:29
4. Zynsimus

Die Aussage der Phillipinen ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die Boote schwimmen, meist ohne Antrieb, in der Andamanische See. Da hätte genau so gut Kolumbian sagen können - "wir werden die Flüchtlinge aufnehmen, wenn sie vor unserer Küste sind". Weder Indonesien, Malaysia noch Singapor würden je zulassen, dass sie durch die Straße von Malakka fahren..

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mundi 19.05.2015, 11:35
5. Irrtum

Zitat von wilfriedschultz
eine Folge der Bevölkerungsexplosion in Teilen Asiens. Die demographische Entwicklung in Afrika führt ja im Mittelmeer zu vergleichbaren Entwicklungen. Religiöse und ethnische Konflikte sind eher vermeidbar, wenn nicht noch der Druck durch die rapide Zunahme der Bevölkerung dazu kommt. Religiöse Einflüsse sind mit dafür verantwortlich, weil häufig Geburtenkontrolle abgelehnt wird, sowohl durch die katholische Kirche als auch durch islamische Führer.
Sie irren sich. Die katholische Kirche ist keinesfalls gegen Geburtenkontrolle und Familienplanung.
Sie ist strikt gegen Abtreibung.

Sie überlässt es dem Gewissen der Eheleute, die Methode der Empfängnisvehütung verantwortlich zu wählen. Dabei werden natürliche Methoden empfohlen, aber nicht angeordnet.

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bibo 19.05.2015, 11:38
6. Seeweg Andamanensee - Philippinen

Man möge sich die Geographie Südostasiens näher betrachten: Von der Andamanensee müssten die Boote südwärts bis zur Straße von Singapur und dann wieder auf nord-östlicher Route auf die Philippinen navigieren. Seeweg ca. 4000 km (davon allein Singapur-Manila: 2839,97 km). Für diese Schiffe schlicht unerreichbar.

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WwdW 19.05.2015, 11:44
7. bis in die Phillipinen schaffen die es eh nicht

Keine Chance, dass sie es bis in die Phillipinen schaffen. Wenn die Phillipinen die Flüchtlingen nicht aus der Adamanensee abholen, wird das nichts bringen.

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HaioForler 19.05.2015, 11:48
8.

Zitat von mundi
Sie irren sich. Die katholische Kirche ist keinesfalls gegen Geburtenkontrolle und Familienplanung. Sie überlässt es dem Gewissen der Eheleute, die Methode der Empfängnisvehütung verantwortlich zu wählen. Dabei werden natürliche Methoden empfohlen, aber nicht angeordnet.
Das läuft auf den Philippinen ein wenig anders, insofern hat der Forist nicht ganz unrecht: der DRUCK auf die Familien von Seiten der katholischen Kirche ist immens hoch. Und ebenfalls der Druck der kathlischen Gesellschft insgesamt

Egal was 9 000 km weiter im Vatikan gesagt wird.

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wecan 19.05.2015, 11:49
9. @wilfriedschultz

a, genau so ist das! Ich stimme Ihnen 100% zu.
Ich begreife nicht, gebildete Menschen allen Ernstes behaupten können, die weltweite Bevölkerungsentwicklung sei an sich gar kein Problem.
Aber gleich werden Sie hier im Forum leider wieder lesen können, dass letztlich nur wir Europäer mit unserem hohen Lebensstandard schuld an diesen Problemen sein können.

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