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Drohung an USA: Nordkorea zu "jeder Art Krieg bereit"
REUTERS

Raketentests, Verlegung eines Flugzeugträgers, Drohungen: Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist angespannt. Nun warnt Nordkorea die USA erneut, das Land werde sich mit "starker Waffenmacht" verteidigen.

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kleinsteminderheit 11.04.2017, 05:53
1. Die Grenzen der Diplomatie

Zeigen sich in Nordkorea. Das Land hat über Jahrzehnte sein Atomprogramm betrieben und ließ sich mit Diplomatie davon genau so wenig abhalten, wie nun bei der Entwicklung von Langstreckenraketen. Das Land wird keine Skrupel haben, die Waffen einzusetzen. Zunächst als Druckmittel, um von seinen Nachbarn Lebensmittel und Wirtschaftsgüter zu erpressen. Später auch im scharfen Einsatz. Es besteht zudem die Gefahr, dass Nordkorea die Technologie meistbietend weiterverkauft oder den Einsatz der Waffe einer Terrororganisation überlässt. Eine enge Zusammenarbeit von China und den USA ist lange überfällig. Kim hätte, so bald er genug Bomben und Trägersysteme hat, keine Skrupel auch China zu bedrohen.

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heikol 11.04.2017, 06:06
2. The President ist auferstanden

Wochenlang gab es nur ein Thema: Die Verfehlungen des Donald Trump. Zehnmal am Tag habe ich in den Nachrichten geschaut, was er jetzt wieder angestellt hat. Presse und Talkshows haben sich rund um die Uhr mit der Frage beschäftigt: "Wie unfähig ist er als Präsident und wie lange wird es bleiben?"
Das ist nun vorbei.
Trump hat andere Waffen für sich erkannt: Marschflugkörper und Flugzeugträger.
Sachlich betrachtet haben Syrien und Nordkorea Regierungen, die unmenschlich sind und eie Gefahr für die gesamte Welt darstellen. China wird nichts unternehmen. Russland will die Welt destabilisieren. Bleiben nur die USA. So, wie in den vergangenen 70 Jahren. Gerade wir Deutschen sollten USA dankbar sein. Nicht hörig, aber dankbar.
Bleibt Donald Trump. Ich hatte immer Angst, dass er in wirklich wichtigen Dingen etwas zu sagen hat. Also jetzt.

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GinaBe 11.04.2017, 06:06
3. Vision: Atombombe auf Berlin?

Als Tochter des Kalten krieges erlebe ich derzeitige Aufrüstungsprogramme sowie den unausgesprochenen Schulterschluß der europäischen NATO einschlißlich deutscher Beteiligung in diesem Angriffskrieg! als absolute Bedrohung auch unseres Lebens hier in der Alten Welt!
DAS kann und darf nicht sein, daß mit allen Mitteln auf höchster Militärebene gepokert wird, lediglich um MACHT zu demonstrieren, wobei sich der frisch gewählte US- Präsident als Terminator aufspielt, der seine Stärke beweisen will.
Dabei geht es bei weitem nicht um Menschen, die verteidigt werden müssen!
Sondern es geht dabei um Ansehen im eigenen amerikanischen Land, welches durch einen holprigen Regierungsstart mehr als in Schieflage geraten ist. Das Ringen um die 1. Position auf unserer blauen Erdkugel schwebt im Hintergrund. Russische und westliche Interessen konfrontieren sich bereits im langjährigen Kriegsschauplatz Syrien. Soll nun noch ein weiterer Schauplatz eröffnet werden?
Dieser kleine, dicke Diktator Südkoreas schreit aber geradezu nach Aufmerksamkeit und Beachtung!
Vielleicht hat er in seinem Land dieselben Probleme wie Trump, anerkannt zu werden?
Wie wäre es denn, ihm genau die absolut zu verweigern?
ODER auf rein diplomatischem Weg einfach zu fragen, was er denn eigentlich will?

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jojack 11.04.2017, 06:15
4. Was ist drin?

Wohl niemand hat wirklich Lust auf einen neuen Korea-Krieg. Zum einen weiß niemand, wie schlagkräftig die nordkoreanische Armee wirklich ist und zum anderen will wohl niemand die Kriegsfolgen bewältigen. In Nordkorea leben 24 Millionen Menschen, die versorgt werden müssen, was wohl nicht einmal Südkorea tun will. Bisher hat die Strategie der Kims ja auch funktioniert: immer wenn man Lebensmittellieferungen braucht, wird eine Rakete abgefeuert, wird mit Kriegsschiffen in südkoreanische Gewässer eingedrungen oder auch mal ein Schiff der Südkoreaner gekapert. Nur was ist, wenn Nordkorea sich tatsächlich Schritt für Schritt ein Atomwaffenarsenal zulegt? Müsste sich dann nicht auch Peking bedroht fühlen, von Japan, Südkorea und praktisch ganz Südostasien ganz zu schweigen?

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round_robin 11.04.2017, 06:32
5. Man müsste ...

Ich finde, man sollte versuchen, das spärliche Internet Nordkoreas mit einem Trojaner zu versehen, der prüft, was alles an diesem Netz hängt. Vielleicht könnte man dann alle Systeme mal ausschalten - dürften ja nicht viele sein. Aber dann ist auch eine Informationsquelle weg. Anschließend kann man noch einmal fragen, ob sie jetzt genug haben oder ob man weiter machen soll. Wenn ja, stört man Radio und Fernsehen. Mal sehen, ob das dem Meister Deckelfrisur gefällt.

