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"Ein stärkeres Europa": EU will Zusammenarbeit bei Verteidigung ausbauen
DPA

Beim Gipfel in dieser Woche will EU-Chefdiplomatin Mogherini eine neue außen- und sicherheitspolitische Strategie vorstellen. Der Kernpunkt: Die Europäer sollen auf diesem Gebiet künftig deutlich enger zusammenarbeiten.

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schillers_locke 27.06.2016, 07:58
20.

Klingt alles vernünftig, sollen sie so machen.

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box-horn 27.06.2016, 08:02
21.

... es gälte, die Grenzen der Kompetenz klar abzustecken. Das Gefühl immer umfassender Bevormundung durch Brüssel ist, was den Rechtspopulisten in dieser Frage Wähler zutreibt.

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Atheist_Crusader 27.06.2016, 08:08
22.

Wenn Europa ein einigermaßen funktionierendes Militär haben will, dann muss es noch weiter gehen. Es ist vollkommen unpraktisch, auch winzige Armeen wie Schwedens oder Lettlands (oder anderer geplanter Winz-Nationen wie Katalonien) in eine funktionierende Kommandostruktur einzubauen.
Eine eigene europäische Armee ist langfristig die beste Lösung. Das würde alllerdings voraussetzen, dass Europa ernsthaft zusammenwächst, zu einem großen Föderalstaat in dem Brüssel dann zumindest Außen- und Verteidigungspolitik übernimmt.
Ich fürchte nur, von dem Punkt sind wir momentan noch weit entfernt. So ungern ich das zugebe, aber momentan ist Europas bester Sicherheitsgarant die USA.

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Meconopsis 27.06.2016, 08:13
23.

Bei deisem Satz wird einem ja angst und bange. Die EU soll also künftig rasch militärisch eingreifen. Wo denn bitte ? Hättet ihr gerne wieder einen Krieg ? Oder weitere destabilisierte Länder, wie z.B. Libyen ? Dass die Krim jemals wieder zur Ukraine gehören wird, das glaubt ja noch nicht mal der Märchenonkel. Und wer die steigenden Militärausgaben am Ende zahlen soll - davon kein Wort !

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bruno_67 27.06.2016, 08:19
24.

"Die EU wird die Zusammenarbeit in Verteidigungsangelegenheiten systematisch ermutigen und eine schlagkräftige europäische Verteidigungsindustrie schaffen, die entscheidend dafür ist, dass Europa eigenständig entscheiden und handeln kann."

Eine "schlagkräftige europäische Verteidigungsindustrie" ?

Nachdem die EU die letzten Jahre schon durch ihre Wirtschaftspolitik im Osten Europas gezündelt hat, will man dies jetzt auch noch parallel zur NATO militärisch tun.

Irgendwie scheint Brüssel angesichts des Brexits zu glauben, das ein verstärktes "weiter so" alle Probleme löst und die EU rettet.

Ein Trugschluss. Gerade solche "Strategiepapiere" verstärken doch bei der breiten Bevölkerung nur das Unbehagen zum derzeitigen Kurs der EU.
Meine EU ist das nicht. Und diese EU ist auch keinesfalls mit Europa gleichzusetzen. Europa gehört allen, den Deutschen, den briten, den Griechen und auch den Russen.
Die derzeitige EU betreibt aber nur die Spaltung Europas, ob wirtschaftlich (Griechenland) oder nun militärisch (Rußland).

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jjcamera 27.06.2016, 08:21
25. Blamiert

Verteidigung? Ist das jetzt das dringendste Thema der EU? Erst zettelt man einen Krieg mit Russland an - und dann muss man über "sicherheitspolitische Strategien" nachdenken, bei denen die Europäer "künftig enger zusammenarbeiten"? Sehr klug, Frau Mogherini.
Die EU mit ihren inkompetenten Vertretern blamiert sich weiter.

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jrcom 27.06.2016, 08:30
26.

Der Weg zur Europäischen Armee...
Bei der jetzigen Organisaton der EU muss man sich schon fragen: wie wird dort nun Außenpolitik bestimmt? Wer bestimmt? Meine Befürchtung ist: Entscheidungen werden immer weiter und weiter entfernt von wenigen EU- Bürokraten und starken Staatsoberhäuptern auf völlig intransparenten Wege ausgekungelt. Die schon der Euro entbehrt auch dieser Schritt einer demokratischen Integration. Ich liebe Europa, die Reisefreiheit, die wissenschaftliche und künstlerische Zusammenarbeit , aber hier wird etwas konstruiert, das sich von den Grundlagen entfernt.

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geando 27.06.2016, 08:33
27. Richtig so

...die Stärke und die grosse Chance der EU sollte das gemeinsame Auftreten nach Aussen sein und eine gemeinsame Verteidigungspolitik. Wenn die EU dann auch noch zurückkehrt zu einem strikten Föderalismus in Innenpolitischen, Kulturellen und Gesellschaftspolitischen Fragen, sowie der Euro abgeschafft oder tiefgreifend reformiert wird, wäre man endlich auf dem Weg in die Richtige Richtung.

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biesi61 27.06.2016, 08:40
28. Für Kriegstreiberei haben wir schon die NATO!

Die EU sollte sich auf Wirtschaft und Gesellschaft konzentrieren. Das Militär ist eh ein Auslaufmodell, das in Europa keiner mehr braucht und nur noch wenige wollen.

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unixv 27.06.2016, 08:42
29. und das ist wichtig?

wichtiger als die Bürger in der EU? oder sind die vielen jungen Arbeitslosen gewollt? und die alten armen, gerade auch in Deutschland? auch nicht so wichtig? Also weiter so und vielleicht noch schnell ein paar Hundert neue EU-Beamte, damit auch wirklich nichts funktioniert wie bisher, BRAVO!

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