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Einigung mit Iran: Genfer Atomdeal schwächt Hardliner
REUTERS

Irans Außenminister Mohammed Sarif hat es geschafft. Die Einigung in Genf ist ein Meilenstein der Geschichte. Der Deal mit den Weltmächten zementiert den Niedergang der iranischen Hardliner und Irans Status als Regionalmacht.

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ratzmatz 24.11.2013, 16:31
30. Lasst die Iraner in Ruhe

Die Iraner wären schon seit über 40 Jahren wahrscheinlich die am weitesten entwickelte Demokratie weltweit wenn die Sch..Amis und Briten Sie nur in Ruhe gelassen hätten.So müssen Sie jetzt auch unter diesen Islamfaschisten leiden.Es ist nur noch zum Kotzen auf diesem Planeten wie die Amis und Briten die Wet nach dem 2.Weltkrieg nach Ihren verkommenen Kapital Interessen geordnet haben.DEn ganzen Tag von Demokratie faseln können Sie ja gut.Wenn Bevölkerungen sich dann aufmachen und Demokratie durchsetzen werden Sie niedergemacht.Wirklich toll.

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kurswechsler 24.11.2013, 16:35
31. Wie sich das jetzt alles schön geredet wird.

Wie sich das jetzt alles schön geredet wird. Das "Münchner Abkommen" von 1938 sollte ja auch den Weltfrieden sichern.

Dazu die Anerkennung einer "Islamischen Republik". Dass die Worte "Islam" und "Republik" einander ausschließen mangels säkularer Verfassung, wenn interessiert denn so was noch? Vielleicht die Menschen im Iran, die unter dieser Mullah-Diktatur leben müssen und ausgepeitscht werden, wenn sie sich auf der Straße küssen oder Händchen halten?!

Dazu ein "eingefrorenes" Atomprogramm, das man jederzeit wieder auftauen kann. Liebe Güte, wie naiv ist die Welt. Vermutlich gibt es halt ordentlich wirtschaftlich was im Iran zu holen demnächst, z.B. Öl und nochmals Öl.

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diehavo 24.11.2013, 16:43
32. Wir sollten

uns mal alle zurücknehmen, unser Meinungen nur als solche und nicht als Tatsachen darstellen! Als Israelkritiker kann ich das Mißtrauen Israels nachvollziehen, wenngleich ich meine, daß es I. darum geht, daß Regime in Iran zu destabilisieren. Mit oder ohne Atomwaffen. Schlecht auf beiden Seiten.

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gandhiforever 24.11.2013, 16:49
33. Ich glaube nicht,

Zitat von tulius-rex
Es sind die US-Republikaner, die jegliche Friedensbemühungen im Nahen Osten torpedieren, um Obama innen- und außenpolitisch zu schaden. Er darf keine Erfolge aufweisen, weil sonst die heimische Waffen- und Frackingindustrie Schaden nimmt, wenn der Iran den Markt mit billigem Öl bedient.
dass die heimische Waffen- und Frackingindustrie der Grund dafuer sind, dass die Republikaner den Atomdeal ablehnen.

Sie lehnen ihn ab, weil sie alles ablehnen, was Obama macht, sie lehnen ihn aber auch ab, weil sie selbst nur an kriegerische Loesungen glauben (und damit die eigene Unfaehigkeit zu Diplomatie eingestehen).

Ob Oel teuer oder billig ist, ist ihnen auch egal, solange die Spenden an ihre Adresse weiter fliessen (Schliesslich betonen sie immer den ach so freien Markt).

Doch was klar wird bei dieser Haltung, ist, dass ihnen das Wohl des eigenen Landes weniger, weit weniger am Herzen liegt als der eigene Nutzen.

Bei WaPO aeussern sich einige:

Congressional reaction to the Iran nuclear deal

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Privatier 24.11.2013, 16:55
34. Ich wage die Prognose: Das einzig Gute an dieser Einigung bleibt die Tatsache,...

Zitat von sysop
Irans Außenminister Mohammed Sarif hat es geschafft. Die Einigung in Genf ist ein Meilenstein der Geschichte. Der Deal mit den Weltmächten zementiert den Niedergang der iranischen Hardliner und Irans Status als Regionalmacht.
...daß wir in maximal 10 bis 20 Jahren wissen werden, ob sie wegweisend klug war.

Oder gefährlich irre - der dies signalisierende "Rums" wird der dafür zuständigen Meßtechnik nicht entgehen.

Und: Ich meine dessen "Vorecho" bereits zu vernehmen und bin so bereits gespannt darauf, in ein bis zwei Jahrzehnten die Diagnose zu meiner Erscheinung zu kennen... ;-)


MfG

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Blutworscht 24.11.2013, 16:57
35. Hardliner haben verloren?

