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Drohender Brexit: Wie Berlin London als besten Freund der USA ablöst
REUTERS

Briten und Amerikaner gelten als unzertrennliche Verbündete. Doch das Verhältnis ist abgekühlt. Die "special relationship" zu den USA übernimmt zunehmend Deutschland.

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alternativestimme 25.04.2016, 09:12
150. Anscheinend ist Merkel besser zu manipulieren als Cameron

Anscheinend ist Merkel besser zu manipulieren als Cameron

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Wooster 25.04.2016, 09:31
151.

Fefe sagt's kürzer und deutlicher:

Die USA haben in der EU traditionell die Briten als ihre Interessensvertretung installiert. Wenn die EU etwas machen will, das nicht den Interessen der USA entspricht, dann stimmen die Briten nicht zu und es ist vom Tisch.
In den letzten Jahren hat sich das gewandelt. Im Rennen der Nationen, wer am tiefsten in den Hintern der Amerikaner vordringen kann, hat Merkel den Cameron rechts überholt.

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karljosef 25.04.2016, 10:08
152. Eine interessante Meinung

Zitat von syracusa
Der Autor täuscht sich. Deutschland würde den USA auch heute nicht in den illegalen Irakkrieg folgen, und würde auch heute nicht vorsätzlich Völkerrechts- und Kriegsverbrechen der USA unterstützen...
Ob tatsächlich jemand vergessen haben sollte, dass Merkel in den Irak einmarschieren wollte, um dort Massenvernichtungswaffen suchen zu lassen, dass aber Basta damals Kanzler war?

Nein, auch Basta hat nicht alles falsch gemacht...

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olischwarz 25.04.2016, 10:11
153. Die Freundschaft...

... Großbritanniens zu den USA sollte mit dem Ausstieg aus de EU meiner Meinung nach unangetastet sein. Das eine ist die EU - das andere sind die USA. Droht diese "Freundschaft" auseinander zu gehen, war sie meiner Meinung nach niemals echt, sondern es geht wieder mal ums Geld. Wer will noch alles Großbritannien melken wie eine Kuh?

Aber für die Briten geht es doch um viel mehr als um Geld, und ich bewundere sie dafür. Ich liebe UK für sein eigenes, "schräges" Maßsystem, für das Fahren auf der anderen Straßenseite, für die eigene Währung und so vieles mehr. Und für die Identität - to be british - etwas, was die Deutschen halt kaum mehr haben (oder nicht darüber reden dürfen).

Ich liebe Großbritannien sehr, jeder Tag meines Lebens ist erfüllt von dieser Zuneigung. Für die USA ist in diesem Zusammenhang kein Platz.

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marialeidenberg 25.04.2016, 11:40
154. Ohne Details zu kennen

Zitat von elspaco
ein Handelsabkommen mit Russland aus?Das wäre wirklich nicht gut.
ist das dennoch eine folgerichtige Annahme. Es wäre wohl auch einer der wenigen Gründe - wenn nicht gar der einzige Grund - , die Geheimhaltung ausschließlich für die EU-Staaten derart strikt vorzuschreiben.

Es ist eine Doppelstrategie: Abwechselnd kann die Wirtschafts-Keule oder der NATO-Hammer geschwungen werden.

Meine Hoffnung ist der rasche Zerfall der EU, erneuter Aufbau einer praxisnah konzipierten europäischen Freihandelszone von Nationalstaaten, wobei auch das TTIP durch Fortfall des Vertragspartners EU in der Tonne landen sollte.

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Andreas 2 28.04.2016, 20:00
155. Nicht mehr lange

Was heist das? Berlin löst London als besten Freund der USA ab...Merkel ist nicht Deutschland zum Glück.

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epiktet2000 29.04.2016, 08:57
156. Das heißt nur eins...

Zitat von Andreas 2
Was heist das? Berlin löst London als besten Freund der USA ab...Merkel ist nicht Deutschland zum Glück.
Der Autor des Artikels hat anscheinend einen kindlichen Stolz darauf, zum besten Freund der USA zu werden, also nicht er direkt, sondern Deutschland. Wir sind zwar nicht mächtigster Staat der Welt, doch der Freund des mächtigsten!!!

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Aspekte plus 29.04.2016, 16:13
157. Mit einer Ausnahme, den USA

"Die Nationen, die im 21. Jahrhundert auf der Weltbühne wahrgenommen werden, sind nicht diejenigen, die Alleingänge machen", sagte Obama. Mit einer Ausnahme, den USA
"Der Starke ist am mächtigsten allein", sagte Friedrich Schillers Wilhelm Tell, "Zusammen sind auch die Schwachen stark!" wurde im entgegnet.
Schiller war eben ein Idealist ... heute hat man dazu gelernt.

Hmm, das hat was,
"... also sucht sich der Starke einen Verwalter unter den Schwachen, der die Schwachen daran hindert, einig stark zu werden."
Deutschlands Regierung sieht sich jetzt als den von höchster Instanz legitimierten Stellvertreter der USA in Europa.
Ob sich Frankreich und Grossbritannien Deutschland widerstandslos unterwerfen werden, ist nicht sicher. Cameron und Holland haben das getan, sie aber sind so wenig ihre Nation wie Merkel Deutschland.
Barack Obama hat da eindeutig übertrieben mit seinem Schmusekurs gegenüber seiner Freundin Angela.
Im Herbst werden die Karten neu gemischt und verteilt.

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Aspekte plus 29.04.2016, 16:16
158. Ob

Zitat von Luna-lucia
um uns für die Ami-Interessen, besonders aber für TTIP zu begeistern! Fehlgeschlagen - wir wollen werder das eine, noch das andere!
- das macht doch gar keinen Unterschied - Ttip ist unkündbar - kann höchstens durch Krieg aufgelöst werden. Und zum Abschluss sehe keinen, dessen Meinung berücksichtigt werden müsste.

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Aspekte plus 29.04.2016, 16:38
159. Helmut Schmidt

Zitat von hansriedl
Für die USA ist der Verbleib von GB in der EU wichtig, da sie sonst ihr verlässlichstes Trojanisches Pferd verlieren würden. Schon Charles de Gaulle war aus diesem Grund gegen den Beitritt GBs zur EWG.
hat das anders beschrieben.
Die soll ursprünglich gewesen sein, dass Frankreich unter dem diskreten Schutz der beiden anderen West Alliierten Deutschland wieder in den Kreis der Völkergemeinschaft führen sollte. Unter Charles de Gaulle und Konrad Adenauer sollte das Europa der friedlich koexistierenden Vaterländer entstehen.

Was aber nicht im Sinne von Konrad Adenauer war. Der wollte wohl beide ex-Feinde eingebunden haben und soll die Briten zum Beitritt in die EWG gedrängt haben, zur grossen Enttäuschung von Charles de Gaulle.

Unklar bleibt der Euro. Bekannt ist, dass die deutsche Wiedervereinigung, die heute immer öfter auch "Beitritt" genannt wird, Mitterand beunruhigte. German Fear - nicht zu verwechseln mit German Angst.
Auf jeden Fall dachten wohl beide, Kohl und Mitterand, der Euro würde die Achse Paris - Berlin verstärken und die EG stärken und ertüchtigen.
Heute haben Deutsche wie Franzosen das Gefühl, der jeweils andere hätte ihm den Euro aufgezwungen.
Das "Projekt" verlief dann ja auch in atemberaubendem Tempo.

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