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Einigung zwischen EU und Großbritannien: Brexit-Verlängerlängerlängerung
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Die EU hat den Brexit erneut verschoben - diesmal bis maximal zum 31. Oktober. Ob die Zeit genügt, damit die Briten sich endlich untereinander einigen, ist allerdings keineswegs sicher.

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gutes Leben 11.04.2019, 05:58
20. Ein Schritt der Vernunft

das britische Parlament hat in letzter Zeit mehr an pubertierende Jugendliche erinnert, als eine der ältesten Demokratien Europas. Das nervt langam wirklich. Gut, dass wenigsten die übrigen EU Staaten immer wieder zu Lösungen kommen, die das Chaos der Brexeteers in Grenzen halten. Ob sie in der Zeit bis Oktober ausreicht, um erwachsen werden?

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static_noise 11.04.2019, 06:00
21.

maximal bis 29.März
maximal bis 12.April
maximal bis 31.Oktober
...
Schade, die EU hatte Einigkeit und Stärke gezeigt, seit heute ist sie doch wieder nur der bettelnde Teil einer gebrochenen Beziehung der den anderen anbettelt doch zu bleiben und sich erniedrigt um das zu erreichen.
Die Quittung kommt in der EU Wahl.

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pmf2 11.04.2019, 06:03
22.

Bitte keine Nachrichten und sonstige Meldungen mehr über dieses unsägliche Thema ! Bitte erst wieder melden am 31. Oktober, wenn es heißt: Brexit erneut verschoben auf den Sankt Nimmerleinstag.
Also mal ehrlich, wer glaubt denn wirklich noch ernsthaft an irgendwelche Beteuerungen und Abmachungen, seitens der Briten und auch der EU ?
Das Wahlvolk wird doch gnadenlos von beiden Seiten verarscht, wer soll die denn noch ernst nehmen ? Die reinste Lachnummer und der Grund, warum ich Politkern sowieso nichts mehr abnehme.
Und ich lach mich weg über Meldungen wie: nach stundenlangen mühsamen Verhandlungen haben sich alle 27 Staaten durchgerungen.....
Wer’s glaubt !

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Aleksandrs Krievs 11.04.2019, 06:03
23. Großbritannien treibt die EU vor sich her

... das war zu erwarten. Großbritannien führt die EU an der Nase herum. Die EU hat Angst vor der eigenen Courage und riskiert lieber weitere Risse als dem Schrecken jetzt endlich ein Ende zu bereiten.

Was soll diese Verlängerung bringen? Die Briten wollen dem ausgehandelten Austrittsvertrag nicht zustimmen und werden das auch nicht, bis er nicht ihren Vorstellungen entspricht. Also wird die EU entweder dem ewigen Gequengel der Briten am Ende wieder nachgeben (mit einer fatalen Signalwirkung für andere dem Austritt zugeneigte Staaten, jedenfalls rückt das die EU-Staaten nicht enger zusammen) oder man wird am 31. Oktober für eine weitere Verlängerung stimmen, den ein Chaos-Brexit MUSS ja unbedingt verhindert werden ...

Einfach nur enttäuschend, wie die EU zum wiederholten Mal kein Rückgrat zeigt.

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Kritik 11.04.2019, 06:07
24.

Dieses Theater werden die "etablierten" Parteien bei der Europawahl teuer bezahlen

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Europa-Realist 11.04.2019, 06:07
25. Politikverdrossenheit

Wie kann man sich nur derart lächerlich machen? Ständig lässt sich die EU von einzelnen Mitgliedsstaaten vorführen oder erpressen. Ändert doch endlich den EU-Vertrag so ab, das der Europäische Rat nicht einfach die Vorgaben ausgehebelt werden können, die von allen Mitgliedsstaaten teilweise sogar mit Volksentscheiden ratifiziert worden sind. Es herrscht nicht Rechtstaatlichkeit sondern Willkür!

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dereuropaeer 11.04.2019, 06:17
26. Brexit

Jetzt ist genug Zeit fuer Neuwahlen in UK und einem zweiten Referendum. Leider ist die heutige britische Regierung nicht in der Lage sich ueber einen geordneten Brexit zu einigen, also muss es eine neue Regierung geben und das Volk muss noch einmal gefragt werden, ob sie unter diesen chaotischen Bedingungen wirklich aus der EU austreten wollen. Ausserdem haben sich in den letzten 3 Jahren nach dem Referendum die Vorzeichen geaendert. weil die Luegner Farage und Johnson nicht mehr an Bord sind

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Das dazu 11.04.2019, 06:19
27. Schwerer Fehler

