Forum: Politik
Drohende Staatspleite Griechenlands: Merkel bleibt hart
REUTERS

Griechenland habe in den letzten Jahren eine "beispiellose Hilfe der Partner" bekommen, sagte Angela Merkel im Bundestag. Die Regierung müsse die angekündigten Reformen jetzt umsetzen.

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Sachsenimker 18.06.2015, 09:50
1. Merkel muss das Deutsche Volk einschüchtern.

Damit die Schere zwischen arm und reich noch weiter aufgeht, muss dem deutschen Pöbel klar gemacht werden, wer das Sagen hat. Und das ist nun mal die Wirtschaft und die Steigerung des BIP. Je mehr Prekariat um so mehr kann man dem Mittelstand zumuten. Er soll nicht mehr aufrecht gehen können, er soll nach der nächsten schlechter bezahlten Arbeit kriechen...

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koenigludwigiivonbayern 18.06.2015, 09:50
2.

Ich bin leidenschaftlicher Fan des Euro, aber in diesem Punkt verstehe ich die Kritiker. Die Griechen haben nicht Frau Merkel gewählt, sondern den Tsipras. Der Euro ist zu einem Werkzeug verkommen, demokratische Entscheidungen der einzelnen Nationen auszuhebeln. Das wird ihm langfristig mehr schaden als nützen.

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Baikal 18.06.2015, 09:51
3. Merkel hat hart zu bleiben

weil das die Finanzmafia, vertreten durch Draghi & Co ebenso will wie die neoliberale Ausrichtung der EU selbst. Merkel einen eigenen Standpunkt zu unterstellen grenzt an Beleidigung des Verstandes.

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Ri Chie 18.06.2015, 09:52
4.

"Diese eine Hilfszahlung sollen sie noch bekommen - und dann Schluss. Dann müssen die neuen Herren in Athen zeigen, was sie wirklich draufhaben."

Wieso? Wieso noch einmal Milliarden Euro in dieses Fass ohne Boden versenken?

Es wird langsam mal Zeit, dass Fr. Dr. Merkel den Griechen ihr vollstes Vertrauen ausspricht!

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zynik 18.06.2015, 09:53
5.

"Reformen", "Wettbewerb", "Wachstum"...dann wird alles gut. Mehr als diese Parolen scheint unserer Sonnenkanzlerin und ihrem politischen Personal zur Krise nicht mehr einzufallen.

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capote 18.06.2015, 09:59
6. Fluchtpunkt 2017

Frau Merkel muss und wird jetzt einen Weg zur bedingungslosen Daueralimentation Griechenlands finden, damit das Thema aus den Schlagzeilen kommt und bis zur Bundesragswahl 2017 in Vergessenheit gerät.

Nur Portugal und Spanien werden Ihr mit Podemos & Co in den Rücken fallen. Aber als gute Managerin löst Sie heute das Griechenlandproblem und übermorgen die dadurch morgen entstehenden Probleme.

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qsecwichtel 18.06.2015, 10:03
7. Sollte sich jeder Griechenland-

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-hilfsprogramm-geld-bevoelkerung

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jan07 18.06.2015, 10:05
8. Merkel hat Recht...

... andere Länder mussten auch den Gürtel enger schnallen und schmerzhafte Reformen durchführen. Selbst Deutschland musste das schon, vor allem unter Kanzler Schröder.

Es ist natürlich einfacher und angenehmer, lau zu baden und sich in sozialen Wohltaten zu suhlen. Aber langfristig - ich betone: LANGFRISTIG - darf man eben nicht ständig mehr Geld ausgeben als man einnimmt. Eigentlich eine Binsenweisheit, aber an sie sollte immer wieder erinnert werden. Vor allem Linke vergessen sie nur allzu gerne und berauschen sich lieber an ihrem Gutmenschentum.

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lexus1234 18.06.2015, 10:05
9. Wow, Merkel sagt was: Hier Übersetzung

Achtung! Es hat gemerkelt! Unsere Regimechefin hat was gesagt, und man kann es übersetzen wie die letzten Male:

"Athen habe in den letzten Jahren eine "beispiellose Hilfe der Partner" bekommen, sagte Merkel."

Heisst: Wir haben Griechenlands Misswirtschaft ausgenutzt und finanziell versklavt.

Andere Länder wie Spanien, Portugal und Irland stünden nach dem Prinzip "Hilfe im Gegenzug zu eigenen Anstrengungen" wieder auf eigenen Beinen."

Heisst: Die anderen Länder lassen wir vor der finanziellen Versklavung noch ausbluten. Kann sein, daß sich ein Land befreit, die meisten werden aber dran glauben.

"In der Wirtschafts- und Währungsunion gehen Eigenverantwortung und Solidarität Hand in Hand", sagte die Kanzlerin.

Heisst: Wir picken uns die Rosinen raus: Eigenverantwortung für das Steuervolk und Solidarität für Banken und Regierungen.

Und wenn Merkel eine "Einigung noch für möglich" hält, dann heisst das: Die Würfel sind nun endgültig gefallen. Es wird keine Einigung geben.

Manchmal ist Politik ganz einfach!

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