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Einigung zwischen EU und Großbritannien: Brexit-Verlängerlängerlängerung
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Die EU hat den Brexit erneut verschoben - diesmal bis maximal zum 31. Oktober. Ob die Zeit genügt, damit die Briten sich endlich untereinander einigen, ist allerdings keineswegs sicher.

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Objectives 11.04.2019, 07:53
80. Abstrafen bei Europawahl!

Nach dieser erneuten Brexitposse werde ich die etablierte Politik bei der kommenden Europawahl abstrafen.

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anonlegion 11.04.2019, 07:53
81. Eine Farce

Die gesamte Geschichte Englands in der EG/ EU zeigt deutlich, was von Beginn an in der Europäischen Union und ihren Vorgänger-Institutionen falsch lief.
Die Doku "The Brussels Business" bringt dies übrigens für Interessierte noch einmal auf den Punkt. Googlen, klicken, zurücklehnen...
Die Geschichte des Brexit und die Handhabe dieses Vorganges von allen Beteiligten verdeutlicht uns noch einmal, wem wir unsere Länder und unsere Zukunft anvertrauen.
Die Briten tragen ihre internen Befindlichkeiten auf dem Rücken Kontinentaleuropas aus und finden das auch alles ganz in Ordnung so.
Unsere gewählten Repräsentanten schützen Märkte, Lieferketten und Investitionen. Exklusiv.
Europa ist eine fantastische Idee.
Für Menschen, auf einem von zahlosen Kriegen gebeutelten Kontinent aufgewachsen, eine Zukunftsperspektive die durch nichts aufzuwiegen ist.
In 12+ Jahren Aufenthalt und Firmenleitung in Griechenland habe ich erfahren, was unvoreingenommene Gastfreundschaft, Toleranz und überwinden kultureller Prägung mit Gemeinschaften macht.
Und es war/ ist eine mit Geld nicht aufzuwiegende Bereicherung für all Diejenigen in Europa, die mehr wollen, als stolz auf Menschen zu sein die Sie nicht kannten, auf Leistungen stolz zu sein, zu denen Sie nichts beigetragen haben oder die sich vor Andersdenkenden, Andersaussehenden und Andersgläubigen schützen wollen, weil Sie Angst haben, mit ihrem selbst beschränkten Realitätempfinden unbemerkt in der Masse unterzugehen.
Nur denkt an die Macht und die Kraft die aus Nähe und Erkenntnis der Absenz von Unterschieden wächst, in der Politik niemand.
Die EU ist eine rein dem Aussenhandel verpflichtete Institution, die genau wie im Bundestag, ihre Bürger ausschliesslich zum Machterhalt heranzieht. Mit Wahlen in deren Vorfeld gelogen, betrogen, diffamiert und stigmatisiert wird. Exakt wie vor dem Brexit in UK.
Die Zeit ist reif für eine andere Politik in Europa. Und wir sollten die Macht Europas in der Welt nicht unterschätzen.
Wir Bürger, gemeinsam mit unseren klugen und mutigen Kindern, sollten Politik anhand der aus unser Aller Lebenswirklichkeit enstehenden Bedürfnisse und Belangen machen.
Es wird sonst niemand für uns antreten. Niemand von denen, die uns nun den Brexit mit grosser Rücksichtslosigkeit und ohne Konsquenz vorspielen jedenfalls.

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laermgegner 11.04.2019, 07:54
82. So ist Politik

nichts entscheinden wollen, für nichts zuständig sein wollen und wenn nichts klapp - wird es ausgesessen und verschoben. Hier kommt noch hinzu, keiner will schuld sein.
Wieder ein teures Theaterspiel, denn nur bei Verlässlichkeit ist etwas planbar - und diese Situation wünschen alle. Alles andere kostet nur

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ldom 11.04.2019, 07:55
83. Das war die feierliche Überreichung

des Spaltkeils plus Vorschlaghammer an May.
Auch wenn May ihn nicht sofort benutzt ihr Nachfolger bestimmt. Das hat bisher alles so gut ausgesehen mit der Einigkeit der EU 27. Jetzt fragt man sich: Wie blöd muss man sein?
Angela warst du das?

