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Einigung zwischen EU und Großbritannien: Brexit-Verlängerlängerlängerung
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Die EU hat den Brexit erneut verschoben - diesmal bis maximal zum 31. Oktober. Ob die Zeit genügt, damit die Briten sich endlich untereinander einigen, ist allerdings keineswegs sicher.

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mostly_harmless 11.04.2019, 09:32
190.

Zitat von Kritik
Dieses Theater werden die "etablierten" Parteien bei der Europawahl teuer bezahlen
Gäääähn .... die Vertreter Dunkeldeutschlands liegen bei 12%, und sind schon seit einem 3/4 Jahr auf dem absteigenden Ast. Es wird also wohl wieder nichts mit der 2. Machterreifung

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JensJacob 11.04.2019, 09:32
191. Merkt man noch was?

Der gemeine Engländer lacht sich ins Fäustchen, hat er doch wieder einen Sonderweg für seinen Sonderweg bekommen. So geht das schon seit Anfang der EU. Ausnahmen, Sonderkonditionen, special treatment. Bedeutet das im Umkehrschluss nun das ich mir wieder bis Oktober jeden zweiten Tag "Brexit, May und EU" in den Tageszeitungen ansehen muss? Der eigentliche Austritt war vor 11 Tagen. Für mich das offizielle Datum. Briten gehören seit 31 März nicht mehr dazu. Jeder der was anderes behauptet ist ein Verschwörungstheoretiker. Basta. Genug. Vorwärts.

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M. Vikings 11.04.2019, 09:33
192. Der Deal ist mausetot.

Zitat von haarer.15
Rosinen ? Nö - kriegen sie nicht. Es ist wohl das einzige, worauf man sich verlassen kann. Der Deal - er steht nach wie vor und die EU wird nix mehr aufschnüren.
Im Oktober gibt es die nächste Fristverlängerung.
Das sieht der dänische Regierungschef jedenfalls so.

Der hat gestern nach dem Gipfel,
mit leicht gequältem Gesichtsausdruck,
vor laufenden Kameras
das Lied "We'll meet again" von Frank Sinatra geträllert.

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sibbi78 11.04.2019, 09:34
193. Schön, dass der blonde "Engel" im "demokratischsten" Land

der Welt auch seinen unerheblichen Senf zum Brexit beitragen muss. Die böse, böse EU will doch nicht etwa verhindern, dass die amerikanische Kolonie in einem hartem Brexit die Tür zuknallt! Das wäre für das biggest brain nicht tragbar!

Im Ernst: Trump lässt immer klarer erkennen, um was es ihm und der amerikanischen Oberschicht wirklich geht: Aus der verdeckten Weltherrschaft eine offene zu machen. Dazu müssen die Konkurrenten, einer nach dem anderen, ausgeschaltet werden. Mit China trägt man einen Handelskrieg aus, Russland wird mit Sanktionen überzogen. Wer nicht mit den USA auf einer Linie liegt - Beispiel Türkei, Deutschland - wird mit Strafzöllen belegt. Die EU wird bekämpft, wo immer es geht. Die Taktik: Die Nationalisten stärken und möglichst an die Macht bringen. Dadurch wird das europäische Gerüst zum Einsturz gebracht. Der Brexit ist erst der Anfang...

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Europa! 11.04.2019, 09:35
194. Kommt Zeit, kommt Rat

Die Brexit-Frage hat im UK mehr in Gang gesetzt als alle anderen Fragen seit 1945. Das traditionelle politische System knackt und knarzt in allen Fugen. Der Anblick des Parlaments in Westminster mit seinen überholten Ritualen war für viele ein Schock - auch für die eigene Bevölkerung. Die Engländer werden sich nicht auf Dauer zum Gespött der Welt machen wollen. Es bewegt sich etwas in England. Die EU ist also gut beraten, dem Modernisierungsprozess im UK Zeit zu geben.

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dieraute 11.04.2019, 09:35
195.

Zitat von haarer.15
Doch - gehen Sie besser ! Den Stimmzettel kann man auch ungültig machen. Das wäre dann demonstrierte Ablehnung dieses absurden Theaters.
Was glauben Sie, wie lange dieser Protest interessiert?
Selbst dann, wenn alle [!] unzufriedenen Protestwähler vernünftig genug wären ihr Stimme nicht den Afdlern und anderen Nazis zu geben - also angenommen alle [!] Protestwähler wählen 'ungültig':
Am letzen Abend der Wahlen, wenn die Ergebnisse diskutiert werden, werden jene Politiker, die schon jetzt Kritiker als "Mob" und von us-Großkonzernen bezahlte Chaoten bezeichnen bestimmt nicht anders handeln = die Wähler waren wohl zu dumm.

Von anderen Politikern wird man genau einmal hören, man mache sich Gedanken.
Am nächsten Tag werden Koalitionen gebildet und Posten verteilt.

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luiasogi 11.04.2019, 09:36
196. Verlängerung ok

Ich finde die Verlängerung ok, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass die Briten damit einverstanden sind quasi am Katzentisch zu sitzen. Da sorgt die Murdoch-Presse schon dafür.
Was ist mit der konstituierenden Sitzung des EU Parlaments Anfang Juli? Habe ich entsprechende Infos darüber überlesen?
Ich finde die Verlängerung, mit vorzeitiger Austrittsoption, gut.
Den Briten hier nicht entgegen zu kommen, hätte vielleicht Auswirkungen auf spätere Handelsabkommen. Die kennen nun ihre Freunde und ihre Feinde in der EU.
Abgesehen davon. Ich hätte die Briten weiterhin liebend gerne in der EU Gemeinschaft. Trotz bisheriger Rosinenpickerei.
GB ist der 2. grösste Nettozahler. GB ist politisch, militätisch, wirtschaftlich , immer noch ein Schwergewicht in der Welt. GB hat sich meist auf die Seite Deutschlands gestellt, wenn es um Stabilität in Finanzfragen ging.
Die Mavhtverhältnisse würden sich ändern.
Schuldenvergemeinschaftung würde wahrscheinlicher.
Vielleicht gibts ja Neuwahlen, oder ein 2. Referendum.
GB wird aber in dieser Frage immer ein zutiefst gespaltenes Land sein.
GB please stay.

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mostly_harmless 11.04.2019, 09:36
197.

Das Zeichen, das die EU an die Irren in GB sendet ist klar: Es lautet: "Fahrt fort mit eurem Irrsinn, wir werden notfalls bis ans Ende aller Tage darauf warten, dass Ihr zu einem Ergebnis kommt". Und zusätzlich gibt man den Briten die Möglichkeit, die EU zu erpressen.
Man kann nur mit dem Kopf schütteln.

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Augustusrex 11.04.2019, 09:37
198. Warum nicht

Wenn es denn etwas bringen würde. Da habe ich jedoch so meine Zweifel. Und nein, ich wähle deshalb keine Populistenpartei. Denn merke: Solche Probleme vergehen, Demokratie aber besteht weiter.

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espressotime 11.04.2019, 09:37
199.

Abwarten und Tee trinken. Die EU zeigt sich stark und macht es anderen EU Teilnehmern nicht leicht auszutreten. Eine Sinnbild für alle die gegen die EU sind. Geht man einmal die Ehe ein, so ist es nicht leicht zu trennen und wenn dann niemand den Bedingungen der EU. Die Briten müssen das Nordirland Problem erstmal lösen, was denen nicht gelingen wird. Zu guter letzt werden die Briten betteln müssen um in der EU zu bleiben.

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