Forum: Politik
Dreikönigstreffen der FDP: Christian Lindner kritisiert Annegret Kramp-Karrenbauer
ARMANDO BABANI/ EPA-EFE/ REX

Ein soziales Pflichtjahr sei "ökonomisch töricht", ihre Äußerung zur Ehe für alle "reaktionär": Christian Lindner hat sich gegen Positionen von Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt und auch andere Politiker kritisiert.

Seite 1 von 12
Kannebichler 06.01.2019, 14:20
1. Herr Lindner

Wo Herr Lindner recht hat hat er recht.Stimmt soweit alles. Und sympathisch ist mir auch, dass er und die FDP nicht bei Jamaika umgefallen sind sondern standhaft die wichtigsten Eckpunkte verteidigt haben. Und als diese eben nicht durchgekommen sind, in die Opposition gingen. War man so ja nicht gewöhnt! Wie gesagt: Sympathisch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dengar 06.01.2019, 14:21
2. Alles richtig

Mit seiner Kritik hat Lindner ja recht, allerdings folgen die FDP-Lösungsvorschläge auch nur dem Motto "Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht".
So geht's aber auch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mr Bounz 06.01.2019, 14:30
3. oh wei oh wei oh wei

Ein Jahr für die Allgemeinheit tut wirklich niemanden weh, nein es ist gut für jeden einzelnen und auch für die Gesellschaft. Wir brauchen wieder mehr Gemeinsinn und weniger von dieser alles ruinierenden "Ich Ich Ich" Mentalität.
Lächerlich macht Lindner sich wenn er den Auftrag nicht beim Staat sondern bei der Schule sieht. Denn Schule ist immer am besten wenn der Staat sie organisiert!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
interessierter10 06.01.2019, 14:33
4. Die Rezepte von Herrn Lindner

waren schon Ende der 90‘er überholt und reden der Ideologie des Neoliberalismus und des Menschen als Markrobotter und der Gesellschaft als Firma. Das war übrigens eine aus meiner Sicht negativ gemeinte Kritik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Brathering 06.01.2019, 14:36
5. Einmal etwas Vernünftiges gesagt

Wie Lindner erkannt hat, ist der Standpunkt gegen die Ehe für alle reaktionär und nicht konservativ. Was sollte denn auch als nächstes kommen? Vielleicht dass Ausländer auch nicht mehr heiraten dürfen? Absurd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 06.01.2019, 14:40
6. Wo er recht hat?

Klar Soli streichen für alle, Lindner muss seine Klientel versorgen. Ebenso, jetzt sofort Konjunkturmassnahmen einleiten! Ver mutlich ist ihm schon bewusst, dass dann die Kohle verbraten ist wenn es ernst wird. Dann kann er wieder kritisieren.

Die FDP ist eine Klientelpartei. Das ist ja kein Mangel, wir haben Demokratie. Nur er soll nicht so tun als wäre diese Partei ein Heilsbringer.

Gestern hat sich Theubner beim Dreikönigstreffen beklagt, dass Internet Ausbau und G5 sofort angegangen werden muss. Nun, dafür braucht man nicht die FDP, das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Ob sich die FDP aber noch erinnert, dass sie es war, die 2011 verhindert haben, dass der Ausbau schnelles Internet in die Grundversorgung einbezogen wurde. "Man solle dies den freien Märkten überlassen!" Nun es ist bekannt wenn man Dinge den freien Kräften überlässt. Eine davon hieß Lehmann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paddel2 06.01.2019, 14:44
7. Modern

Wer die politische Landkarte Deutschland pauschal in „Nazis“, „Linksdemokraten“, „Neoliberale“ und „Konservative“ einteilt, hängt selbst in den 90ern fest. Moderne Politik hat vor allem die Realität im
Blick und keine Ideologie und hier ist die FDP den anderen Parteien weit voraus. Die Basis aller Solidarität ist eine funktionierende Wirtschaft. Ein verpflichtendes soziales Jahr ist ein Versuch, billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. In diesem Punkt ist der Staat immerhin spitze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jojack 06.01.2019, 14:45
8. Lücke füllen

Endlich einmal eine passende Wortmeldung von der FDP. Und die Chance, sich wieder als "Partei der Freiheit" zu positionieren. Derzeit erlebe ich ansonsten nur Parteien, die die Bürger in ihren Freiheiten durch immer neue Verbote, Abgaben usw. einschränken. Mit dem "Pflichtjahr" für junge Menschen ist dabei ein neuer Tiefpunkt erreicht. Schon die Prämisse ist dreist: junge Erwachsene brauchen keine staalichen Zwangsmaßnahmen für die Charakterbildung.

Da sich die CDU unter AKK bei diesem Thema offensichtlich festzulegen gedenkt, sollte die FDP hier nicht locker lassen. Öffentliche Aufmerksamkeit ist bei dem Thema jedenfalls garantiert. Und anders als beim Großthema Migration besteht hier auch nicht die Gefahr, dass die AfD den Liberalen das Thema entreißt. Aber vielleicht geht es der Union ja auch nur darum, dass ein neues Aufreger-Thema von dem ungelösten Flüchtlingsproblem ablenkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkcoe 06.01.2019, 14:46
9. Nun hat auch Lindner erkannt

- lang hat es gedauert, dass Realitätssinn nicht die große Stärke einer AKK ist. Natürlich wird es kein Jahr für alle geben - da hat AKK das GG wohl nicht verstanden und nein, die Ehe für alle wird es auch weiterhin geben. Wenn die Dame ihren Illusionen öffentlich freien Lauf läßt - dann müssen wir auch keine Sorge haben, das sie jemals Kanzlerkandidat der Union wird. Also ist doch alles gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12