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Drohbriefe zur Ostsee-Pipeline: Scharfe Kritik an US-Botschafter Grenell
DPA

Richard Grenell hat deutschen Firmen, die sich an der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen, mit Sanktionen gedroht. Das Auswärtige Amt rät von einer Antwort ab, Politiker fordern die Bundesregierung zum Protest auf.

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TomTheViking 13.01.2019, 16:00
1. es stellt sich nur eine Frage

wieso ist der Mann nicht schon längst ausser als persona non grata Landes?

Es geht ja nicht nur um Northstream 2.

Die dipolmatischen Beziehungen zu den USA gehören aus meiner Sicht abgebrochen spätestens seit dem Ende der Ära Bill Clinton.

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byte-you 13.01.2019, 16:00
2. Der sogenannte US-Botschafter Grenell....

...sollte sich mal zu einen Benimm-Lehrgang über internationale diplomatische Gepflogenheiten anmelden !!!!

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Schroekel 13.01.2019, 16:01
3. der mann ...

ist ebenso lächerlich wie seine aktionen.

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Immanuel K. 13.01.2019, 16:02
4. Ständig höre ich: "Grenells...

...Vorgehen entspreche nicht den diplomatischen Gepflogenheiten..." und: "Ob Mister Grenell weiß, dass die Zeit der Hohen Kommissare in Deutschland vorbei ist?" ---- keine Ahnung, ob der das weiß - aber anscheinend weiß das die deutsche Bundesregierung nicht, sonst hätte sie schon längst reagiert und wäre nicht so kleinlaut wie ein Vasall...

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dirkcoe 13.01.2019, 16:06
5. Zur unerwünschten Person erklären

Es gibt sehr klare Regeln, an die sich ein Botschafter in einem fremden Land zu halten hat. Nicht zum ersten Mal verstößt der US Botschafter eklatant gegen diese Regeln. Ich denke, er sollte zur unerwünschten Person erklärt und ausgewiesen werden.

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logiker2000 13.01.2019, 16:08
6. Ausweisung

Warum wird der nicht ausgewiesen? Und der Rest der Entourage ebenfalls! Alle diplomatischen Beziehungen einstellen und unter deutscher Führung Amiland mit Saktionen belegen! Zeit wird's! Was erlaubt sich der Ami eigentlich? Es wird Zeit, dass Europa sich von denen emanzipiert! Man sollte denen einfach mal sagen: Arschlecken war gestern! KOSTE ES WAS ES WOLLE!

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derhey 13.01.2019, 16:09
7. Das Mindestes

ist die Einbestellung dieses Herrn um mit ihm Klartext zu reden - ohne Wenn und Aber. Auch wäre zu überlegen, den dt. Botschafter in den USA mal zurückzuholen. Allerdings ist mir auch bewußt, daß weder dieser obskure Herr oder sein Chef auch nur einen Schimmer davon haben, was dies eigentlich bedeutet bzw. es ist ihnen absolut egal. Eben deswegen sollte auch uns egal sein, was diese Typen von uns wollen und mal verlauten lassen, daß wir eigentlich kein Soja, Mais und ander Agrarprodukte, erst recht keine der sog. Industrieprodukte wie Pkws aus den USA brauchen.

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mocoseco 13.01.2019, 16:09
8. America first!

Das bedeutet zum Beispiel auch, dass Donald und sein Gesandter glauben, im Interesse der amerikanischen Energiekonzerne zu handeln. Anstelle des bösen russischen Gases sollen die Europäer eben lieber das gute, moralisch unbedenkliche amerikanische LNG kaufen.

Der Schuss kann ja beispielsweise an der Zapfsäule, bei entsprechender Antwort der Autofahrer, beantwortet werden.

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riedlinger 13.01.2019, 16:10
9. Wirtschaftskriegs-Erklärung

Dieser unverfrorene, anmaßende Brief ist eine Wirtschaftskriegs-Erklärung, nichts anderes. Es wäre schön, wenn sowohl unsere Regierung als auch die betroffenen Konzerne angemessen hart antworten. Denn sich eventueller US-Sanktionen nur wegen befürchteter Umsatz- und Gewinn-Einbußen zu unterwerfen, würde unsere freie Wirtschaftsordnung langfristig afrikanisieren und Europa zu einer US-Kolonie machen. Das geht gar nicht. Wehret den Anfängen!

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