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minimax9 11.04.2019, 07:56
84. Beitreten

Vielleicht sollte sich Europa ergeben und dem British Empire beitreten. Dann wären doch auch bei uns alles Nobel.
Tut mir leid ich habe nur noch Häme für diese Regelung.

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ddcoe 11.04.2019, 07:57
85. Alles richtig gemacht

Zumindest auf Seiten der EU siegt noch die Vernunft - und die Briten kommen erst einmal aus dem Panikmodus heraus. Es braucht ganz einfach Zeit, damit die Briten eine akzeptable Lösung finden können. Auf ein paar Wochen kommt es wirklich nicht an. Auch nach dem Brexit sind die Briten ein befreundeter Staat der EU.

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Vadomar 11.04.2019, 08:02
86. Katastrophal,

auf was sich die EU hier einlässt. Merkel, Tusk & Co. sind dabei der EU nachhaltigen Schaden zuzufügen, und, das nur um ein paar Promillepunkte Wirtschaftswachstum. Hat denen jemand erklärt, dass die EU mehr als nur ein wirtschaftlicher Zusammenschluss ist ?
Das nächste EU Parlament wird voll mit Extremisten und Europafeinden sein, nicht nur, aber ganz besonders, aus Großbritannien.
Die EU will Versicherungen, dass Großbritannien nichts blockiert oder sabotiert ?
Wie soll das gehen ? Die europafeindlichen Parlamentarier sind ja dann frei gewählt ins Parlament gekommen. Es wird ja wohl auch einen britischen Kommissar geben.
Will man denen dann sagen, ihr dürft bei gewissen Entscheidungen nicht mitstimmen ? Wie abstrus ist denn das ?

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burlei 11.04.2019, 08:03
87. Dann warten wir mal ab ...

... ob sich das britische Parlament bis zum 31.10. auf irgendetwas einigen kann. Die Lösung des EU-Gipfels geht für mich i.O., es ist ein Kompromiss und Kompromisse sind ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Eine Spaltung der EU durch diesen Kompromiss brauchen wir nicht unbedingt zu fürchten, denn der Spaltpilz sitzt mit den Nationalisten aus der rechten Ecke des politischen Spektrums schon lange im EU-Parlament. Bekommt dieser bei der EU-Wahl noch ein paar Stimmen mehr, wird sich nichts ändern, denn bisher sind die Rechten nur durch ein paar Skandale aufgefallen, aber nicht durch ernsthafte Arbeit.

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xenia1978 11.04.2019, 08:04
88. Brexit

Kann es sein, dass die Briten die EU vorführen wollen?
Zeit zum Überlegen hatten Sie genug.

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cybernic 11.04.2019, 08:04
89.

Zitat von mykelgermany
... aber ich höre und lese sie schon, die eifrigen Foristen an dieser Stelle, die jetzt meinen, im Mai Protest wählen zu müssen, weil sich "die EU am Nasenring vorführen lässt". Nein, die Ratsmitglieder haben genau das gemacht, was zu machen war. Und sie haben sich auf eine einheitliche Linie geeinigt. Der Ball liegt jetzt ausschließlich in London: Ihr wollt raus? Dann macht mal, wir haben Zeit. Solange bleibt ihr drin. Wo ist das Problem? Erstens: Alles, wirklich alles, was eine harte Grenze in Irland verhindert, muss unternommen werden. Mit Menschenleben spielt man nicht. Zweitens: Denkt an die vielen Millionen, die in Großbritannien für ein zweites Referendum und/oder den Widerruf von Art. 50 auf die Straße gegangen sind oder ihre Petition abgegeben haben. Lasst die nicht alleine! Wenn es eine Chance gibt, diesen Schwachsinn noch aufzuhalten, sollte man die auch nutzen. Drittens: Wer meint, EU-feindlichen Parteien seine Stimme geben zu müssen, weil die EU einen potenziellen Spaltpilz (so nach der Art Rees-Mogg/Johnson/Farage) ins Parlament wählen lässt, kann sie ja wohl nicht alle auf dem Zaun haben.
Sehr guter Kommentar, dem ich mich voll und ganz anschließen möchte.

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