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Ehe für alle: Letzte Hürde Karlsruhe
DPA

Könnte der Bundestag die Ehe für Schwule und Lesben beschließen? Viele Abgeordnete sehen das so. Doch die Urteile des Bundesverfassungsgerichts lassen Zweifel daran - womöglich ist eine Grundgesetzänderung nötig.

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polarwolf14 30.05.2015, 17:34
30. #26

Selbst wenn es die Ehe vorher in der Natur oder im Recht gab, sehe ich keinen Widerspruch zur christlichen Herkunft die in Europa nicht verleugnet werden kann, analog zu islamischen Ehe in anderen Ländern.
2. Natürlich wird kein uneheliches Kind benachteiligt, aber "nichtverheiratete" erhalten ebenso keinen steuerlichen Vorteil. Und genau -der- soll dazu animieren, Kinder zu bekommen und damit die Gesellschaft zu erhalten. Das hat schon einen tieferen Sinn! Fragen?

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der-schwarze-fleck 30.05.2015, 17:35
31. Worum geht es denn sonst?

Zitat von John M
Mit welcher Energie hier einige wenige dieses Thema vorantreiben besorgt mich. Umso mehr als wir wesentlich wichtigere Probleme haben, für die man sich einsetzen sollte. Im Grunde geht es doch dieser Gruppe nur um Geld.
Klar schnell heiraten, Steuervorteile einstreichen und ab in den Darkroom. Das ist so geil....

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salomedietrich 30.05.2015, 17:35
32. Politik im Merkelland= nur mehr für Randgruppen?

Da kann "Forbes-Magazin" die Kanzlerin - noch so oft zur "Mächtigsten Frau der Welt hoch stilisieren! (Man lese ihre Ost-Karriere auf "Google"!)
Da können die gefälligen Medien noch so oft mit fragwürdigen "Superdaten" über Wirtschaft, Finanz, die pöse RU oder den (wertlosen) Euro schwärmen - es geht nur mehr um Ablenkungsmanöver - bevor die ganze Chose zusammen bricht.
Dilettantismus - auf höchstem Niveau - nur mehr getragen von den hörigen Medien:
Beispiele:
Arbeitsmarkt - auf hohem Niveau? = 1/3 braucht "staatliche Hilfe" zum Überleben
Flüchtlingsproblem - hätten europ. Nationalstaaten mit gesicherten Grenzen Millionen Religionsfeinde, bildungs- und ausbildungsferne "Fremde" problemlos einwandern lassen - ohne auch nur die eigene Bevölkerung einmal zu fragen?
Russland-Boykott = Wunsch der US-Neo-Plutokratie, die auch die EU - wie gewünscht zur einheitlichen Kontrolle bekam!
Wahlmodus = gleicht immer mehr der DDR - mit immer den gleichen Parteigenossen, die nur mehr abnicken müssen, und ausser Handheben nichts leisten müssen!
EU-Brüssel - ein Dilettantenwitz! Abgehalfterte Parteigünstlinge, die noch einmal abzocken können - ohne Leistungsnachweis.
Griechenland oder Ukraine?
Wunschkandidaten Washingtons!
GR musste rein - weil NATO-Aussenposten
Ukraine - ein neuer Waffenabladeplatz des US-Militärkomplexes. Rechnung geht an Änschi - d.h.
an den geduldigen deutschen Steuerzahler.
Banken = nix Zinsen. Doch die "Conoscentis" mit den "richtigen" Infos vorab (von wem wohl) bereichern die Millidärliste fast täglich........
Könnte noch lange fortfahren.......!
Aber es geht ja um das schicksalhafte "Sein oder nicht Sein". Sollte Heiraten nur für die langweiligen Heteros sein, oder soll man doch die Wünsche der 3% "Gay`s" höher werten.
Who cares? Ich dachte immer - "Straffreiheit" wäre das Normale, Akzeptierte für alle.
Jetzt warte ich auf den nächsten "Homowunsch" - bis wieder alles "unter Strafe gestellt wird."
Panta rhei - alles wiederholt sich.

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friedrich_eckard 30.05.2015, 17:37
33.

Zitat von Willi Wacker
Nicht verstanden? Das Thema ist Toleranz, und dann Akzeptanz und nun Unterwerfung.
Unterwerfung? Ja, Du lieber Himmel, wem oder was sollen Sie sich denn unterwerfen?