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bmvjr 11.04.2017, 07:09
6. Ob die UN

nun erneut eine weitere wirkungslose Resolution verabschiedet oder auch nicht, hat, wie in so vielen anderen Faellen auch, keine reale Folgen. Man lese den Satz: "Nordkorea hatte in der vergangenen Woche zum wiederholten Mal gegen Uno-Resolutionen verstoßen und eine ballistische Testrakete in Richtung offenes Meer feuern lassen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte die Aktion." Die UN wuerde auch ein Abfeuern einer Nordkoreanischen Rakete auf Suedkorea oder Japan verurteilen, verhindern konnte und kann sie mit derartigen Verurteilungen allerdings nichts. Das gilt auch fuer den natuerlich stark verurteilten Einsatz von geaechteten Chemiewaffen durch das Assad-Regime gegen die eigene Bevoelkerung in Syrien, und es gilt auch fuer die Verurteilung der Tatsache, dass die USA mit ihrem gezielten Strafschlag gegen Syrien ohne Mandat und ohne vorherige monatelange Diskussion in der UN gehandelt haben. Die USA haben damit den Staaten, die autoritaer und/oder diktatorisch gefuehrt werden den Vorteil genommen, den diese in der langwierigen, zaehen Diskussion demokratischer Laender erkannt und ausgenutzt haben. Statt langer Zeitspannen um sich auf halbgare Kompromisse der demokratischen Weltgemeinschaft gut vorbereiten zu koennen, muss nun ploetzlich auf drastische Reaktionen innerhalb von 48 Stunden gerechnet werden - zumindest seitens der USA. Das aendert die Spielregeln zum Nachteil der zynischen, im Amt befindlichen Kriegverbrecher, die gewohnt sind, diktatorisch im Alleingang zu entscheiden. Der militaerischen Staerke der USA stehen demokratische Institutionen wie die UN entgegen, die, eigentlich richtig so, verhindern sollen, dass Laender wie die USA den Colt ziehen und abfeuern, bevor sie nachdenken. Leider haben die skrupellosen Diktaturen diese sinnvolle Prozedur der demokratischen Laender als Schwaeche immer wieder weidlich ausgenutzt. Es ist an der Zeit, einen Mittelweg zu finden, der rasche Aktion und Reaktion auf fairer, demokratischer, diplomatisch weiser Art ermoeglicht und dem Westen, der UN, den freien Demokratien nicht den Biss raubt, den sie gelegentlich brauchen um menschenverachtende, machthungrige Despoten tatsaechlich und wirkungsvoll in ihre Schranken zu verweisen.

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ErichReichardt 11.04.2017, 07:16
7. Großkotziger Diktator benötigt eine starke Belehrung

Der Nordkoreanische Herscher Kim kann jetzt gerade sagen was er will. Die US Regierung mit Trump an der Spitze ist keine Obama Regierung und wird wenn es notwendig ist, nun endlich Ohrfeigen verteilen. Wohin führt die Welt, wenn jeder aufgeblasener Laubfrosch der ganzen Welt drohen darf und ihm sogar erlaubt wurde seine Rüstung weit zu betreiben. Es ist Zeit ihm einen Denkzettel zu verpassen. Die Chinesen wissen inzwischen wie verrückt dieser Typ ist und wird sich sicherlich beschweren, aber nicht eingreifen.

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omanolika 11.04.2017, 07:27
8. Baldiges Lieblingsland?

Das Nordkorea den USA so "hart" droht,
hatte man bisher echt nicht im Angebot,
und der Kim scheint gerade richtig drauf,
weswegen drohen könnte ein Amoklauf,
und da fragt man sich: Wem droht dann der Untergang,
nun mal ganz abgesehen von Pjöngjang?

Kim an sich, wirkt einfach wie eine Witzfigur,
vom Verhalten und Aussehen, dumm ist nur,
dass er skrupellos und richtig gefährlich ist,
und für die Welt etwa so wertvoll, wie ein Haufen Mist,
weshalb Mr. Trump seine Gesellschaft sucht,
weil er im direkten Vergleich Erfolge verbucht!

Und, dass Trump besser dasteht ist ein Ausnahmezustand,
also auf nach Nordkorea, Donald`s baldigem Lieblingsland...?

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mimas101 11.04.2017, 07:29
9. Süß

Kim will sich verteidigen.
Mal rechnen: Wenn ihm nicht seine Soldaten davonlaufen und noch genügend militärisches Führungspersonal von Kims Säuberungen übrig geblieben sein sollte dann tippe ich auf eine Dauer von ca. 24 Stunden bis Nord-Korea die Kapitulation erklärt. Und die USA dürften dabei nicht mal einen ganzen Schuß abgegeben haben.

Im Ernst: Das Land hat bis auf markige Sprüche und ein paar Raketen, die regelmäßig ins Gelbe Meer plumpsen, nicht viel zu bieten. Das Nord-Korea eine der größten Armeen weltweit unterhält spielt keine Rolle denn wenn keine Munition pp da ist dann ist eine Armee funktionsuntüchtig.
Das Land wird also höchstens ein paar Tage seine Verteidigung aufrecht erhalten können wenn es genügende Waffenvorräte geben sollte..
Die große Unbekannte ist allerdings China. Es ist gut möglich das China Nord-Korea unbegrenzt mit Waffen unterstützt weil sich das Land einen Umsturz vor der eigenen Haustüre nicht leisten kann und will. Im Falle einer militärischen Intervention droht also beiden Koreas die Wiederaufnahme des Koreakrieges, mit China und den USA als Kampfbeteiligten. Und ob sich dann der Konflikt nur auf Korea begrenzt ist völlig unklar.
Es könnten also auch da syrische Verhältnisse drohen.
Trump spielt somit leicht mit dem Feuer.

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