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Drohnen-Affäre: "Euro Hawk"-Untersuchungsausschuss nimmt Arbeit auf
DPA

Der Drohnen-Untersuchungsausschuss hat sich zu seiner ersten Sitzung getroffen. Das Gremium soll noch vor der Bundestagswahl das Debakel um das "Euro Hawk"-Projekt aufklären - und will dafür neben Verteidigungsminister de Maizière auch seine Vorgänger befragen.

radamriese 26.06.2013, 18:07
1. was für ein Auwand, nur um ein Paar STimmen zu erhaschen

dieses Maizierebashing, ist lächerlich und bringt Spd keine einzige STimme.

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gemini 26.06.2013, 18:41
2. Sicherheitslage/Ablösung alter U2-Spionageflugzeuge durch EURO-HAWK-Drohne

Anfang 2001 gab es schon Zielabsprachen für eine Entwicklung der Spionage-Drohne. Der Entwicklungauftrag der deutschen Regierung umfasste als Basis die flugfähige Drohne der Amerikaner (kein schlechter Gedanke-spart doch Geld). Kern der deutschen Entwicklung ist quasi der "Spionage-Anteil". Hieran hat die EADS-Tochter gearbeitet. Der deutsche Anteil ist auch schon getestet worden- erfolgreich. Jetzt scheint alles zu passen. Wenn da nicht die Bedenken der Abnahme durch die Bundeswehr wären. Die Bundeswehr legt sich quer und sagt, sie könne den "Flugteil" der Amerikaner nicht abnehmen . Sie trauen der "Black-Box" nicht. Eine Offenlegung der Quellprogramme ist nicht erwünscht. Wahrscheinlich können die Deutschen die Programme auch nicht lesen (Amerika entwickelt in der Programmierprache "ADA" was Rüstung angeht, EADS wahrscheinlich in C/C++. Ein Umschreiben für Deutschland in C/C++ kostet Millionen, der Test erst recht viel. - Wenn durch die Übernahme des "Fliegers" nicht klar war, dass es da eine Black-Box gibt, die ja eben nicht neu entwickelt werden soll, ja dann fehlt es an Fachleuten im Ministerium! - Der abgeschlossene EADS-Teil geht in die Millionen. - Hoffentlich haben die Entwickler Ihr Geld bekommen. So ein hoher Preis rechnet sich nur bei Beschaffung von x Drohnen. So war es wahrscheinlich gedacht. Also ein vernünftig geplantes Geschäft. Die Verantwortlichen für die Abnahme und Ihr Betragen, das kommt der Prinzessin und der Erbse nahe. - Im JointVenture, das den Auftrag bekommen hatte, werden jetzt beide "Partner" schauen, ob Ihre Leistungen schon bezahlt worden sind. Entstehende hohe Verluste müssen die Firmen als Verluste in irgendeiner Form bei sich im Unternehmen "unterbringen". Wann ist denn dann endlich möglich alles östlich von Deutschland/der Nato zu beobachten? - Sicherheitslage?

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