Um es einmal deutlich zu sagen: mir hängt das Thema allmählich zum Halse heraus, weil ich nämlich die Aufgeregtheit der "Verteidiger der abendländischen Werte" schlicht nicht verstehe. Worum geht es Euch denn eigentlich? Es gibt eine "natürliche Mehrheit" von vermutlich 90+x%, die auf das jeweils andere Geschlecht orientiert ist, und dieser Mehrheitsstatus ist durch absolut nichts gefährdet und zu gefährden, auch durch keine Rechtsänderung. Bei dieser Ausgangslage dürfte man von Angehörigen dieser Mehrheit - ich gehöre dazu - ja wohl ein klein wenig Souverainität erwarten... Herrschaft, was soll denn das Gezeter? Mir soll doch einmal irgendjemand ohne Geschwafel und ohne Gesülze erklären, was ein Paar aus Mann und Frau, verheiratet oder mit der Absicht zu heiraten oder dauerhaft unverheiratet zusammenlebend, mit Kindern, mit Kinderwunsch oder mit keinem von beiden, dabei zu verlieren hat, wenn es zu der Rechtsänderung kommt, von der hier die Rede ist.

Ich höre gelegentlich den Einwand: es gibt Wichtigeres. Das stimmt, aber in einem anderen Sinne als diejenigen diese Aussage verstehen, die damit diese Diskussion abzuwürgen versuchten. Macht die rechtliche Gleichstellung, wobei ich aus pragmatischen Gründen bereit bin, der "Ehe im traditionellen Sinne" das einzige Privileg zu belassen, allein als "Ehe" bezeichnet zu werden: 90+x% der Bevölkerung wird sehr schnell merken, dass sich für sie gar nichts dadurch geändert hat; ein Teil des Restes hat das Leben leichter, was ihm von Herzen zu gönnen ist; es wird längstens Monate dauern, und niemand redet mehr darüber - und wir können uns um andere Dinge kümmern.

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wortschätzchen 30.05.2015, 17:43
34.

Hat der Autor eigentlich mal ins Grundgesetz geschaut, ehe er etwas von einer "Grundgesetzänderung" faselt? Tatsächlich steht in KEINEM (!) der GG-Artikel irgendwas davon, dass Ehe ein Bündnis zwischen Mann und Frau sei. Der Begriff "Ehe" ist im GG nirgendwo definiert. Also gibt es auch nichts, was zwingend zu ändern wäre.

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friedrich_eckard 30.05.2015, 17:48
35.

Zitat von Wildes Herz
Klingt zwar schön pragmatisch und unkompliziert, aber der "Haken" dabei ist wohl: Die eingetragene Partnerschaft bleibt damit weiterhin nicht grundgesetzlich geschützt - weiterhin steht damit explizit nur die (Mann/Frau-)EHE unter dem "besonderen Schutz" durch den Staat. Unterm Strich bleibt also eine verfassungsrechtliche Benachteiligung der eingetragenen Partnerschaft...
Ich sehe aber keine praktischen Auswirkungen dieser "Benachteiligung". Was hat denn der "besondere Schutz" noch zu bedeuten? Ich denke: aus dieser Grundgesetzbestimmung folgt einzig noch, dass keine Form des mitmenschlichen Zusammenlebens rechtlich und materiell BESSER gestellt sein darf als die "traditionelle Ehe", nicht mehr und nicht weniger - ich habe dagegen gar nichts einzuwenden, und so wie ich den Diskussionsstand kenne verlangt das auch niemand. Andere Formen des Zusammenlebens in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht der Ehe GLEICHzustellen verbietet das GG aber nicht - also darf und also soll man das auch machen.

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vantast64 30.05.2015, 17:48
36. Verfassungsrichter haben keine Ahnung,

wie das oft bei "Fachleuten" der Fall ist. Im GG ist kein Geschlecht angegeben, somit sind alle Variationen möglich. Wenn Konservative die Sache auf die Spitze treiben wollen, sollten sie auch Frau Merkel als illegal bezeichnen, denn im GG steht immer nur "Der Kamnzler", er muß also männlich sein.
Auch bei der "Rundfunkgebühr" irrt der Verfassungsrichter aus durchsichtigen Gründen: dort steht nur, daß der Rundfunk nicht zensiert werden darf, von Zwangsmitgliedschaften steht dort nichts. "Fachleute"...