Zitat von sysop
Irans Außenminister Mohammed Sarif hat es geschafft. Die Einigung in Genf ist ein Meilenstein der Geschichte. Der Deal mit den Weltmächten zementiert den Niedergang der iranischen Hardliner und Irans Status als Regionalmacht.
Diese Übereinkunft schwächt eher die Hardliner in Israel, im Westen und in den Golfdiktaturen, die eine militärische "Lösung" und einen "Regime-Change" durch Gewalt favorisierten.

Im Westen hat sich nach den Desastern im Irak und Afghanistan wohl die Einsicht durchgesetzt, daß ein militärischer Angriff auf den Iran nur wieder in ein großes Fiasko enden würde.

Die Geduld der Hardliner im Iran, auf ihr Recht auf Atomenergie zu beharren, hat sich ausgezahlt. Schließlich sind sie nicht eingeknickt, sondern die USA und ihre Verbündeten in Europa, wie ja auch die hysterischen Wortmeldungen aus Israel über dieses Abkommen beweisen.

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maburayu 24.11.2013, 16:57
36.

Zitat von ratzmatz
Die Iraner wären schon seit über 40 Jahren wahrscheinlich die am weitesten entwickelte Demokratie weltweit wenn die Sch..Amis und Briten Sie nur in Ruhe gelassen hätten.So müssen Sie jetzt auch unter diesen Islamfaschisten leiden.Es ist nur noch zum Kotzen auf diesem Planeten wie die Amis und Briten die Wet nach dem 2.Weltkrieg nach Ihren verkommenen Kapital Interessen geordnet haben.DEn ganzen Tag von Demokratie faseln können Sie ja gut.Wenn Bevölkerungen sich dann aufmachen und Demokratie durchsetzen werden Sie niedergemacht.Wirklich toll.
Da musss man schon vorsichtig sein. Die Iranische Revolution hatte viel Sympathie in der Welt selbst die USA hatte den Schah zum Ende nicht mehr wirklich unterstützt. Was aber die religiösen Fundamentalisten aus dieser Revolution machten erst einmal alle andersdenkenden Mitstreiter eliminieren und dann frontal die USA zu attackieren, war damals schon sehr entmutigend. Mit "in Ruhe gelassen" kann man sowas nicht beschrieben, damals waren eindeutig die neunen Machthaber im Iran die BRandstifter, wohl auch weil so mit einem äußeren Feind, die Unterdrückungsmaßnahmen in Inneren leichter zu erklären waren. Man muss nur mal die Flüchtlingszahlen von damals anschauen, und nein, das waren nicht die Schahanhänger sondern vor allem die Linken wie die Volksmudschahidin, die nur durch Flucht ihr Leben retten konnten.
Ist besonders traurig, dass nun wieder vermeindlich Linke hier in Deutschland, den Iran hoch leben lassen, nur weil er zufällig zum Gegner der USA geworden ist.

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dennis x 24.11.2013, 16:57
37. optional

die amerikaner kapierens einfach nie. gaddafi gab die atombombe auf, die quittung bekam er schon bald zu spüren, genauso wie alle anderen diktatoren auf der welt, die einen deal mit dem westen eingehen. das beste was dem iran passieren kann ist die bombe zu erhalten, um erst stabilität schaffen zu können.

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ukubi 24.11.2013, 16:58
38. Chamberlain reloaded

Die Iraner unterstützen Hizbollah, Hamas und Assad - nur mal als Erinnerung. Die naiven amis liefern den ganzen Nahen Osten einem Terrorregime aus. Unverantwortlich. Zum Glück lassen sich die Israelis nicht täuschen. Der Westen wird das noch teuer bezahlen.

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Inselbewohner 24.11.2013, 16:59
39. Niedergang

Zitat von sysop
Irans Außenminister Mohammed Sarif hat es geschafft. Die Einigung in Genf ist ein Meilenstein der Geschichte. Der Deal mit den Weltmächten zementiert den Niedergang der iranischen Hardliner und Irans Status als Regionalmacht.
Nicht nur der iranischen Hardliner! Sollten die Einigung greifen sind die Hardliner in den USA, Großbritanien, Saudi Arabien, den anderen Nahost Staaten und besonders die in Isreal getroffen. Es wird großen Widerstand geben in der Region die den Status Quo nur mit Mißtrauen, Angst und religiösem Wahn aufrecht erhalten können und wollen.
Hatten wir das nicht auch schon mal in Europa? Die Politik der kleinen Schritte?
Die Hardliner werden alles unternehmen um diese Einigung zu torpedieren. Eine Propagandawelle aus Hetze, Hass und Lügen wird jetzt entstehen.
Schon melden sich hier im Forum die ersten die den Iran verunglimpfen und ausserstande sind sich einem friedlichen Weg vorzustellen.
Leider!
Gruß HP

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