Forum: Politik
Drohung von Donald Trump: "... das offizielle Ende Irans"
Brendan Smialowski / AFP

Die Lage zwischen Washington und Teheran ist derzeit extrem angespannt, nun verschärft US-Präsident Donald Trump den Konflikt weiter: Er droht Iran indirekt mit der Vernichtung.

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Riodria 20.05.2019, 09:52
1.

WIe bei vielen neuen Imperatoren in Rom, musste kurz nach der Machtübernahme erst einmal ein Krieg her. Gerne auch um von anderen Problemen abzulenken.
Bei Trump fürchte ich, gilt beides. Er will beiweisen, was für ein großer Macher und Feldherr er doch ist und er will von inneren Problemen ablenken.
Schade, dass damals wie heute, Menschen für diese Art von Politik über die Klinge springen müssen.

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werner-brösel 20.05.2019, 09:57
2. Dem nicht enden wollenden innenpolitischen Druck

der auf Trump immer noch lastet, wird er mit außenpolitischen Ablenkungsmanövern zu begegnen versuchen. Und Krieg liegt dafür in einem Werkzeugkoffer für Despoten immer oben auf. Trump wird di

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ihawk 20.05.2019, 09:58
3. Völkerrechtswidrig

Die Äußerungen von Donald Trump ist nicht nur völkerrechtlich unzulässig, sondern ich frage mich, wie er das militärisch meint - als nukleare Option? Ich denke nicht, dass der US Kongress einen Angriff auf den Iran genehmigen wird. Er selbst kann das ohne Genehmigung nur dann befehlen, wenn der Iran die USA oder US Einrichtungen angreift und damit die Sicherheit der USA gefährdet.
Mit dieser direkten Drohung beweist Donald Trump in meinen Augen ausschließlich seine geistige Umnachtung.

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sibbi78 20.05.2019, 10:00
4. Ein fanatisches Regime - wie der Iran - mit Atomwaffen ausgerüstet,

ist schon der reine Horror, besonders auch für Israel und Irans Intimfeind Saudi Arabien. Das versteht jeder US-Bürger sofort. Deshalb findet die Eskalation durch Trump und seine Administration auch soviel Aufmerksamkeit, ja auch Zustimmung im Land. Donald Trump steht das Wasser von allen Seiten bis zur Oberkante Unterlippe. Will er sich in die nächst Wahl retten, muss er Zeit schinden und vor allem ablenken. Ein Kriegsausbruch gegen die "mörderischen Terroristen" des Mullah-Regimes wäre genau das, was er dafür benötigt.
Das wissen die Iraner und bereiten ihre Kämpfer bereits moralisch vor. Geradezu hektisch wird an DER Bombe gebaut. Die Welt im Nahen Osten steht kurz vor dem Untergang und Europa schaut - wie immer - nur hilflos zu...

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v.papschke 20.05.2019, 10:00
5. Die iranischen Revolutionsgarden

bringen da möglicherweise einiges durcheinander. Einen solchen Krieg gewinnt man am einfachsten, wenn man ihn nicht ! führt. Es sei denn, sie wollen ihren eigenen Gottesstaat selber abschaffen.

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Kein Besserwisser 20.05.2019, 10:01
6.

Also, irgendwie schon komisch, der amerikanische Präsident droht oder mischt sich in innere Angelegenheiten anderer Staaten ein mit dem Verlangen, das zu tun was er möchte. Auf der anderen Seite verbietet er sich ausdrücklich, dass andere Statten ihm oder der USA vorgeben oder etwas verlangen. Wie krank oder verrückt muss man sein, nicht zu erkenne, dass dies der diplomatische Super Gau ist. Da kann ich nur hoffen, dass dieser Präsident bald Geschichte (wenn auch eine traurige) ist. So einen kranken oder verrückten Präsidenten braucht weder das amerikanische Volk im Besonderen noch die übrige Welt im Allgemeinen! Gerade jetzt braucht die Welt und auch die USA besonnene und weitsichtige Diplomaten als Politiker um den weltweiten Scherbenhaufen, den der jetzige Präsident erschaffen hat und auch hinterlassen wird, wieder aus der Welt zu schaffen damit die Weltbevölkerung wieder friedlich zusammen leben wird.

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hoppe007 20.05.2019, 10:04
7. Wie man sich die USA zum Freund macht

Offensichtlich kann der Iran nicht so simpel denken wie die USA handelt. Die USA bewertet eine kriegerische Handlung nicht nach der Art und dem Umfang, sondern nach den eingesetzten Waffen. Wurden die Waffen von der USA gekauft, sind die Aktionen "notwendige Selbstverteidigung" (Saudi-Arabien, Israel). Kommen die Waffen aus anderen Ländern, sind die Aktionen "verbrecherischer Terror". Wenn der Iran sich die USA zum Freund machen will, sollten sie in großem Umfang Waffen von der USA kaufen. (Das Gleiche gilt übrigens auch für die EU.)

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robbie.mcguire 20.05.2019, 10:06
8. Die USA und der aktuelle Zündler....

Trump haben u. a. aus den Erfahrungen mit dem Irak nichts gelernt. Man stelle sich vor, der Iran macht die Straße von Hormus zu. Insofern ist es wichtig, dass Europa alternative und bestehende Bezugquellen ausbaut.

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thomas_linz 20.05.2019, 10:09
9. Fairerweise

muss man sagen, die Kommentare mit den aengstlichen Soldaten haette sich der Iran auch knicken koennen. Aendert aber nix an der Tatsache, dass der Typ im weissen Haus wirklich mal einen Zwangskurs in gutem Benehmen, Ethik und Moral verpasst bekommen sollte.

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