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Drohender "Brexit": Cameron stellt britische EU-Forderungen vor
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In einem Brief an EU-Ratspräsident Tusk will der britische Premier Cameron erstmals offiziell seine Reformforderungen an die EU darlegen. Der Tory stellt vier Bedingungen, um den Verbleib Großbritanniens in der Union zu sichern.

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unbekanntgeblieben 10.11.2015, 10:06
1. Bisschen realitätsfern, meint der das Ernst?

Nur nehmen nicht geben? Aber klar, weil du es bist ... Soweit ich weiss, bricht Englands Wirtschaft ohne die EU ein. Das darf dann die Bevölkerung ausbaden, aber die hat ihn nunmal gewählt...

Vielleicht sollte man dazu übergehen, Idioten, die sich selbst das Bein absägen wollen, einfach machen zu lassen... Man kann nicht allen helfen, schon gar nicht gegen sich selbst.

Wobei Deutschlands Führungsetage sich auch durchweg durch Realitätsferne auszeichnet ...
Die Welt geht wohl unter .... schade. Idiocrazy, ich dachte wir hätten noch mehrere 100 Jahre!

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bigroyaleddi 10.11.2015, 10:08
2. Zeitpunkt gut gewählt,

oder ist das reiner Zufall? Die Kommission gerät wg. Steuerkram unter Druck, viele EU-Mitglieder drücken sich vor einer Mitverantwortung in der Flüchtlingsfrage - und dann kommt C von GB jetzt mit seinen Forderungen.
Von mir aus kann er fordern was er will. M. E. besteht GB ohnehin nur noch aus Londoner Börse. Aber wenn er die Konfrontation haben will, sollte er sie bekommen.

Genau wie alle Wähler in allen EU-Staaten für ihre eigene Regierung verantwortlich sind, sollte das für die Briten dann auch gelten. Im Zweifel gibts dann halt nur noch ein Rest- oder Kerneuropa wie zu Beginn der EWG.

Komisch, jetzt kann ich die seinerzeitigen Vorbehalte von General de Gaulle gegen einen britischen Beitritt viel besser verstehen.

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localpatriot 10.11.2015, 10:09
3. Eine britische Extrawurscht.

Wo Europa hingeht und wie es sich entwickeln wird ist heute noch total offen.

Trotz aller gegensätzlichen Bemühungen der diversen deutschen Regierungen der letzten 400 Jahren sitzt D immer noch in der Mitte von Europa und egal wie man darüber nachdenkt muss man sich mit dieser Tatsache abfinden.

Die EU ohne Übereinstimmung mit dem deutschen EU Bild kann langfristig zu keiner stabilen politischen Struktur führen. Lage und Größe und wirtschaftlicher Einfluss bestimmen diese Situation.

Als Beispiel der mangelnden Gemeinsamkeit feiert Cameron mit seiner Mohnblume im Revers den Sieg vom 1 Weltkrieg. In D wird der 11 Nov vermutlich mehr oder weniger übergangen.

EU mit D bedeutet dass viele in Europa einiges an Geschichte noch überwinden müssen. Wer nicht in der Lage ist, sollte einen separaten Weg gehen bis man die Anpassung verarbeiten kann.

Denn - in einer EU der Gemeinsamkeit, wird die Deutsche Geschichte zu einem Teil der Geschichte der EU. Und für die Briten und einige der Anderen wird das schwierig.

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kenterziege 10.11.2015, 10:12
4. Cameron hatte schon vor dem Kommissionspräsidenten

Juncker gewarnt. Die Briten haben recht. Die EU ist zu einem unregierbaren Haufen von entscheidungsunfähigen Ländern geworden, die ihren Egoismus pur heraushängen lassen. Die gesamte Erweiterung bezogen auf Bulgarien und Rumänien war eindeutig zu früh. Der Euro war nach Ansicht führender Economen dieser Welt eine Misgeburt. Das gesamte Konstrukt ist gemessen an der "Beschränktheit" der handelnden Personen eine Nummer zu weit getrieben. Als zurück zu einer funktionierenden Handelsunion. Ohne GB in der EU ist Deutschland dem Siechtum der Club-Med Länder ausgeliefert. Siehe aktuelle Situation in Portugal. Und Griechenland und Italien lavieren auch an den Grenzen des Zulässigen herum. Glückliches Dänamark und Schweden, sowie GB mit ihren eigenen Währungen!

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sarkosy 10.11.2015, 10:12
5. Frau Merkel sollte ihre Verhandlungsbasis

bei diesem schnöden Erpressungsversuch der Londoner City nicht mit Äusserungen wie "wir wollen England in der EU behalten,von Anfang an schwächen.Oder,was natürlich herrlich wäre - sie pokert genau so unverschämt wie Cameron und will in Wirklichkeit die Engländer los werden.Die Eurozone,in die Merkel über Griechenland schon einige hundert Milliarden in den Sand gesetzt hat,funktioniert ja ohne England!Auch das ist ein Stein des Anstosses bei den konservativen Bankern der City.

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alter_nativlos 10.11.2015, 10:14
6. Klingt erstaunlich Moderat...

...aber Erpressung ist und bleibt Erpressung. Die EU ist ohnehin ausgehöhlt, die "Werte" werden im eigeninteresse einzelner Staaten mit Füßen getreten. Irgendwann bleibt Deutschland als multikulturelle Zahlergesellschft übrig. Ich stehe zu dem Grundsatz: Einmal erpressbar, immer erpressbar und würde gar nicht erst in Verhandlungen mit Cameron eintreten.

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Lebonk 10.11.2015, 10:15
7.

Moderate und vernünftige Forderungen. Hoffentlich rührt sich die EU, andernfalls wäre mit einem Austrit GBs aus der EU das europäische Vorhaben geplatzt (falls es nicht schon an der Flüchtlingskrise zerbricht)

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arrache-coeur 10.11.2015, 10:15
8.

GB gehört ohnehin nicht zur Kern-EU, die aus D,F,NL besteht, und wahrscheinlich in ein paar Jahren die "Neue EU" bilden werden. Dies unter der Massgabe, dass Deutschland bei der Zuwanderungspolitik wieder von schierer Quantität auf mehr Qualität bzw. Qualifikation umschwenkt.

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sl2014 10.11.2015, 10:16
9.

Aktuell gibt es in GB eine kleine Mehrheit für den Austritt aus der EU. In Anbetracht der mangelhaften Lösungsansätze für das drängendste Problem der EU, die Zuwanderungskrise, wird sich die Zahl der Austrittsbefürworter erhöhen.
Zudem dürften die formulierten Ziele des Premierministers Cameron nicht das Wohlgefallen der EU-Gremien finden.

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