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chucho 30.05.2015, 17:50
37.

Zitat von polarwolf14
Gerade eben nicht, dazu gibt es eine Note vom BVerfG bezüglich der heterosexuellen Ehe. Die statistischen Ausreißer, wie nicht Zeugungsfähig oder -willig, sind im Steuerrecht eben auszuhalten, warum sollte man nun dies zusätzlich belasten. Zudem ist die Ehe immer schon christlichen Ursprunges gewesen, als Fan vorchristlicher Geschichte sollte man die aktuelle Tradition nicht vergessen. Zudem haben wir die niedrigste Geburtenrate hier der Welt, soll sie noch niedriger werden?
Warum soll durch die Homoehe die Geburtenrate sinken? Homosexuelle können ob mit oder ohne Ehe keine Kinder zeugen. Oder glauben Sie, dass mit Zulassung der Ehe für Gleichgeschlechtliche plötzlich alle Heterosexuellen es ablehnen Kinder zu zeugen und lieber schwul bzw. lesbisch werden, um eine Homoehe zu schließen?

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jokoenen 30.05.2015, 17:57
38. Warum nur zwei?

Ehe als Verbindung zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts für bei der Annahme, dass es zwei Geschlechter gibt, zu Ehe zwischen Mann und Frau. Läßt man das mit den unterschiedlichen Geschlechtern sein, so kommt man auf unendlich viele Konstellationen mit 2, 3, 4, ... Menschen, auf die alle Argumente für die Homoehe und/oder Lebenspartnerschaft genauso zutreffen. Insbesondere für Muslime wäre ein solcher weitergehender Ehebegriff ebenfalls eine Erleichterung. Warum also nicht gleich Nägel mit Köpfen machen? Oder gibt es ein Argument gegen die Ehe zu dritt, viert, ...?

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silverhair 30.05.2015, 17:58
39. Propaganda für KInderficker?

Zitat von chucho
Unter "Ehe" wird nun einmal traditionell die Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau verstanden. Das lernen Juristen schon in den Anfangssemestern. Und da der Verfassungsgeber nur die Ehe und Familie in Art. 4 GG unter den besonderen staatlichen Schutz gestellt hat, schließen die Verfassungsrichter messerscharf daraus, dass gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften nun einmal nicht den besonderen verfassungsrechtlichen Schutz genießen. Daran werden sie auch nur schwer vorbeikommen, ohne selbst eine Verfassungsänderung vorzunehmen,wozu sie aber nun einmal nicht befugt sind. Etwas anderes wird vielleicht einmal dann gelten, wenn die Tradition sich geändert hat, dafür bedarf es aber eines langen historischen Zeitraums. Derzeit ist dies jedenfalls wohl noch nicht der Fall, was die hartnäckig geführten Diskussionen in der Öffentlichkeit zeigen. In naher Zukunft wird es daher wohl nicht ohne Verfassungsänderung zur Homoehe in Deutschland kommen. Und hierzu bedarf es bekanntlich einer 2/3 Mehrheit im Bundestag, was schwierig zu erreichen sein dürfte.
Der Schutz wird ja überhaupt nicht abgeschaft, er wird nur damit vielen mehr zu teile, vor allem gegen die stetige Diskriminierung der Kath Kirche!

Und was die Verfassungrichter schließen wissen sie nicht ..Herr Hellseher, und die könnten zub: mal Ärzte fragen, wie das eigentlich mit den Geschlechtern ist .. den am Kleinen Unterschied können sie diesen Unterschied überhaupt nicht erkennen!

Und natürlich hat sich was längst geändert, wir haben Naturwissenschten , wir haben die Trennung von Staat und Kirche und der Pabst muss aufpassen das er keine Anklage wegen diskriminierung von Minderheiten in Deutschland bekommt.. Dieser Dummfug menschen zu diskriminierten weil ein Gruppe von letztlich 2000 Jahrigen Massenmördern und Kinder- und Frauenmissbraucher überhaupt noch etwas zu sagen hat gehört da entlich mal beseitigt!

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