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E-Mail-Affäre: Hillary Clinton droht neuer Ärger
AFP

In der Affäre um die Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos von Ex-Außenministerin Hillary Clinton sind 15.000 weitere Nachrichten aufgetaucht. Die Mails könnten noch im Wahlkampf veröffentlicht werden.

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Rebellierender 23.08.2016, 08:30
1. Skandale...

Der grösste Skandal besteht nicht darin, dass Clinton ihr privates E-Mail-Konto für ihre dienstliche Korrespondenz als Aussenministerin verwendete, sondern im Inhalt dieser veröffentlichten E-Mails. Diese belegen zum großen Teil eindrucksvoll ihre Rolle beim Zündeln in Libyen und Syrien - teiweise hinter dem Rücken ihres amtierenden Präsidenten.

Trump mag ein Hassprediger sein, wer eine Clinton ist, das belegen ihre E-Mails: eine über Leichen gehende, interventionistische Intrigantin. Clinton als Präsidentin lässt einen Rückfall der US-Aussenpolitik in die Ära Bush jun. erwarten.

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warkeinnickmehrfrei 23.08.2016, 08:31
2.

Pest oder Cholera ? Die Amerikaner sind wirklich nicht zu beneiden. Die Clintons sind genauso fragwürdig und ungeeignet für das Amt wie Trump. Ab und an finden sich abseits der Hillary Jubelarien in den Deutschen Leitmedien durchaus auch kritische Stimmen wie in der SZ die sich unter Bezug auf einen Artikel der Washington Post mal mit der Herkunft des Clintonschen Vermögens und der Nähe zu diversen Diktatoren und Potentaten allüberall in der Welt beschäftigt. Stichwort: Wahlkampfspenden aus Saudi Arabien. Das wäre ein Vorteil für Trump. Der steckt zumindest nicht in deren Tasche...

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franz.v.trotta 23.08.2016, 09:16
3. Change

Vielleicht sollten die Demokraten über ihren eigenen Schatten springen und doch noch Bernie Sanders zum Kandidaten nominieren. Nur so könnte ein Wahlsieger Trump sicher verhindert werden.

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shakshirak 23.08.2016, 09:21
4.

So richtig verstehe ich das alles nicht. Frau Clinton wird wohl keine 45000 e-Mails selbst geschrieben haben. Ihr ist also nur vorzuwerfen, dass sie den Mail Server auf Ihrem Grundstück eingerichtet hat. Unabhängig davon, wie viele e-Mails letztlich darüber gelaufen sind.

Weiter verstehe ich das System nicht. Wenn der Vorwurf also darin besteht, dass dienstliche Mails von einem unsicheren Server gesendet wurden und damit potenziell eingesehen werden konnten, kann die Veröffentlichung dieser e-Mails doch nicht die gebotene Lösung sein. Damit setzen die Richter genau das im großen Stil um, was sie Frau Clinton vorwerfen.

Der eiugentliche Inhalt der Mails ist natürlich interessant und mag Anlaß zur Empörung bieten, war aber nicht Ziel der Ermittlungen. Ich möchte nicht wissen, was herauskommt, wenn man die e-Mails von Herrn Trump veröffentlicht.

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ZeroQ 23.08.2016, 09:26
5. ...

1.) Diese Emails belegen, dass die Clintons eher dem Geld verpflichtet sind als dem Volk. Man sieht sie sind käuflich und gehen für mehr Geld und Macht über Leichen.

2.) Ein weiteres Problem ist dass der Email-Verkehr über private Server lief und die NSA somit problemlos alles überwachen konnte bzw. die Emails über irgendwelchen Server/Kabelns der NSA liefen und somit Leute, die keinen Zugriff haben sollten, schließlich doch Zugriff auf die Mails der US-Regierung bekommen haben.

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niklot1147 23.08.2016, 09:29
6. Inhalte veröffentlichen

Wo kann man die Inhalte der e-mails erfahren? Das Wissen über die reine Existenz der Mails reicht nicht zur Beurteilung.

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marialeidenberg 23.08.2016, 09:36
7. Für mich als Spätzünder fängt die Sache jetzt an,

Sinn zu machen. Der private Server war absichtsvoll im Spiel, nicht aus Nachlässigkeit oder Bequemlichkeit.

Es sollte Neben-Außenpolitik abseits der öffentlich verlautbaren ermöglicht werden, was denn auch wohl geschah, Der Ausdruck 'Opening a can of worms' hat hier eine realpolitische Entsprechung. Das Titelbild zeigt eine zu recht hochgradig gestresste Frau.

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spon-facebook-10000642859 23.08.2016, 09:41
8. Es....

zeigt sich immer mehr, das die US-Waehler/innen Nur die Auswahl zwischen Pest&Cholera oder Welcher/e das Kleinere Uebel ist, haben! Und wenn ich an Clintons Vergangenheit denke, in der sie eine der Hauptverantwortlichen fuer das Blutige Chaos in Libyen war, wer den Praesidenten einer der drei Supermaechte, naemlich Russlands Praesident Putin als Schulhofschlaeger beschimpft, den man mit Allen Mitteln baendigen muss, dann kann man Nur Beten und Hoffen, das diese Intregantin und Willfaehrige Ausfuehrerin der Wallstreet und des Pentagons, Niemals Praesidentin wird! Trump ist zwar auch ein bisschen Verrueckt, aber er ist ein Geschaeftsmann und er weiss, wenn er einen Neuen Krieg mit Russland&China vom Zaun brechen sollte, das auch sein Eigentum sich in Nichts Aufloest!! Und Trumps Aussagen zu Russland, zur NATO und zur "Weltpolizistenrolle" der USA sind Tausend mal besser fuer den Weltfrieden, als das Martsealische Geschrei von Clinton!

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omop 23.08.2016, 09:44
9. Wer Clinton unterstützt..

muss schon auf beiden Augen blind sein. Clinton hält sich verbal zwar etwas zurück im Gegensatz zu Trump, ihr Handeln ist aber schlimmer (siehe das Einmischen im Nahen Osten/Nordafrika). Mit Clinton dürften wir Bush jun.-Zeiten wiederbekommen, will das einer? Dann lieber einen Präsidenten, der auf political correctness pfeift (Daumen hoch!) und dafür nicht als Chefaufseher der Welt auftritt.

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