Forum: Politik
Drohende Ermittlungen gegen US-Soldaten: USA entziehen Chefanklägerin das Visum
AFP

Die USA wollen verhindern, dass gegen amerikanische Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan ermittelt wird. Jüngstes Ziel ihrer Schikanen: die Chefanklägerin des Weltstrafgerichtshofs.

Seite 1 von 10
missourians 05.04.2019, 11:40
1.

"alle Menschen (Soldaten) sind gleich..."
Scheint USA wohl nicht so zu sehen. US-Bürger stehen über dem Gesetz und allen anderen Erdenbürgern.
US-Soldaten können weltweit wüten und brauchen keine Angst um Verfolgung zu fürchten. Wozu brauchen wir dann noch dieses Gericht, wenn es nicht für alle Kreigsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen sich einsetzt?

Beitrag melden
theos001 05.04.2019, 12:01
2.

Aww....was ist los mit dem demokratischten, besten Land auf Erden? Kein Interesse an Gerechtigkeit?
Man behindert keine Ermittlungen/Verfahren, wenn man sich im Recht sieht.

Beitrag melden
isi-dor 05.04.2019, 12:03
3.

Die USA sind der Meinung, dass US-Soldaten offenbar Kriegsverbrechen ungesühnt begehen dürfen, da sie über allen Gesetzen stehen. Wenn dem so ist, dann sollten alle Staaten der Welt den US-Soldten die Einreise verwehren.

Beitrag melden
aliof 05.04.2019, 12:03
4. Verdammt wichtig

.. für die U.S.A. daß keinesfalls irgendwer , und seien es auch durch internationale Verträge legitimierte , hochrangige Strafverfolger ..

.. irgend Einen der ihren verfolgen kann .
.. weil die U.S.A. ja auch weiterhin in aller Welt aktiv ist , und bleiben wird.

So weit , so bekannt . Danke für das Update am konkreten Fall.

Beitrag melden
AmyYma 05.04.2019, 12:07
5. Muss man wohl kaum ...

... was dazu sagen. Die USA macht, was sie will.
Vielleicht sollten wir dem doch mal kontra geben.
Wie wäre es mit Wirtschaftssaktionen. Bei Venezuela, Iran ... wird sowas ja auch praktiziert, wenn die nicht so spuren, wie das die "Weltgemeinschaft" gern hätte.

Beitrag melden
syracusa 05.04.2019, 12:09
6.

Zitat von missourians
"alle Menschen (Soldaten) sind gleich..." Scheint USA wohl nicht so zu sehen. US-Bürger stehen über dem Gesetz und allen anderen Erdenbürgern. US-Soldaten können weltweit wüten und brauchen keine Angst um Verfolgung zu fürchten. Wozu brauchen wir dann noch dieses Gericht, wenn es nicht für alle Kreigsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen sich einsetzt?
Die Welt braucht den Internationalen Strafgerichtshof, und der kann die Welt zu einem besseren Ort machen. Aber die USA sind eben kein Vertragsstaat, und das bedeutet automatisch, dass die USA weder die Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs unterstützen müssen, noch ihre Bürger an diesen ausliefern müssen. Rechtlich ist das Verhalten der USA völlig in Ordnung.

Allerdings machen sich die USA damit zu einem Pariastaat, der nicht besser ist als Diktaturen wie Russland oder China.

Beitrag melden
syracusa 05.04.2019, 12:12
7.

Zitat von isi-dor
Die USA sind der Meinung, dass US-Soldaten offenbar Kriegsverbrechen ungesühnt begehen dürfen, da sie über allen Gesetzen stehen.
Die USA argumentieren, dass sie die Verbrechen ihrer Soldaten selbst verfolgen und ahnden. Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass das nur unzulänglich geschieht, und das insbesondere die politisch Verantwortlichen nicht verfolgt werden. Rumsfeld & Co. sollten sich deshalb besser nicht mehr ins Ausland begeben.

Beitrag melden
Neandiausdemtal 05.04.2019, 12:17
8. Immer wieder......

Schon zu Reagans Zeiten dachte ich, tiefer können die USA nicht sinken. Aber nee! Die Wahl von Busch jun. hat mich schon eines besseren belehrt und nun noch Donald das stabile Genie nebst seiner unglaublichen Administration. Das Niveau Nordkoreas ist erreicht und unterschritten, doch es wird noch weiter runter gehen.

Beitrag melden
Melissa85 05.04.2019, 12:18
9. Leider haben sie das Recht dazu

Ok demokratisch gesehen wenn die USA nicht Beigetreten sind zu diesen verträgen und sich somit nicht verpflichtet haben Folter und Co zu verfolgen dann können sie aus ihrer sicht das halt auch machen und müssen die Verträge und den IStGH nicht akzeptieren.

Immerhin fühle ich mich ja auch nicht an die Gesetze der USA gebunden obwohl ich viele dinge die aus den USA kommen nutze und/oder Konsumiere. Aber deshalb würde ich mich doch von gerichten dort nicht angreifen lassen.

Zur Information ich verteidige keine Folter, Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit aber ich würde es auch nicht Verteidigen das Vertragsstaaten ihre Idee den Nicht-Vertragsstaaten aufzwingen. Sie zu überzeugen freiwillig beizutreten währe da schon ein besseres Ziel. Ermitteln kann man ja dennoch und sollten mal Personen gegen die Ermittelt wird sich in einem Land aufhalten das vertragsmitglied ist kann man es auch rechtlich Verhaften und gut ist.

Beitrag melden
Seite 1 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!