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"Ein stärkeres Europa": EU will Zusammenarbeit bei Verteidigung ausbauen
DPA

Beim Gipfel in dieser Woche will EU-Chefdiplomatin Mogherini eine neue außen- und sicherheitspolitische Strategie vorstellen. Der Kernpunkt: Die Europäer sollen auf diesem Gebiet künftig deutlich enger zusammenarbeiten.

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Stadtguerilla 27.06.2016, 06:27
1. ...

Gerade da wo die EU sollte macht sie es nicht, im Gegenzug geht sie uns mit überteuerten Quecksilber-Sparbirnen auf die Nüsse... 0o

Europäische Armee, ja bitte.
Gerade da ist wohl jedem klar das Kleinstaaten und Mittelmächte keine Chance mehr auf irgendwas haben in der globlisierten Welt.
Zumal Militär/Armee eher abstrakte Institutionen sind die sich von jeher irgendwo rumtrieben bzw. dessen verbindung zum Bürger eher schwach ist.
Die Produzieren nichts und verkaufen auch nichts auf dem lokalen Markt, die sind Vollversorgt, haben unregelmäßige Arbeitszeiten, gehören praktisch nicht zum Arbeitsmarkt oder zum Rentensystem usw. usf.

Man sollte mal versuchen die stärken der europäischen Kulturen nehmen und daraus was machen anstelle alle unter Gleichmacherei zu ersticken.
Die Franzosen bekommen die EU-Luftwaffe, die deutschen die (Mobile-) EU-Infanterie und die UK wäre sicherlich nicht unzufrieden gewesen die EU-Marine zu bekommen.
Allerdings vermute ich stark das der US Hegemon da eine - No - rübergeschoben hat...

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sabato.74 27.06.2016, 06:31
2. Absolut richtig

Ich halte es für absolut richtig, dass jetzt, wo der Bremsklotz Großbritannien weg ist, die verteidigungspolitische Zusammenarbeit in der EU vorangetrieben wird. Doppelstrukturen werden so verhindert. Die Armeen werden schlagkräftiger. Und vor allem sparen die Staaten einen haufen Geld.
Weiter so Europa!

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joG 27.06.2016, 06:42
3. da wird wider ein. ....

.....Scheingefecht um ein hier allerdings prinzipiell gelöstes Problem aufgegbracht um Stärke und Entschloßenheit zu demonstrieren um abzulenken. Das einzige, was bisher fehlte sind 1.5 Prozent des Bip Militärausgaben zusätzlich.
Und die idee das jetzt nach dem Freitag zu deklarieren, wo doch alles sich veränderte zu deklarieren? Hat man die Pläne ohne die Engländer gemacht oder am Weekend umgeschrieben, möchte man fragen.
Also da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

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schorsch_schwegler 27.06.2016, 06:44
4. Federica Mogherini

Und wen hat sich diese Federica Mogherini , als Feind ausgesucht / Gedacht ? , doch NICHT etwa Russland ? ,
Federica Mogherini setzt sich überraschend deutlich für eine europäische Verteidigungsindustrie und Armee ein ,
Die EU wird die Zusammenarbeit in Verteidigungsangelegenheiten systematisch ermutigen und eine schlagkräftige europäische Verteidigungsindustrie schaffen,
die entscheidend dafür ist , dass Europa eigenständig entscheiden und handeln kann ,

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Chefredakteur 27.06.2016, 06:54
5. Zusammenarbeit bei Verteidigung?! Gegen wem?!

Ist Nato nicht genug?! Woher kommen die Idee eine Zusammenarbeit bei der Verteidigung?! Das kann nur USA Bestrebungen sein EU zu eine Festung gegen Russen und Chinesen zu formen! Kaum haben die Briten entschieden EU zu verlassen, setzen USA ihre Diplomaten in Richtung Europa in Bewegung, denn USA hat Angst die Osteuropa könnte wieder sich den Russland, nähren wenn die Westen sich gegen Invasion der hungernde Osteuropäer wehrt! Nun bringt man die Idee eine Zusammenarbeit bei Verteidigung, denn so kann nicht nur die Rüstungsindustrie der USA davon profitieren, sondern auch durch die Militärisierung der Europa bekommt man eine per Befehl Felsenfeste Verbundenheit Europa, die nicht aus Demokratie und Stimmen des Volkes besteht!

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dallmann67 27.06.2016, 07:06
6. Das war und ist ÜBERFÄLLIG!

KEIN europäisches Land ist finanziell in der Lage, alle notwendigen militärischen Komponenten und Waffensysteme vorzuhalten. Eine Aufgaben- und Ressourcenteilung ist deshalb längst überfällig, führt zu einer deutlich höheren Schlagkraft und Effizienz, und wirkt sich auch haushaltspolitisch spürbar zugunsten der beteiligten Staaten aus.
Die VERNUNFT muß - technisch wie auch ökonomisch - endlich siegen.
Im übrigen wirkt eine Entschlossenheit diesbezüglich auch integrativ und führt - auf Dauer - zu mehr solidarischem Bewusstsein.

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omanolika 27.06.2016, 07:10
7. Vision, Aktion - Nation

Ein starkes Europa, das zusammenhält,
und das ja nicht einfach nur beim Geld,
oder halt so wirtschaftlichen Belangen,
um ja endlich einmal damit anzufangen,
zu einer wahrhaftigen Union zu werden,
die nicht wackelt bei den kleinseten Beschwerden,
wäre doch schön und wünschenswert,
nur ist das Thema Verteidigung dafür vielleicht verkehrt.

Denn: Gemeinsame Vision und gemeinsame Aktion,
akzeptiert man nur so lang sie dienen einer Nation,
und nach wir vor ist dabei untergeordnet die Union...

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kategorien 27.06.2016, 07:19
8. Gut

Das Dilemma des Kalten Kriegs war immer, dass die NATO aus vielen kleinen Rädchen existierte, die recht kleine Militärausgaben hatten, wodurch die USA natürlich die Führung übernahmen. Die letzten 25-27 Jahre haben diesen Trend verstärkt. Dass die EU sich auch dahingehend ernst nimmt, ist gut und richtig.

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swamp_thing 27.06.2016, 07:19
9.

Eine enge europäische Zusammenarbeit finde ich sehr wünschenswert. Aber muss das jetzt unbedingt auf militärischer Ebene sein. Vielleicht sende ich mal eine Email mit einem Link nach Brüssel http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1099330.html. Das finde ich wichtiger, für die Verteidigung gibt's die NATO.

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