Forum: Politik
Dürre: Agrarministerin Klöckner will Viehhaltern rasch helfen
DPA

Wegen der anhaltenden Hitze geht Viehhaltern das Futter aus. Agrarministerin Julia Klöckner will unetrstützen, verweist für kurzfristige Maßnahmen aber an die Länder. Ackerbauern hingegen müssen sich weiter gedulden.

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saky10 01.08.2018, 15:33
1. Wir haben scheinbar Hyperinflation...

... anders kann ich mir die aktuelle Forderung im Milliardenbereich nicht erklären. Wenn 2003 40 Mio geflossen sind, kann der tatsächliche Bedarf die 100 Mio nicht überschreiten. Oder sind mal wieder neue Erntemaschinen fällig? Diese unsägliche Bauernlobby sollte sich schämen!

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shiral 01.08.2018, 15:36
2. Selbständige Unternehmer?

Bauern sind doch eigentlich Selbständige, die unternehmerische Risiken wie Dürre selbst zu tragen bzw. versicherungsmässig abzudecken hätten. Stattdessen schreit die übermächrige Agrarlobby nach einer Milliardenhilfe und die Politiker knicken wieder einmal ein. Das ist unter den unter unterschiedlichsten Regimes seir 150 Jahrwn ao.

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siebensieben 01.08.2018, 15:38
3. Man kann's ja mal versuchen.

Die Forderung (es war nicht einmal eine Bitte) der Landwirte nach Milliardenhilfen mutet dreist an. Hätte man nicht in fetten Jahren eine Reserve aufbauen müssen? Und was ist mit der Umwandlung von Agrar- in teures Bauland? Hat man den satten Gewinn für sich selbst eingestrichen? Und was heißt überhaupt "Entschädigung"? Wird der Steuerzahler jetzt schon fürs Wetter verantwortlich gemacht?

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ewiggestrigerstammtisch 01.08.2018, 15:39
4. Gibt es kein Betriebsrisiko mehr ???

Ich hab noch nie gehört das Gastronomen z.B. bei regnerischen Sommern nach Soforthilfe rufen.

Ausserordentlich gute Lobby der Landwirte.

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brutus972 01.08.2018, 15:39
5. Das Geld wird wohl kaum beim kleinen Bauern ankommen!

Wenn man alle Bauern verbeamten würde, mit 10 000 Euro Monatsgehalt, würden wir jährlich mehrere 10 Mrd. an Subventionen sparen. Die Massentierhalter füttern ihr Tiere kaum mit lokalem Futter, sie werden aber der Großteil der "Hilfe" bekommen. Dabei sind diese die größten Klimasünder und Naturzerstörer.

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Conny_1 01.08.2018, 15:45
6. keine schnelle Hilfe

Für unsere Bauern gibt es nach der Aussage von Politiker keine schnelle Hilfe. Das Geld wird auch dringender für unsere neuen Bürger gebraucht.

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Tom Tom B 01.08.2018, 15:54
7. Gähn

@conny_1
wird diese Art von Netzkultur Ihnen und Ihrer Hetz-Community nicht irgendwann langweilig?

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KaWeGoe 01.08.2018, 15:56
8. Hilfe für Klimawandelgeschädigte wird es zukünftig regelmäßig brauchen

z.B.
- Bauern mit Ernteausfällen
- Hochwassergeschädigte
- Sturmgeschädigte
- Flüchtlinge aus unbewohnbaren Gebieten
usw.

Darum ist es dringend an der Zeit, eine Fossil-CO2-Steuer einzuführen, mit der diese Hilfen finanziert werden.

Belastet werden alle, die fossiles CO2 emittieren. Maßgebend sollte ausschließlich die Menge der Emission sein. Ausnahmen darf es keine geben.

Diese fossil-CO2-Steuer hat 2 entscheidende Vorteile:

1.
Die erforderlichen Finanzmittel kommen zusammen

2.
Diejenigen, die durch Emission von fossilen CO2 das Klima schädigen, werden in dem Maß zur Kasse gebeten, wie sie sich schädlich verhalten. Es wird sich also lohnen, die Emission von fossilem CO2 zu vermeiden, z.B. spritsparende Autos statt SUV fahren, ÖPNV statt Individualverkehr, Dämmung zur Einsparung von Heizenergie, Abfallenergie nutzen, statt zu vergeuden (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung), usw.

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tuedelich 01.08.2018, 15:58
9. Butter bei die Fische

Bla, bla, bla Frau Klöckner. Schnell mal den Schwarzen Peter an die Länder weiterreichen. Bis dann endlich Zahlen vorliegen, die der Bund "flankieren" kann, ist die Masse des Viehs bereits notgeschlachtet. Irgendwie scheinen ganz viele Menschen zu vergessen, dass Wetter nicht vorhersehbar ist und schlimmstenfalls "Notreserven" verfaulen, da im folgenden Jahr keine Dürre passiert. Aber ist schon interessant zu erfahren, wie hierzulande die verantwortlichen Politiker sich aus der Verantwortung winden.
Natürlich ist der Subventionszuschuss der EU gerade für Riesenbetriebe zu überdenken. Allerdings sollte dann aber auch über die Altenative nachgedacht werden, dass eben nicht für Alle Agrarprodukte erschwinglich bleiben bzw. sich eben nicht Alle überhaupt bäuerliche Produkte leisten können. Natürlich muss versucht werden, industrielle "Fertigung" zum 'Wohle der Tiere abzuschaffen. Ein gesunder Mittelweg ist zu suchen, auch mit Unterstützung von Frau Klöckner! Also bitte: "Butter bei die Fische"

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