Forum: Politik
Ehrung in Aachen: Macron kritisiert deutschen Spar-"Fetischismus"
AFP

Über die Gastgeber nur Gutes? Nein, Emmanuel Macron nutzt seine Auszeichnung mit dem Karlspreis auch für Kritik. Deutschland sei zu sehr aufs Sparen fixiert und zeige zu wenig Mut zu Reformen. Das sehen Oppositionsvertreter ähnlich.

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dachhase 10.05.2018, 17:30
20. Ich kann mich gar nicht erinnern

das er auf meinem Wahlzettel stand. Er soll Mal seine Flieger zum fliegen und seine Züge zum fahren bringen. Dann kann er noch seine Flüchtlinge ordentlich unterbringen (Calais) und wenn das noch nicht genug ist, den Maastricht Vertrag dauerhaft einhalten. Also ich finde, er hat vor seiner eigenen Tür genug zu kehren- Finger weg vom deutschen Haushalt und unserer Kohle.

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dr.könig 10.05.2018, 17:31
21. Mehr Einnahmen für Europa

Die Finanztransaktionssteuer sollte endlich kommen und zwar europaweit.
Damit hätte die EU einen Fonds mit dem Neues angepackt werden könnte.
Weiis hier jemand, wo es mit der Steuer noch klemmt ?

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geschneider 10.05.2018, 17:32
22. Nicht kirre machen lassen.

Macron ist ein Goldmann aus Sachsen wie aus dem Bilderbuch und nur ein weiterer Klon aus dem Draghi Reagenzglas. Er hat zwar recht, wenn er mehr Staatsausgaben fordert nutzt das in erster Linie und wie immer den Darlehnsgebern, also seinen Bossen in der obersten Bank-Etage. Ausserdem ist der Club Med in den südlichen Euro-Staaten immer noch in den Köpfen. Die Touris aus dem Norden werden schon kommen und jede Menge Geld mitbringen. Alles ist gut.

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alfredov 10.05.2018, 17:32
23. Bin kein Franzose, aber Macron

so denke ich hat irgendwie Recht. Europa sollte mit einer Stimme reden, Europa sollte sich auch geschlossen durchsetzen. Solange dies nicht stattfindet, solange wird Europa nicht ernsthaft genug genommen. Was das sparen angeht, da liegt Macron auch richtig. Ich würde vorschlagen mal eine sogenannte Sparpause einzulegen. Mindestens die schwarze null mal 5 - 6 Jahre aussetzten, es müßte doch eine Übereinkunft mit der EU geben. Dann könnte man in die notwendigsten Dinge investieren, z.B. in die Bundeswehr, in die Bildung, das Gesundheitswesen, die Infrastruktur, das Rentensystem stabilisieren und verbessern, die Asylpolitik, die Grenzen sicherer machen

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ortibumbum 10.05.2018, 17:33
24. Kohl

Kann mir mal jemand schreiben, warum Kohl diesen Preis nie bekommen hat? Man mag ja über Kohl denken was man will, aber überzeugter Europäer war er wohl allemal.
Danke für die Hilfe

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j.cotton 10.05.2018, 17:36
25. Und ich dachte immer

Zitat von zensurgegner2017
Es ist schade, dass so wenig erkennen, wie sehr wir immer mehr abgehängt werden in Europa Wir leben aus der Substanz, und die meisten Wähler mögen das alte, behäbige Mal einige Stichworte (man beachte, dass Reformen tw Jahrzehnte brauchen) Zuwenig Beamte Lehrer Polizisten Richter Staatsawälte... Überalterte Infrastruktur überall Genehmigungsprozesse, die 20 Jahre und Länger brauchen Großprojekte, die nach 30 Jahren nicht mal begonnen wurde Gerichtsprozesse, die zu verjähren drohen wegen Fachkräfte und Personalmangel Ganz zu schweigen davon, dass Deutschland bei der Digitalisierung mit das mieseste , schlechteste Land der Industrienationen ist Merkel verwaltet Die Minister sind Verwaltunsminister Impulse: Nirgends Und der Max Muster Wähler, der ist zu fettgefressen um das zu kapieren Unsere Kinder und Enkel bezahlen unsere Geriatrie
...die müssen unsere ausufernden Schulden begleichen.
Wie man sich doch irren kann!

