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Drohung gegen Diktator Assad: Obamas rote Linie
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Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen

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hartmutdortm 21.08.2012, 08:18
1. Konten sperren

Soso, das ist also die neue amerikanische Ausredenstrategie um Krieg zu führen --> Er hat biologische und chemische Waffen eingesetzt.

Reicht da schon Pfefferspray?

Als Friedensnobelpreisträger Krieg führen zu wollen ist wirklich heftig. Wie wärs mal mit dem Einfrieren und Sperren von Konten in Syrien? Ohne Geld ist jeder und jedes Netzwerk sofort handlungsunfähig.

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Xircusmaximus 21.08.2012, 08:21
2. Na da wird der Einsatz dieser Waffen

.
wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der CIA wird sicher zuverlässig liefern was notwendig ist um einen weiteren völkerrechtswidrigen Krieg der NATO zu legitimieren. Sadam Hussein hatte ja bekanntlich auch jede Menge dieser Waffen gebunkert. Fraglich ist bloß ob die Russen das durchgehen lassen.


Zitat von sysop
Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen

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mr_supersonic 21.08.2012, 08:27
3. Guter Artikel

Zitat von sysop
Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen
Der mal all den Assad - Fans klar aufzeigt, was Sache ist im Bezug auf "westliche Einflussnahme".

Obama verhält sich genau richtig meiner Meinung nach, jedoch finde ich weiterhin, dass die UN und insbesondere UNSC reformiert werden müssen, damit Verhandlungen und Möglichkeiten zum Schutze der Zivilbevölkerung nicht von Quasidiktaturen a la Russland und China blockiert werden können.

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habmeinemeinung 21.08.2012, 08:29
4. Neues vom

Friedensnobelpreisträger Obama.

Habs vergessen: Weswegen bekam er diese Auszeichnung eigentlich?

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robert.haube 21.08.2012, 08:35
5. Wollen ja und Können nein

Das Interessante kommt ganz zum Schluß des Artikels. M. Albright, Geschäftspartnerin von Josef (Joschka) Fischer, gibt mal wieder die Aggressivste von allen.
Ob sie folgendes einkalkuliert ? In Ex-Jugoslawien musste Rußland aus damaliger Schwäche noch zuschauen. In Libyen hat sich Rußland mit falschen Zusagen über den Tisch ziehen lassen.
Und jetzt ist eben "Finito". Rußland ist wieder stark und gibt die passende Antwort.
Lawrow gestern auf einer Pressekonferenz in Helsinki: Die Lieferung von Waffen an die Rebellen muß aufhören !

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seine-et-marnais 21.08.2012, 08:35
6. Was stimmt denn nun?

Zitat von sysop
Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen
Zitat: ""Mr. President, können Sie sich vorstellen, das US-Militär einzusetzen, schon allein um die chemischen Waffen zu sichern?"

"Ich habe bis jetzt kein militärisches Eingreifen angeordnet. … Aber chemische oder biologische Waffen dürfen nicht in falsche Hände fallen. Wir haben klargemacht, dass für uns eine rote Linie überschritten ist, wenn eine ganze Menge chemischer Waffen bewegt oder eingesetzt werden. Das würde meine Kalkulation ändern."

Eigentlich seltsam, da darf etwas nicht in falsche Haende fallen. Damit kann er nur die 'Aktivisten' gemeint haben. Es ist wohl mehr die Sorge dass diese Rebellen chemische und biologische Waffen erbeuten und benutzen, was flugs umgedeutet wurde als eine Warnung an die syrische Regierung.
Es ist auch seltsam wie sich die Verantortlichen in der Politik herumdruecken, Invasion ja, aber keine amerikanischen Truppen, die Drecksarbeit sollen gefaelligst die Tuerken machen.

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nixkapital 21.08.2012, 08:40
7. Wahlkampfgetöse...

Zitat von sysop
Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen
...um die Falken in den USA für sich zu gewinnen. Obama ist nicht der erste und auch nicht der letzte Präsident der USA, der sich, um die Wahlen zu gewinnen, den Konservativen anbiedert.

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ein anderer 21.08.2012, 08:44
8. ...

Zitat von sysop
Es sind neue Töne vom US-Präsidenten: Schärfer denn je hat Barack Obama den syrischen Diktator Assad vor dem Einsatz biologischer oder chemischer Waffen gewarnt - und mit einer miltärischen
Schon klar, wenn Beweise fehlen, dann gibt es nicht was nicht bekannt ist. Nur kann mir jemand einen früheren Stellvertreterkrieg nennen in der die USA nicht involviert waren? Sorry, dass die USA nur danebenstehen und nicht die Fäden im Hintergrund ziehen wäre historisch einzigartig in der Geschichte der letzten 70 Jahre.

Vielmehr können sich doch die USA nicht leisten schon wieder bei einem Krieg in Nahost im Vordergrund zu stehen. Zumal der Iran mit grosser Wahrscheinlichkeit auch eine Intervention benötigen wird.

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irgendeins23 21.08.2012, 08:48
9. Interessante Wortwahl

Jahrelang heisst es "Präsident", dann distanzierend "Machthaber", wenn er zur "Achse des Bösen" gerechnet wird "Diktator" und später - falls es zum Krieg kommt - wird er "verkleinernd" nur noch bei seinem Vornamen genannt. Auch der Spiegel entzieht sich dem nicht (s. "Saddam").

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