Forum: Politik
Ehemaliger BDI-Chef Henkel: "Merkel besorgt das Geschäft der AfD"
Gian Marco Castelberg/ DER SPIEGEL

"Ich mochte sie sehr", sagt der ehemalige Merkel-Bewunderer Hans-Olaf Henkel. Jetzt rechnet er mit der Bundeskanzlerin ab. Mit ihrem "Helfersyndrom" habe sie nichts als Schaden angerichtet. Ein Interview von Alexander Neubacher und Alfred Weinzierl.

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turbomix 03.09.2016, 17:09
20.

Zitat von Margot 357
Wenn es keine unzufriedene Bürger gäbe, dann gäbe es auch keine AfD. Die AfD Wähler waren vorher CDU / SPD / Linke / enttäuschte Nicht - Wähler. So einfach.
5% -10% ewig Unzufriedene, denen man aber auch gar nichts recht machen kann, gab es schon immer. Sie nennen sich nur immer anders. Da sie aber nie zum Fortschritt oder einer Weiterentwicklung beitragen, kann man sie getrost vernachlässigen. Früher wählten diese Leute CSU oder NPD.

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Wofgang 03.09.2016, 17:24
21.

Zitat von immerfroh
... Und was erwarten die Enttäuschten jetzt von der AfD ? Die Wende zum "Guten" ? was immer das sein mag.
Das frage ich mich auch immer wieder, allerdings auch bei den Jüngern der ewig nörgelnden CSU. Hat leider noch niemand beantwortet, was die rechtsnationalen Ziele der AfD bringen sollen.

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Wofgang 03.09.2016, 17:28
22.

Zitat von jalu-2008
nur zwei Beispiele: Wir haben Bürgschaften über viele Milliarden Euro an Griechenland gegeben, ... Die Flüchtlingspolitik der offenen Türen verschlingt hundert und mehr Milliarden. ... Das ist nicht in Ordnung, das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun.
Und was würde die AfD in diesen Bereichen ändern? Doch, es hat etwas mit Demokratie zu tun, auch wenn es nicht ihre Meinung ist. Die Mehrheit der deutschen will glücklicherweise nicht zurück zur rechtsnationalen Diktatur, wie es der AfD vorschwebt.

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Wofgang 03.09.2016, 17:31
23.

Zitat von turbomix
5% -10% ewig Unzufriedene, denen man aber auch gar nichts recht machen kann, gab es schon immer. Sie nennen sich nur immer anders. Da sie aber nie zum Fortschritt oder einer Weiterentwicklung beitragen, kann man sie getrost vernachlässigen. Früher wählten diese Leute CSU oder NPD.
Genau so ist es. Auch die Republikaner haben wir überlebt. Sie wurden von einem ähnlichen Menschen wie Henkel angeführt, deutlich erfolgreicher als Henkels AfD. Aber auch für die Republikaner galt, außer Spesen nichts gewesen.

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butterbrote_fuer_alle 03.09.2016, 17:32
24. Ich verkürze das Zitat zur besseren Veranschaulichung

Zitat von turbomix
5% -10% ewig Unzufriedene, denen man aber auch gar nichts recht machen kann, gab es schon immer. [...]Sie nennen sich nur immer anders. Da sie aber nie zum Fortschritt oder einer Weiterentwicklung beitragen, kann man sie getrost vernachlässigen. Früher wählten diese Leute CSU oder NPD.
"unzufrieden" bedeutet eben nicht (!) zwingend, daß diese Leute nicht wählen (was Sie ja selbst schrieben).

Wichtiger ist in Ihrem Statement "... denen man aber auch gar nichts recht machen kann ..." - und ich erweitere auf "... und darum [b]gar nicht[b] wählen".

Nichts anderes hat doch Margot357 gemeint, ergo sind Sie Beiden sich doch einig.

Auch ich stimme Margot357 zu, die Großzahl der Nichtwähler sind es, die sich nun (neben Anderen) für die AfD entscheiden.

