Forum: Politik
Einigung in Berlin: Merkel und Sarkozy wollen private Gläubiger an Griechenland-Hilfe

Das Ringen um die Rettung Griechenlands geht weiter: Beim Besuch von Nicolas Sarkozy in Berlin demonstrierten Frankreichs Präsident und Kanzlerin Merkel Geschlossenheit. Privatbanken sollen sich am Hilfspaket für Athen beteiligen - doch eine endgültige Lösung*steht noch aus.

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snoozer 17.06.2011, 13:19
1. ARD Monitor

hierzu sollte man folgenden Beitrag aus der ARD Monitor Sendung von gestern gesehen haben. Dann ist klar, wie dieser Vorschlag zu Stande gekommen ist...

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendung...echenland.php5

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dla255 17.06.2011, 13:23
2. Super Deal

Wenn ich sowas schon lese, "Die EZB, die EU-Kommission und mehrere Euro-Länder, darunter Frankreich, bestehen auf einer rein freiwilligen Beteiligung der Privatinvestoren"! Da kann man ja gleich sagen: "Wer möchte, kann ein paar Euronen zur Imageaufbesserung spenden, der Rest darf sich weiter als Elendsgewinner an der Subventionsleiche Griechenland laben"!

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benn01 17.06.2011, 13:24
3. Irreführende Schlagzeile

Der "große Wurf" ist laut der gemeinsamen Presseerklärung die freiwillige Beteiligung der Gläubiger. Das heisst, Merkel und Sarkozy möchten vielleicht. Von wollen kann keine Rede sein. Die "störrische Kanzlerin" wieder in 24h zum Bettvorleger.

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eingedanke 17.06.2011, 13:26
4. die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger ...

Zitat von sysop
Das Ringen um die Rettung Griechenlands geht weiter: Beim Besuch von Nicolas Sarkozy in Berlin demonstrierten Frankreichs Präsident und Kanzlerin Merkel Geschlossenheit. Privatbanken sollen sich am Hilfspaket für Athen beteiligen - doch eine endgültige Lösung*steht noch aus.
da liegt der Knackpunkt für die Steuerzahler europaweit, Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Ändern wird sich das wohl nie, schade um Europa.

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freierFranke59 17.06.2011, 13:28
5.

Ich glaub ich bin im falschen Film.
Im Artikel heißt es

"die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger muss im Einvernehmen mit der Europäischen Zentralbank erfolgen,"

Die Griechenbonds liegen doch fast alle mittlerweile fast alle bei der EZB, die sie den privaten Banken und Versicherungen abgekauft hat.
Was soll diese Verarsche?

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Ulrich Berger 17.06.2011, 13:29
6. Hurra!!

Gottseidank ist das deutsche Lieschen stark geblieben und zu Klein-Napoleons, kurz: Nappi, Meinung konvertiert.
Gibt es nicht ein franzoesisches Pendent zur amerikanischen
Freiheitsmedaille?

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A.Stifter 17.06.2011, 13:39
7. Man sollte lieber den Banken helfen

Gebt Griechenland die Drachme zurück. Es geht doch bei der ganzen Aktion nur um das Überleben der Banken, Griechenland fährt mit der Drachme viel besser.

Die Banken kann man lieber direkt stützen, wenn sie wegen eines Zahlungsausfalls Griechenlands finanzielle Probleme bekommen. Erstens kostet das (den Steuerzahler) viel weniger, und zweitens ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass man die Darlehen von den Banken auch irgendwann einmal zurückbekommt. Bei Griechenland ist das Risiko viel größer - deswegen will denen ja auch kein Privater mehr Geld leihen.

Ich mach mal eine Analogie: Wenn mein Bruder (Bank) finanzielle Probleme bekommt, weil er einem ortsbekannten Spielsüchtigen (Gr) Geld geliehen hat, würde ich (Steuerzahler) doch lieber direkt meinen Bruder finanziell unterstützen, als das Geld dem Spielsüchtigen zu geben, damit dieser vielleicht irgendwann einmal einen Teil davon an meinen Bruder zurückzahlt.

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marc0815 17.06.2011, 13:41
8. sie reiten ein totes Pferd

"wir werden den Euro retten" steht unter dem Titelbild...
Sehr optimistisch :) Für wen und warum bleibt ihr Geheimnis...
Spätestens wenn in ein paar Monaten Spanien an die Stelle von Griechenland tritt werden sie von der Realität eingeholt. Sollte das noch nicht rausreichen wird Italien folgen.
Das gesamte Pulver wurde ja bereits bei völlig unbedeutenden Staaten wie Griechenland, Irland und Portugal verschossen.
Eine Staatsinsolvenz ist zwar nicht schön aber wahrscheinlich die gerechteste Lösung. Dann trifft es diejenigen die es verursacht haben. Wer über seine Verhältnisse lebt muss die Konsequenzen selbst tragen. Das gilt für Länder genau wie für jeden Einzelnen den auch keiner vor einer Privatinsolvenz rettet.
Ein Untergang ist es trotzdem nicht. Brasilien und Argentinien zeigen es.

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anderton 17.06.2011, 13:43
9. Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

Zitat von Ulrich Berger
Gibt es nicht ein franzoesisches Pendent zur amerikanischen Freiheitsmedaille?
Die braucht sie nicht. Das Treffen war doch eh nur für die Presse. Mal wieder ein wenig PR und gut. Freiwillige Beteiligung, dass ich nicht lache. BTW: Die Konzernchefs trommeln für die Euro-Rettung, wie kann das Merkel da noch nein sagen?

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