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glühwurm 10.05.2018, 17:37
26. Teilwahrheiten

Stimmt schon, er hat den deutschen 'Sparfetischismus' kritisiert, aber:
Die Überschrift könnte auch Lauten:

Macron fordert von Frankreich und weiteren EU-Staaten, dass sie - wie es Deutschland bereits getan hat - ihre 'Hausaufgaben' machen ..., oder: Macron stellt sich der Politik Trumps im Nahen Osten entgegen und fordert eine eigenständige europäische Haltung …

Eigentlich hat er gar nichts direkt gefordert, sondern betont, dass alle auch bereit sein müssen, ihre Positionen zu überdenken. D. h. das Gewicht lag nicht primär auf dem Sparen, sondern auf dem Fetischismus. Aber eine deftige, die Vorurteile des Publikums bestätigende Titelzeile macht sich allemal besser (und bestätigt übrigens den Fetischismus).

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chunga50 10.05.2018, 17:38
27. Bei aller Freundschaft zu Frankreich!

Macron kritisiert die deutsche Haushaltspolitik zu Unrecht. Er sollte eher die fortgesetzt unsolide Haushaltspolitik Frankreichs kritisieren statt mit dem Finger auf Deutschland zu zeigen. Die Kritik und Skepsis gegenüber den EU-Plänen Macrons ist im Übrigen berechtigt. Seine EU-Finanzpläne sind durchweg zulasten Deutschlands und seiner Steuerzahler angelegt. Frankreich hat das strategische Ziel, Deutschland zu schwächen und die Zeche für die eingeforderte Solidarität überwiegend durch Deutschland bezahlen zu lassen. Man sollte sich erinnern: Auch der Einführung des Euros lag allein, bei aller Förderung der europäischen Idee, das strategische Ziel Frankreichs zugrunde, Deutschland und die starke D-Mark zu schwächen, was ja auch gelungen ist. Das ist sehr schön in Biographien über den verstorbenen Bundeskanzler a.D. Herrn Helmut Kohl nachzulesen.

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lasalette13 10.05.2018, 17:39
28. Macron gefährliche Reform !

Diese Reform geht Richtung Enteignung Deutschland ! Auch dieses ist das Werk Merkel ! Macron steuert eine Einheitsregierung der EU an, d.h., ZENTRALISIERUNG ! Diese haben wir schon in den letzten Jahren bei den Konzernen erfahren was dies heisst und nicht anders wird es dann bei der EU sein ! Das ist im Hintergrund nichts anderes als eine Diktatur, eingebettet in eine Demokratie ! Ungeheurlich was sich Macron herausnimmt mit seiner Kritik ! Genau dies hat Deutschland wirtschaftlich groß gemacht und jetzt werden wir gezwungen den gleichen Schlamperladen, die viele Staaten in Europa haben, auch in Deutschland einzuführen ! Dann wundern sich die Politiker, dass es immer mehr radikake Parteien gibt und geben wird ! Nein - so ein Deutschland will ich nicht ! Wo sind unsere Tugenden ??? Weg - schlicht und einfach weggeblasen !!!

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wallot10 10.05.2018, 17:44
29.

wahr ist, dass Deutschland - wie alle Nettozahler - mehr für Europa bezahlen muss. Dieses Geld darf aber auf keinen Fall ein anderer Nettozahler bekommen - also auch nicht Macrons Frankreich (Die Franzosen würden es auch nicht gut finden, wenn sie mehr bezahlen und das Geld nach Deutschland überwiesen wird). Das Geld muss viel mehr an die Nettoempfänger gehen, damit sie auch irgendwann auf das Niveau eines Nettozahlers kommen.

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