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Einigung zwischen EU und Großbritannien: Brexit-Verlängerlängerlängerung
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Die EU hat den Brexit erneut verschoben - diesmal bis maximal zum 31. Oktober. Ob die Zeit genügt, damit die Briten sich endlich untereinander einigen, ist allerdings keineswegs sicher.

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madameping 11.04.2019, 09:25
180.

Zitat von hisch88
Ich bin Pro-Europäer, mach mir aber jetzt Gedanken eine Anti-EU-Partei zu wählen, nur um meinen Unmut über diese Entscheidung kund zu tun. Für mich wäre das Maximum Ende Mai 2019 gewesen und zwar vor der Wahl, als Verlängerung. Hier wurde von der EU-Politik eindeutig gegen die gefühlte Mehrheit der Bevölkerungen der EU entschieden.
Wenn Sie Pro-Europäer sind, sollten Sie nicht einmal daran denken, eine Anti-EU-Partei zu wählen.
Man muss die Verlängerung der Frist nicht billigen, sollte sie aber als ein Entgegenkommen der EU verstehen, denn ein harter unkontrollierter Brexit würde die EU und GB in weit schlimmere Turbulenzen bringen als ein weiterer Aufschub

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taglöhner 11.04.2019, 09:25
181. Aber anders als in Putins feuchten Träumen

Zitat von egcphantom
kann die EU auch gleich auf ewig verlängern spart Zeit und Geld. Rechnung gibt es bei der Wahl.
In der Tat. Für die Brexiteers. Wird fast ein zweites Referendum.

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Neandiausdemtal 11.04.2019, 09:25
182. Es gibt sie also doch!

Zitat von suplesse
Was denn für ein Friedensprojekt? Woran erkkenn Sie das? Etwa an der unglaublichen internen Geschlossenheit (Ironie)? Meinen Sie das dient dem Frieden in Europa? Das man KEINE Entscheidungen fällt die mal nützlich wären. Brüssel ist ein großer Spielplatz wo nur Egoisten ihr DIng durchsetzen wollen und wenn das nicht klappt alles blockieren. Oder erkennen Sie "das phantastische Friedensprojekt" an den enormen Rüstungsexporten, z.B. nach Saudi Arabien.
Es gibt also doch ausgesprochen dumme Fragen.
Ich habe in meinen über 5 Lebensjahrzehnten keinen Krieg in Deutschland und in unseren Nachbarländern erlebt.
Meine Großeltern haben in dieser Zeit zwei Weltkriege erleiden müssen und in meinem Alter hinter sich gehabt. Ein Großvater ist an den Folgen des ersten WK gestorben. Er ist gestorben, weil nationalistische A........er unbedingt ihre Völker in den Tod treiben wollten und dies auch getan haben. Und Sie ziehen das Friedensprojekt Montanunion/EWG/EG/EU in Zweifel. Guten Morgen!

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sozialismusfürreiche 11.04.2019, 09:26
183. unverständlich

Ich werde also bei der Europawahl Parteien wählen müssen, die die Briten diese Verlängerung nicht zugestanden hätten. Die Briten werden jetzt die EU mit dem Nasenring durch die Manege zerren und weiter vorführen. Das war von Anfang an Plan der britischen Politiker die EU nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen und das Maximum für die EU herauszuholen.

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fillthegap 11.04.2019, 09:27
184. Schade um die EU

hätte echt was werden können. Aber leider sieht jede Nation etwas anderes hinter der EU. Für mich ist das ein weiterer Sargnagel bei dem wunderbaren Projekt. Wer glaubt, dass nach dieser Prozedur in absehbarer Zukunft die Briten in der EU bleiben oder man wieder auf einem einigermaßen verständigen Niveau miteinander klar kommt, der kennt das Leben nicht. Egal ob bei Privatpersonen oder Unternehmen, es zeigt sich dass eine Trennung ohne Gesichtsverlust nur in einer beschränkten Zeitspanne durchzuführen ist. Wird diese überschritten ist Essig, das ist bei Scheidungen so oder wenn sie geschäftliche Partner trennen. Und hier ist die Zeit weit überschritten. Schade, wahrscheinlich treten die nie aus, aber es wird dann schlimmer sein als je zuvor. Wie ein altes Paar dessen Bestimmung es ist sich gegenseitig das Leben zu versauen. Das einzige was mich tröstet ist, daß man damit ein paar Dollar an der Börse machen kann.

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pepe-b 11.04.2019, 09:28
185. @ suplesse

Ist diese Frage Ihr Ernst? Wer die Rolle der EU als Friedensprojekt infrage stellt, hat noch nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt, geschweige denn eins gelesen. Sie disqualifizieren sich mit dieser Frage eigentlich selbst. Und GERADE der Brexit ist das beste Beispiel dafür! Wovor hat UK denn Angst? Was hindert es per no-deal zu gehen? Ich sag’s Ihnen: NUR die Nordirland-Frage ist der Grund, warum UK der Arsch auf Grundeis geht, genauer gesagt die Angst vor einem Wieder-Aufflammen des Bürgerkriegs, was dank der EU kein Thema mehr war! Die Briten haben nur eins: eine große Klappe gehabt (no deal ist besser als ein schlechter Deal), aber als es nun Ernst wurde, haben sie den Schwanz eingezogen. Die EU HAT eine Entscheidung getroffen: nämlich die Frist zu verlängern. Das ist nicht problemfrei, aber in der Gesamtschau sehr vernünftig.

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lathea 11.04.2019, 09:29
186. @xenia1978 Nr.88. "Kann es sein, ....

...dass die Briten die EU vorführen wollen?" >>>> Die Briten möchten es wohl gerne, aber stattdessen werden die Briten von der EU vorgeführt. Denn die Briten sind sich nicht einig, streiten sich, haben keinen Plan und bitten die EU um Brexit-Verlängerung.

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sw59er 11.04.2019, 09:30
187. Kosten-Nutzen-Abwägung

Die Verschiebung hat immerhin den Vorteil daß bis Oktober für die EU-Wirtschaft und die Bevölkerung weiterhin die bevorzugten EU-Regeln gelten. Dem stehen Kosten und ineffizienter Verwaltungsaufwand entgegen. Bei all den Nachteilen eines, wie auch immer gearteten, Brexit dürfte Zweites das kleinere Übel zu sein. Die EU hat eigentlich alle Trümpfe in der Hand.

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taglöhner 11.04.2019, 09:31
188. Realpolitik

Zitat von Hans_Suppengrün
"Die EU hat den Brexit erneut verschoben - diesmal bis maximal zum 31. Oktober." man hat ihn schon einmal verschoben. MAXIMAL bis zum 22. Mai... was also von einem "maximal" der EU zu halten ist, steht jetzt ja wohl fest. Die EU präsentiert sich handlungsunfähig und entscheidungsschwach, bestätigt also genau das Klischee, welches die Kritiker in ihr sehen, rollt den Populisten damit für die Wahl den roten Teppich aus uns schaufelt sich so ihr eigenes Grab... ich bin so unglaublich enttäuscht!
Vielleicht sind z.B. die Leute in Irland jemandem mit Verantwortungsbewusstsein wichtiger gewesen, als Ihre Gefühle im bequemen Sofa daheim.

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Emderfriese 11.04.2019, 09:31
189. Abwarten

"Am 31. Oktober", sagte die Kanzlerin, "werden wir wieder neu über diese Situation beraten."
Japp! So kennen wir unsere Frau Merkel. Und wenn sie nicht gestorben ist, wartet sie noch heute auf eine Politik, die unser Land und die EU endlich voranbringen könnte...

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