Forum: Politik
Ehemalige Bundestagsfraktion: FDP bezahlt Schulden nicht - Versicherer kürzt Renten
DPA

Die frühere FDP-Bundestagsfraktion bezahlt seit Jahren ihre Millionenschulden bei einem Rentenversicherer nicht. Nun muss die Kasse Rentenzahlungen kürzen - allerdings nicht bei der FDP.

Seite 15 von 23
labellen 18.02.2019, 16:50
140. Liberalität a la FDP:

Bezahlt wird nicht, wir machen den Verein einfach dicht und gründen ihn später wieder unter gleichem Namen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jo.kurth 18.02.2019, 16:51
141.

Zitat von Trollflüsterer
Puh, dann ist ja doch alles gut. D.h. also, die SPD von vor ein paar Jahren, ist gar nicht mehr die SPD die wir kennen? Die heutige CDU ist also gar nicht die eigentliche CDU. Wurmlöcher in der Zeit im politischen Berlin? Sensationell.
Sie jedenfalls haben's wirklich nicht begriffen, um was es geht ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
53er 18.02.2019, 16:53
142. Da gibt es gleich zwei Fragen:

1. Wenn die Kürzung nichts mit den von der FDP geschuldeten Millionen zu tun hat, wie hoch wäre denn die Kürzung ausgefallen, wenn die FDP bezahlt hätte? Und 2. Wie nahe steht die RZVK der FDP, wenn sie gerade diesen Kunden von der Schuldeneintreibung verschont? Gerade die Partei, die so vehement für die private Rente eintritt, hat anscheinend für genau diese Vorsorgeform nichts, aber auch garnichts übrig. Das bestärkt mich in der Annahme, dass die FDP entweder aus charakterlos gierigen Egoisten oder einfach aus vielen Pleitegeiern besteht. Wie hoch ist eigentlich die Quote geschuldeter Mitgliedsbeiträge in der FDP??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
53er 18.02.2019, 16:56
143. Gerüchte halten sich eben oft länger

Zitat von mostly_harmless
Ganz im Gegenteil, die Rendite bei der gesetzliche Rente liegt aktuell bei 3.2 bzw 3.8% https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/experten-raten-zu-freiwilligen-nachzahlungen-besser-als-sie-denken-rendite-auf-gesetzliche-rente-schlaegt-derzeit-jede-festgeld-anlage_id_7952494.html Und das ist jedenfalls eines nicht: Wesentlich weniger
als gedacht, wenn man sich den Beitrag von Berliner42 zumutet. Man muss als privater Rentenversicherung nur gut streuen können, bis den Quatsch jeder glaubt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jo.kurth 18.02.2019, 16:56
144.

Zitat von Trollflüsterer
D.h. ich brauche nie wieder Schulden zu bezahlen? Ich sage einfach: Ich bin nicht mehr der Mensch von vor 4 Jahren, ich bin jetzt ein völlig anderer, ERGO (man beachte den kleinen Wortwitz), ich muss gar nicht mehr zahlen. Super!
Nehmen Sie sich doch mal fünf Sekunden Zeit und erklären Sie uns, was Sie alles über den Unterschied von FDP-Partei und FDP-Bundestagsfraktion wissen und verstanden haben - Danke

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thor.z1367 18.02.2019, 17:02
145. FDP ein Misthaufen

Also was kann nur bei der FDP passieren.Ein Verein aus Rechtsanwälten und Unternehmer, Die natürlich nur ihr eigenes Interesse statt das Gemeinwohls im Sinne hat. Sonder die FDP sind im Grunde genommen eine Asozoale Partei. Ich meine das Asozial lt Duden 1unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend 2die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend,3ein niedriges geistiges, kulturelles Niveau aufweisend; ungebildet und ungehobelt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Byrne 18.02.2019, 17:02
146. Herrje!

