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Ein Jahr nach Charlottesville: Amerikas Rechte marschiert ins liberale Portland ein
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Ein rechter Troll, gefüttert von Donald Trumps Wahlerfolg, überzieht die Westküste der USA mit martialischen Aufmärschen. Ein Jahr nach dem tödlichen Angriff in Charlottesville kam es in Portland zum Showdown.

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DJ Bob 05.08.2018, 09:32
1. klassiker

Die gleiche Taktik wie PEGIDA. Präsenz zeigen und die ANTIFA provozieren...Und es hat funktioniert. Der Bürger sieht jetzt die Linken als "Krawallmacher" an. Interessant finde ich in dem Beitrag wie die Antifa schon glorifiziert wird...Auch sie wollen KEINE Demokratie

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asmael666 05.08.2018, 09:37
2. Komisch, ich hab as anders in Erinnerung

Ich hab mir das gestern Abend in mehreren Livestreams angesehen, und von dem, was ich sehen kommte, ging die Gewalt, die Beschimpfungen und die Weigerung, den polizeilichen Anweisungen Folge zu leisten, ausschließlich von den selbsternannten Antifaschisten aus.
Ich halte den Versuch, das mit Charlottesville gleichsetzen zu wollen, recht konstruiert, insbesondere weil die Proud Boys um Gavin McInnes nun wirklich nichts mit Neonazis oder Rechtsradikalen zu tun haben.

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inmyopinion61 05.08.2018, 09:40
3. Ein paar Messer sichergestellt.

Also waren die meisten Demonstranten unbewaffnet.

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s.l.bln 05.08.2018, 09:40
4. Die Republikaner...

...werden es noch bereuen, daß sie aus Angst um Posten und Karriere das Land diesem Psychopathen und seinem Mob überlassen haben.
Bereits jetzt ist vom bekannten politischen System und seinen Schutzmechanismen kaum noch was übrig und eigentlich gibt es gar keine Tabus mehr, die noch zu brechen währen.
Watergate wäre unter Trump nach drei Tagen ohne jede Konsequenz in den Medien verpufft.

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Atheist_Crusader 05.08.2018, 09:42
5.

Viel Glück übrigens bei dem Versuch mit diesen Menschen zu diskutieren. Ich hab das oft genug versucht.

Mein Lieblings geistiger Kurzschluss war die Überzeugung dass Hitler ja ein Linker gewesen sei (wegen dem "Sozialismus"-Part im Wort "Nationalsozialismus"), womit man "beweisen" wollte, dass rechtsextreme Ideologie eben kein gefährliches Extrem sei, sondern nur das absolute Gegenteil der linken Ideologie (die selbstverständlich böse ist, wodurch man dann selbst zu den Guten wird).

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option@l 05.08.2018, 09:43
6. Ist wie hier...

Rechte machen „martialische Aufmärsche“, tapfere linke Gegendemonstranten stellen sich ihnen in den Weg, werden „provoziert“ und liefern sich Gefechte mit der Polizei. Schuld sind natürlich „die Rechten“. Spiegels Welt ist so einfach, man könnte lachen vor Freude.

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holger.heinreich 05.08.2018, 09:43
7. Der Unterschied zum anderen Extrem ist

aber auch in den USA, daß die Bubis nicht das Plündern, Verwüsten und Randalieren anfangen, wie es auch bei amerikanischen Linken Sitte ist. Was sie deutlich besser aussehen läßt, da können sie noch so martialisch auftreten. Angriffe von Linken auf angebliche Rechte, in USA gilt ja jeder, der kein Linksextremist ist, als Nazi und Rechter, häufen sich auch. Gibt diesen Bubis gute Argumente die Linke als ungemein undemokratisch, alibreal und unamerikanisch zu bezeichnen. Ich weiß, daß Linke wie Rechte allgemein nicht gerne denken, aber der beste Weg die Sache zu verarbeiten ist solche Aufmärsche einfach unkommentiert und ohne Gegenprotest ablaufen zu lassen. Solche Aufmärsche möchten mit tobenden und teils verlogenen Schlagzeilen, Fake-News, Haßtiraden und Anschlägen beantwortet werden. Tut man es nicht, hat man gewonnen. Und wenn mir anschaue, daß die Antifa hier gelobt und gefeiert wird trotz schwerer Bewaffnung, frage ich mich doch, wo bei dieser Ansammlung von Sätzen die Vernunft bleibt. Linke Fanatiker, gerade die
"Wir verrpügeln jeden mit einer eigenen Meinung"-Antifa, sind ebenso abartig wie Rechte, aber anscheinend mit weniger Verstand gesegnet. Immerhin macht sich diese Präsentation von Antifa-Waffengewalt und Antifa-Übermachtsfantasien gut im nächsten Propagandavideo von Gibson. Gibson wird der Antifa dankbar sein, denn ohne deren Dummheit hätte er wohl deutlich weniger Erfolg. Man vergesse nicht, daß der Fanatismus und Kulturkampf der Linken, linker Medien und SJWs in den USA Trump ins weiße Haus gebracht hat.

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sheffard 05.08.2018, 09:44
8. Als Amerikaner

Muss ich dem Autor dieses Artikels sagen er hat keine Ahnung von dem was er da schreibt. Sein Geschreibsel ist Hetze gegen eine Gruppierung die er nicht kennt. Ein allgemeiner Rundumschlag. Wieder so ein Deutscher der sich im Recht fühlt und aus den NS Methoden nichts gelernt hat.

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Andre V 05.08.2018, 09:48
9.

Man muss mir noch einmal genau erklären, was daran demokratisch sein soll, eine genehmigte Demonstration mit Gegendemonstrationen zu blockieren.

Für mich klingt das eher wie Weimar und, ja, Straßen- und Saalschlachten, und, erst recht, organisierte und uniformierte Ordner wie die SA. Ohne Gegendemonstranten macht sich eine SA oder eine Antifa nämlich lächerlich.

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