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Einfluss auf neuen Präsidenten in Kiew: Was Trumps persönlicher Anwalt in der Ukraine
Leah Millis/REUTERS

Rudy Giuliani, Rechtsvertreter von US-Präsident Trump, schadet mit Interviews gezielt dem neuen ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Was steckt dahinter?

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hugahuga 20.05.2019, 00:53
30.

Zitat von Dr. Kilad
Mit Selenskyj befürchtet Trump um den Einfluss in der Ukraine. Für die die USA ist es nun mal wichtig, auch militärisch möglichst nah vor Russlasnds Grenzen zu stehen. Nur führte die Unterstützung des gealtsamen Putsches nicht zu dem, was man sich erhoffte: Die Ukraine ist bettelarm, ein Teil der Ukrainer wollten nicht in den "goldenen Westen" und mit der Krim-Abtrennung kam Putin einer Annulierung seiner Verträge zum Mittelmeerzugang zuvor. Was da nun Giuliani ang. "enthüllt" ist nicht der Rede Wert, weil auch Trump am US-Vorposten gegen Russland interessiert ist. Nur Selenskyj hält er für ein Problem, weil er tatsächlich Ausdruck eines wachsenden Unwillens der Ukrainer ist, für die USA weiterhin zu hungern; Trump erscheint als große Bedrohung, Obama war die große Hoffnung.
Im Nachhinein werden die Ukrainer erkennen müssen, dass keine US Hilfe selbstlos war und ist. Deshalb sei ihnen empfohlen sich auf ein besseres Verhölnis zu ihrem direkten Nachbarn Russland einzustellen.
Scheint sich ja langsam herumgesprochen zu haben, dass jede US Regierung andere Staaten nur zur eigenen Überhöhung mißbraucht.

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hugahuga 20.05.2019, 01:02
31.

Zitat von emil_sinclair73
Die Frage dürfte dann wohl sein, warum wir bisher diese "scherzhafte Anekdote" Bidens bisher nicht präsentiert bekommen haben? Mir war die gänzlich neu. Die Burisma Verbindungen Hunter Bidens wurden letztens noch als absolut unproblematisch dargestellt. Der "Deep State" ist im übrigen nicht dubios. Er ist auch keine Erfindung von Trump. Dafür spricht allein schon, dass auch unter der Regierung Obama eine große Koalition zwischen Demokraten und Republikanern bestanden hat, die das Vorgehen und die Konfrontation gegen Russland suchte. Und zwar lange vor "der Krim". Es sei nur an die EM 2012 und den schlimmen Rücken der "schönen Julia" erinnert und all dem Aufhebens, dass darum gemacht wurde. Victria Nulands Fuck the EU... etc. Der ehemalige Präsident Eisenhower hat in seiner spektakulären Abschiedsrede vor dem "industriell-militärischen Komplex" gewarnt. In dem Entwurf zu seiner Rede war der Begriff noch um den Kongress erweitert. Das bedeutet, dass es Abgeordnete beider Parteien gibt, die in der Hand der Waffenindustrie und deren Think-Tanks sind. Das Beispiel Ukraine. Wer hat für die Obama-Administration die Ukraine regelmäßig besucht und Bewaffnung und "Rückeroberung" versprochen? Richtig! Die Republikaner John McCain und Lindsey Graham. Hardcore-"Konservative", die auch noch von unserer Presse als "Hoffnung" gegen Trump gefeiert wurden.
SAg ich's doch - das Auftreten als Weltbeherrscher hat lange lange vor Trump seinen Ursprung. Da nehmen sich Dems und Reps nichts - alle gleich und zwar gleich negativ für den Frieden in der Welt.

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taglöhner 20.05.2019, 14:23
32.

Einen Schweinepriester von der Macht zu entfernen ist erst mal nichts Schlechtes, allerdings keine Garantie, dass keiner nachwächst.

Man betrachte die Zustände dort, wo die Leute das Pech haben einem anderen Hegemon als den USA in die Hände zu fallen.

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HeisseLuft 20.05.2019, 16:10
33. Zur Überhöhung des Zaren Münchhausen

Zitat von hugahuga
Im Nachhinein werden die Ukrainer erkennen müssen, dass keine US Hilfe selbstlos war und ist. Deshalb sei ihnen empfohlen sich auf ein besseres Verhölnis zu ihrem direkten Nachbarn Russland einzustellen. Scheint sich ja langsam herumgesprochen zu haben, dass jede US Regierung andere Staaten nur zur eigenen Überhöhung mißbraucht.
Die Ukrainer brauchen keine selbstlose Hilfe, sie brauchen Hilfe. Und zwar deshalb weil Putin so ziemlich das Gegenteil von selbstlos ist. Nämlich ausgesprochen skrupellos.

Und wenn wir den Ukrainern nicht helfen, dann werden sie sich eben weiter an die USA wenden. Wie andere auch.

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