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henry.miller 03.09.2016, 17:44
25. Der ewige Besserwisser

Abgrenzung war schon immer sein Programm, weswegen er hat die Afd so sehr unterstützt hat. Herr Henkel hat die gleiche Erfahrung gemacht wie andere: Ist der Populismus erst aus der Flasche, macht er was er will.

Jetzt such Herr Henkel eine Dumme, das soll Frau Merkel sein.

Schuld ist er aber selber. Vielleicht kann er ja mal erklären, was mit den Flüchtlingen passiert, wenn Europa nicht hilft?

Diese Besserwisserei ist unerträglich

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TS_Alien 03.09.2016, 17:45
26.

Ich habe nur den Unsinn von Herrn Henkel über AKWs gelesen. Leider hat der Spiegel nicht die richtigen Folgefragen gestellt.

AKW-Gegner sind hauptsächlich gegen AKWs, weil AKWs so viel gefährlichen radioaktiven Müll erzeugen. Müll, der die nächsten tausenden Generationen belasten wird. AKW-Gegner sind gegen AKWs, weil AKWs gar keinen preiswerten Strom erzeugen. Rechnet man die ganzen Folgekosten (Rückbau des AKW, Lagerung des Mülls, ...) ein, ist Strom aus AKWs sehr teuer. Nur ein kleiner Grund für AKW-Gegner ist die potentielle Gefährlichkeit von AKWs.

Herr Henkel hat so wenig Ahnung, dass er wunderbar in die politische Landschaft passt. Leider ist das so.

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blitzunddonner 03.09.2016, 17:50
27. ich bin auch ein wähler und auch ein teil des volkes.

Zitat von localpatriot
... und das Volk und die Wähler in die andere.
ich bin auch ein wähler und auch ein teil des volkes. und das volk geht nicht den weg, den sie bejubeln, sondern nur ein teil, der reaktionäre teil des volkes geht den völkischen weg, ihren nämlich. oder biodeutschen, wie es in neurechtssprech heißt.

machen sie sich mal gedanken, wo ein europa mit einem völkischen deutschland, frankreich, polen usw. endet. ist ihnen da nicht bange?

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chico 76 03.09.2016, 17:51
28. Tatsache bleibt,

Zitat von purple
Fukuschima kann in D nicht passieren??? Wohl weil es hier keine Tsunamis gibt, aber glauben sie mir als Ingenieur.: If anything can go wrong it will. Und auch in D gibt es genug was schiefgehen kann. Wir hatten bisher nur ein bisschen Glück: e.g. Gundremmingen A... Thorium-Reaktor etc etc.... ................
dass sie die zuverlässigsten Kernkraftwerke der Welt stillgelegt hat, ohne Not.
Kein Land ist ihr gefolgt, wie bei der Flüchtlingsaufnahme auch, wir bezahlen das mit den höchsten Strompreisen der Welt.
Von einer Physikerin hätte man besseres erwartet.

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Margot 357 03.09.2016, 17:58
29. 5 bis 10%?

Zitat von turbomix
5% -10% ewig Unzufriedene, denen man aber auch gar nichts recht machen kann, gab es schon immer. Sie nennen sich nur immer anders. Da sie aber nie zum Fortschritt oder einer Weiterentwicklung beitragen, kann man sie getrost vernachlässigen. Früher wählten diese Leute CSU oder NPD.
Nun, wir werden morgen um die Uhrzeit sehen wieviele es sind! Aber ganz deutlich geht hervor, dass Sie das Parteiprogramm noch nie gelesen haben. Was für Fortschritt hat die aktuelle Regierung erreicht? Warum haben die Altparteien Angst vor mehr Demokratie? Ich kann es Ihnen sagen, von den 631 Bundestagsabgeordneten werden nur 298 als Direktmandat vergeben, der Rest sind Listenplätze / Parteisoldaten. Da gibt es keine unabhängigen Politiker, die Partei steht über allem.

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