Bei all den wirtschaftlichen Verwerfungen, die ein harter Brexit am Freitag erzeugen würde, mag eine Verschiebung vielleicht OK erscheinen.
Sinnvoll ist es nicht.
Auch wenn man die Briten lieber in der EU als draußen sehen möchte, ist es leider ein Fakt, das sie austreten wollen.
Die gesamte britische Gesellschaft ist tief gespalten, was die EU-Mitgliedschaft angeht.
Daran werden diese paar Monate nichts ändern, auch wenn man in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten davon träumt.
Man schiebt das unausweichliche damit nur vor sich her, in einer trügerischen Hoffnung und der Absicht, Wahlen schon fast zu manipulieren.
Dieses Vorgehen wird allen EU-27 noch schwer vor die Füße fallen.
Das UK wird nichts auf die Reihe bekommen, man hat sich auf sehr wage Aussagen einer im Grunde stehenden KO-May verlassen.
Das werden die Wähler EU-weit hoffentlich bei der Wahl nicht vergessen.
Viel schlimmer wird aber sein, das man nun Blaupausen geschaffen hat, wie die Verhandlungstaktik einer EU geknackt werden kann.
Was soll Polen, Ungarn, Griechenland und wer da vielleicht noch alles denkt und hofft, mehr Rosinen aus der EU zu holen, in Zukunft davon abhalten?
Jeder zukünftige oder derzeitige Handelspartner weiß nun, wie er vorzugehen hat, um die EU ins schwimmen zu bringen.
Ein Trump zum Beispiel könnte einen Handelsvertrag kündigen und solange rumeiern, bis die EU ihm das gewährt, was er möchte, nur um die "Einheit, den Frieden und die Wirtschaft" nicht zu gefährden.
Das, was derzeit schon bei verschiedenen Zöllen läuft.
Trump wird sich bestätigt fühlen und diesen "Weicheiern" was rauspressen wollen.
Ich für meinen Teil empfinde diese neuste Entwicklung als absolut lächerlich und einen Schlag in mein EU-Bürger Gesicht.
Ich kann damit die Politik nicht mehr Ernst nehmen und werde sie daher zukünftig völlig ignorieren. So erzeugt man massiv Politikverdrossenheit.
Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Gefahren, man kann nicht rote Linien aufzeigen um sie dann wieder einzukassieren.
Das funktioniert nicht in der Kindererziehung und wird hier auch nicht funktionieren.
Es zeigt leider sympthomatisch auf, woran die derzeitige Politik leidet. Um ja niemanden zu verletzen, zu entehren, vor den Kopf zu schlagen oder zu empören werden keinerlei Entscheidungen getroffen.
Es wird alles bis zur Unkenntlichkeit verwässert und ein ungesunder Schwebezustand beibehalten.
Leider muss man als Deutscher schreiben, geht dies hautsächlich auf die Kappe der deutschen Bundeskanzlerin.
Ein Macron wollte vieles ändern, scheiterte aber am Widerstand von Merkel.
Was Fr. Merkel dazu bewogen hat, ihre Politik in der letzten Zeit so zu verändern, wird ihr Geheimnis bleiben.
Gut ist ein Ansatz nicht.
Schröder traf schwere Entscheidungen, wurde dafür abgestraft, aber dem Land ging es danach immer besser.
Ein Politiker sollte im Sinne des Staates handeln und nicht in seinem.
Das zeigt das ganze Brexit-Chaos par excellence.
Hier wird rein aus parteiinternen Grabenkämpfen und Machtspielen ein ganzer Kontinent zerlegt.

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verspiegelt24 11.04.2019, 06:22
28. ???

Die Briten kämpfen dafür länger in der EU zu bleiben, danei wollen sie doch raus??? Frei nach Asterix: Die spinnen die Briten.

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tucson58 11.04.2019, 06:24
29. .....und wenn dann das auch noch nicht reicht ....

...wird auch gerne weiter verlängert ...

Ich jedenfalls glaube jetzt gar keinem mehr was , denn bis vor kurzen kam aus Brüssel noch die Info , man sei auch auf einen harten Brexit vorbereitet , nun aber verlängert man vor lauter Angst vor einem harten Brexit bis 31.Oktober und nun sogar mit Auflagen das die Briten an der EU Wahl teilnehmen müssen

Spannend wäre es, wenn diese Auflage, Teilnahme an der EU Wahl, keine Mehrheit im Unterhaus finden würde ,.. was dann .... ? Doch ein harter Brexit ?

Ich denke auch dann knickt die EU wieder ein und es gibt wieder eine Sondersitzung und man findet wieder ein Weg um den harten Brexit , auf den man ja gut vorbereitet ist, zu verhindern

Aber ich gehe davon aus, das UK an der EU Wahl teilnimmt ,was sowieso der grösste Witz ist , und dann sieht man im Herbst 2019 weiter mit welchen Auflagen die nächste Terminverschiebung begründet wird .

Für diesen Flohzirkus und rumgeeier der EU werde ich nun zum ersten mal richtiger Protestwähler !

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