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Einbußen bei Europawahl: Die CDU-Chefin und ihre Fehler
Michael Kappeler/ DPA

Annegret Kramp-Karrenbauer wollte sich zunächst nur um die CDU kümmern - auf die Gefahr hin, dass Wähler verloren gehen: Genau das ist bei der Europawahl passiert, die Risse in der Partei sind nun sichtbar.

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loebi 28.05.2019, 14:32
70. Frau Kranp-K ist als Kanzlerin ungeeignet

Es ist nicht das erste Mal, dass Frau K-K unerträgliche Äußerungen tätigt. Eines ist heute schon klar, als Kanzlerin ist sie ungeeignet. Sollte Sie als Kanzlerkandidatin jemals antreten, muss alles mobilisiert werden Sie zu verhindern. Sie wird die Gesellschaft eher weiter spalten.

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mostly_harmless 28.05.2019, 14:38
71.

Zitat von bMüller
Der letzt CDU ler hat hoffentlich spätestens jetzt geschnallt, dass Merz der bessere Parteivorsitzende und sicher der bessere Kanzlerkandidat wäre. Und die nächste BT Wahl kann schneller kommen als man denkt, und vielen lieb sein wird.
Sie meinen den Friedrich Merz, der es in 2005, auf dem Tiefpunkt der Popularität Gerd Schröders beinahe fertig gebracht hat, die BT-Wahl zu verlieren? Ja, der wäre viel besser, ganz klar.

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ruhuviko 01.06.2019, 08:51
72. Der erste Fehler begann schon früher

Ich stimme Ihrer Analyse weitgehend zu. Die aufgezeigten Fehler sind jeder für sich Grund genug, dass die Partei nur dank der noch größeren Schwäche der SPD groß erscheint.

Aber der erste "Fehler" begann damit, dass Merz in die Nachfolgerunde eingestiegen ist. Das hat er ja nicht allein gemacht, sondern er hatte hochrangige Fürsprecher in der Partei, die schon lange gegen Merkel stänkerten und daher diesen Kai aus der Kiste rausholten. Dass AKK in einem Dreier-Wahlkampf gegen ihn und Spahn siegte, ist nur zu verständlich.

Der zweite Fehler war, dass Merkel ihre Macht nur scheibchenweise abgab und abgibt. Wer erlebt, wie sehr sie in Europa und der Welt hofiert wird, der wundert sich, warum sie sich nicht in die "Niederungen" des Wahlkampfs in der EU begeben hat, um entsprechend den ungeschriebenen, aber neu gefaßten Regeln der EU den Posten der Nachfolge Junckers anzustreben. Viele Deutsche würden zwar gern sehen, dass Merkel nicht mehr Kanzlerin ist - hier gibt es Ermüdungserscheinungen -, aber als Kommissionspräsidentin hätten Viele sicher deutsche Belange bei ihr in guten Händen gesehen. Dass Weber nicht das Zugpferd ist, um CDU/CSU zu neuen Höhen zu führen, hätte der gesamten Schar der Granden in den Parteien schon lange klar sein können.

Vielleicht braucht es ein neues Intermezzo, ähnlich der Schröder-Zeit, damit "der Wähler" sich auf die Tugenden der CDU/CSU neu besinnen kann. Vielleicht aber wird diesen Parteien der Zweiklang mit der SPD fehlen, sollte diese noch weiter wegbrechen. Vielleicht aber ist "der Wähler" dessen müde und satt und läßt es auf einen Zweiklang AfD/Die Linke ankommen.

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ruhuviko 01.06.2019, 08:52
73. Der erste Fehler begann schon früher

Ich stimme Ihrer Analyse weitgehend zu. Die aufgezeigten Fehler sind jeder für sich Grund genug, dass die Partei nur dank der noch größeren Schwäche der SPD groß erscheint.

Aber der erste "Fehler" begann damit, dass Merz in die Nachfolgerunde eingestiegen ist. Das hat er ja nicht allein gemacht, sondern er hatte hochrangige Fürsprecher in der Partei, die schon lange gegen Merkel stänkerten und daher diesen Kai aus der Kiste rausholten. Dass AKK in einem Dreier-Wahlkampf gegen ihn und Spahn siegte, ist nur zu verständlich.

Der zweite Fehler war, dass Merkel ihre Macht nur scheibchenweise abgab und abgibt. Wer erlebt, wie sehr sie in Europa und der Welt hofiert wird, der wundert sich, warum sie sich nicht in die "Niederungen" des Wahlkampfs in der EU begeben hat, um entsprechend den ungeschriebenen, aber neu gefaßten Regeln der EU den Posten der Nachfolge Junckers anzustreben. Viele Deutsche würden zwar gern sehen, dass Merkel nicht mehr Kanzlerin ist - hier gibt es Ermüdungserscheinungen -, aber als Kommissionspräsidentin hätten Viele sicher deutsche Belange bei ihr in guten Händen gesehen. Dass Weber nicht das Zugpferd ist, um CDU/CSU zu neuen Höhen zu führen, hätte der gesamten Schar der Granden in den Parteien schon lange klar sein können.

Vielleicht braucht es ein neues Intermezzo, ähnlich der Schröder-Zeit, damit "der Wähler" sich auf die Tugenden der CDU/CSU neu besinnen kann. Vielleicht aber wird diesen Parteien der Zweiklang mit der SPD fehlen, sollte diese noch weiter wegbrechen. Vielleicht aber ist "der Wähler" dessen müde und satt und läßt es auf einen Zweiklang AfD/Die Linke ankommen.

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_annoyed 01.06.2019, 12:09
74. Da sollte man differenzierter betrachten...

Zitat von bMüller
Der letzt CDU ler hat hoffentlich spätestens jetzt geschnallt, dass Merz der bessere Parteivorsitzende und sicher der bessere Kanzlerkandidat wäre. Und die nächste BT Wahl kann schneller kommen als man denkt, und vielen lieb sein wird.
Wer eine ultrakonservative CSU-Kopie für auserhalb Bayerns sucht ist mit Kramp-Karrenbauer doch gut bedient.
Wer lieber eine volkstümelnde Zweit-FDP möchte, für den ist Merz sicher der Richtige.
Spahn könnte sicher auch von Einigen als optimaler Kandidat angesehen werden, gute Gründe fallen mir an dieser Stelle gerade nicht ein.

Wer hingegen eine moderne, zukunftsfähige Partei will, die nachhaltige Wirtschaft mit sozialer Gerechtigkeit kombiniert, der dürfte bei der CDU ohnehin falsch sein.

(Und vielleicht müsste man auch mal diskutieren, warum man sich bei der CDU zuverlässig immer den letzten Parteivorsitzenden zurückwünscht. Kohl - Merkel - AKK... und es wird immer nur schlimmer..)

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