Forum: Politik
Eingeschränkte Meinungsfreiheit: Was wurde eigentlich aus Ungarns Mediengesetz?
REUTERS

Im Dezember 2010 bekam Ungarn sein berüchtigtes Mediengesetz: Öffentlich-rechtliche Sender wurden gleichgeschaltet - mitten in Europa. Jetzt sind die privaten dran.

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hd1954 18.10.2014, 17:22
100. Blinde Politik

Es ist eine Schande für die EU wie in Ungarn die demokratischen Rechte mit Füßen getreten werden. Die Untätigkeit der Politik wird sich langfristig Rächen. Warum belegt man diese ungarische Regierung nicht mit Sanktionen? Sich über undemokratisch Machenschaften in Russland zu mokieren, aber in der eigenen Community soetwas zuzulassen ist total verlogen.
Die Verhältnisse in Ungarn mit Deutschland zu vergleichen ist nicht nur dumm, es ist eine Unverschämtheit!

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Werner_Holt 18.10.2014, 17:23
101.

Zitat von Robert_Rostock
Neues aus der Anstalt. Eine ZDF-Sendung. Der schlagende Beweis, dass auch unsere Medien alle gleichgeschaltet sind.
Ein paar Hofnarren, die gelegentlich die Wahrheit sagen dürfen, machen aus unserer linksgrün drehenden Gleichstrompresse noch keine unabhängige 4. Macht, wie sie es in einer Demokratie sein müßte.

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freespeech1 18.10.2014, 17:24
102.

Zitat von Buerste
wenn man den traurigen Stuss all dieser Experten hier liest, die in Deutschland keine Pressefreiheit erkennen können. Dass Deutschland im aktuellen Ranking der Reporter ohne Grenzen den 14. von 178 Plätzen belegt,
Ja sicherlich ist die Presse in Deutschland frei. Jeder kann eine Zeitung gründen, wenn er entsprechende Millionen hat. Wenn nicht, nutzt ihm diese Freiheit nichts.
Jeder Journalist kann schreiben, was er will. Nur wenn er kritisch berichtet, bekommt er keinen Job. Er muss das schreiben, was der Linie der Zeitung entspricht.
In den Staatsmedien regiert der Parteienproporz.

Zu vielen und vor allem den brisanten Themen gibt es praktisch eine Einheitsberichterstattung, der vielfach jegliche Objektivität und Seriosität fehlt. Die ist nicht erzwungen, sondern freiwillig, aber es ist eine freiwillige Gleichberichterstattung.

Vielfalt gibt es nur in den Foren, soweit hier freie Meinungen noch zugelassen werden. Da scheint mir die WeltOnline am liberalsten, SpOn moderiert schon mehr, andere Zeitungen trauen sich längst nicht mehr, ihre Onlinebesucher zu Wort kommen zu lassen. Daher sind die Kommentare im Forum auch vielfältiger und interessanter als die Kommentare der Journalisten. Mal schauen, wie lange es noch möglich ist, der politischen Klasse sind solche freien Foren im Internet ein Dorn im Auge. Soviel Meinungsfreiheit mag die politische Klasse in D auch nicht.

Gibt es in Ungarn freies Internet?

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fresigo 18.10.2014, 17:49
103. Super Link...

Zitat von rus13
Man nehme einmal die Grundsätze und Leitlinien des Axel Springer Verlags ( https://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html )!
... der fehlte mir noch in meinem Weltbild über die deutschen Medien. Danke.

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fresigo 18.10.2014, 17:58
104. Die Resistez deutscher Medien gegen Kritik an der Ungarn-Darstellung

Man bräuchte mal einen differentierten objektiven Artikel über das vielkritisierte Mediengesetz, das offensichtlich die Grundlage sämtlicher Kritik am Orban-Regime ist. Hinweise darauf findet man in den Forenbeiträgen zu diesem Thema immer wieder. Oder eine offene Diskussion, in der jeder seine Ansichten mit Quellen belegen müsste. Aber ich glaube, daran haben die deutschen Medien kein Interesse. Und die Forenbeiträge haben sowieso keine Konsequenz, weil die von der Spiegelredaktion offensichtlich keiner liest (sonst würde nicht nach Jahren immer wieder der gleiche Quatsch plakatiert)

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miklos.zilahy 18.10.2014, 18:00
105. Ungarns Mediengesetze

Ich glaubte, spiegel-online recherchiert besser. Der Artikel ist eine beispiellose Lüge. Ich biete dem Schreiber des Artikels einen gemeinsamen Tag in Budapest und/oder in der Provinz an. Er wäre danach belehrt, dass in der BRD die Medienfreiheit (Siehe TV-Staatsvertrag) viel stärker beschränkt ist, als in Ungarn.
Und wer den amerikanischen Informationen heute noch Glauben schenkt, der kann mir richtig wehtun.
All denen, die dem Artikel und den Amerikanern Glauben schenkt, empfehle ich das Buch von Udo Ulfkotte mit dem Titel Gekaufte Journalisten zu lesen.

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Dumme Fragen 18.10.2014, 18:08
106. @ # 19: Charta

ja, stimme ihnen zu: früher gab es investigative Magazine, heute nicht mehr... Gute, alte Zeit... Wenn es so weitergeht, muss ich mein Abo überdenken! Ein paar deutsche EU-Abgeordnete hätte man doch mal fragen können!

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haltetdendieb 18.10.2014, 18:13
107. Was für ein Quatsch?

Zitat von hamock
Was für ein Quatsch!
Na dann sagen Sie mir mal wo Sie noch kritischen Journalismus in Deutschland finden? Eine klebrige Schicht von Politically Correctness hat alle Medien überzogen, von der Tageszeitung über die Magazine, das Fernsehen und Radio. Naja, immerhin glauben die deutschen Journalisten wohl, sie machten das freiwillig. Meinungsfreiheit ist in dem Einheitsbrei in Deutschland eher ein Fremdwort, die Süddeutsche und einige andere Zeitungen haben ihre Foren geschlossen, da die Meinung des Bürgers nur zeigt, wie dumm der Bürger ist. Das ist der Zustand in Deutschland. Und immer mehr Journalisten werden aufgrund der sinkenden Auflagen und Einnahmen frei gesetzt. Man munkelt, wenn es positiv läuft von einem Drittel, wenn es schlecht läuft bis zu 50%.

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fresigo 18.10.2014, 18:26
108.

Zitat von miklos.zilahy
Ich biete dem Schreiber des Artikels einen gemeinsamen Tag in Budapest und/oder in der Provinz an. Er wäre danach belehrt, dass in der BRD die Medienfreiheit (Siehe TV-Staatsvertrag) viel stärker beschränkt ist, als in Ungarn.
Bitte geben Sie doch hier eine Rückmeldung, wie die Schreiber des Artikels (Keno Verseck und Claus Hecking) auf Ihr Angebot reagieren.

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norman.schnalzger 18.10.2014, 18:40
109. Deshalb ist die amerikanische Reaktion

siehe vorheriger Artikel, Ungarns Politiker, jedenfalls einen Teil, nicht einreisenzu lassen absolut richtig.

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