Zitat von nimue15
Die blamable Verfahrensweise der FDP ist eine Sache... Aber mich wundert, dass die Versicherungsnehmerin jetzt erst eine Absenkung der früheren Versprechungen bekommt. Das hat doch bei allen Privatrenten schon viel früher stattgefunden. Ich habe 1995 bei der Deutschen Bank abgeschlossen und schon ein Jahr später die erste Absenkung gegenüber der Hochrechnung bekommen. Ich weiß noch, dass ich das damals für einen Irrtum hielt - war aber keiner. Es kam dann zwar heraus, dass die Versicherungen gerade in dem Jahr mit falschen Zahlen gearbeitet hatten, aber da war juristisch nix mehr zu machen. Ich habe es versucht. Die Differenz erzähle ich gern: 700 DM Hochrechnung sind heute satte 220 € tatsächlich. Ich wünschte, es wären nur 50 € wie bei der Dame.
In diesem Fall hat sich die FDP nur den eigenen MItgliedern gegenüber blamabal verhalten. Die bekommen nämlich jetzt auch nicht mehr die zugesicherten recht gut verzinsten Leistungen. So ist das bei Versicherungen. Der Allgemeinheit und natürlich auch der hier zitierten Rentnerin ist durch diese Verhaltensweise überhaupt kein Schaden entstanden. Deren Schaden bzw. der Wegfall der keineswegs rechtssicher versprochenen Zusatzleistungen ist durch die momentan herrschende Nullzinspolitik in Europa entstanden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 18.02.2019, 17:04
147. Schwächen des Artikels

aufzuzeigen, sieht die Moderation wohl nicht gern:

Schließlich steckt die Kasse 66 Prozent der gesamten Kapitalanlage von 6,53 Milliarden in Investmentanteile.

der Beitrag stellt einen Zusammenhang her zwischen der Nichtzahlung von 6 Millionen Euro einerseits und der Kürzung einer Rente um 25 Prozent andererseits. Nun rechnen wir mal nach: Laut Artikel Auskunft hat die Versicherung einer Kapitalanlage von 6,5 Milliarden Euro. Davon sind 6 Millionen 0,09 Prozent. der Autor möge uns den Zusammenhang erklären, wieso ein rechnerischer Ertragsverlust von weniger als 0,1 Prozent bei der Versicherung zu einer Leistungskürzung bei der betroffenen Rentnerin von 25 Prozent führt. irgendwo ist diese Rechnung nicht nachvollziehbar.

Man kann schon den Eindruck haben, dass es in 1. Linie darum geht, der ungeliebten FDP eins reinzuwürgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 18.02.2019, 17:05
148.

Zitat von 53er
1. Wenn die Kürzung nichts mit den von der FDP geschuldeten Millionen zu tun hat, wie hoch wäre denn die Kürzung ausgefallen, wenn die FDP bezahlt hätte? Und 2. Wie nahe steht die RZVK der FDP, wenn sie gerade diesen Kunden von der Schuldeneintreibung verschont?
so ist es. Beide Fragen sollten dringend beantwortet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kayakclc 18.02.2019, 17:05
149. Seltsamer Artikel

Hier wird ein Zusammenhang zwischen der FDP und einer Erzieherin gemacht. Es wird in der Überschrift von "Rentenkürzung" gesprochen. Dabei wird nach dem SPON Artikel die gesetzliche Rente gar nicht gekürzt. Offensichtlich hat die rheinischen Zusatzversorgungskasse ( RZVK) schlechter gewirtschaftet als versprochen, und daher ist die Überschussbeteilgung geringer als erwartet. Das geht Mill von Einzahlern in Kapitallebensversicherungen nicht anders. Nur würde die SPON hier keinen Zusammenhang zur FDP herstellen.
Zudem hat die RZVK erklärt "„Die Leistungen der Zusatzversorgung aus der
Pflichtversicherung sind satzungsrechtlich und tarifvertraglich garantiert. Deshalb hat kein Leistungsberechtigter der RZVK infolge der Nichtzahlung des geltend gemachten Ausgleichsbetrages einen Schaden erlitten. Dies gilt ebenso für künftige Leistungsberechtigte.“ Zu Entnehme der kleinen Anfrage des Abgeordneten Stefan Kämmerling SPD an die NRW Landesregierung. Wenn die Erklärung der RZVK korrekt ist, dann macht die SPON Überschrift wenig Sinn mehr, weil es keinen Zusammenhang zwischen dem FDP Problem und einer Erzieherin in Moers gibt. Entweder schlampfig recheriert oder Irreführung der Leser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 15 von 23