Forum: Politik
Einladung zur Sicherheitskonferenz: Putin reagiert nicht auf Einladung nach Deutschla
REUTERS

Wladimir Putin könnte auf der Münchner Sicherheitskonferenz seine Syrien- und Ukraine-Politik erklären. Er hätte die Bühne für einen gewohnt selbstbewussten Auftritt. Ob er kommt, ist offen.

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dieter 4711 06.01.2016, 10:10
1. Erwird kommen

Diese Chance wird sich unser Wladimir nicht entgehen lassen. Er wird kommen.

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sagichned 06.01.2016, 10:13
2.

In seiner Rede von 2007 hat er praktisch alles gesagt.

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Zaphod 06.01.2016, 10:26
3. Reden ohne Zuhören

Warum sollte Putin nach München kommen, wenn offensichtlich seine Rede aus dem Jahr 2007 von niemanden verstanden wurde? Hätten die Staatslenker damals die Sorgen von Herrn Putin ernst genommen, wären uns viele Streitigkeiten, beispielsweise in der Ukraine, erspart geblieben.

Putin hat damals klar die Politik des Westens analysiert und gemahnt, dass diese Politik für Russland nicht akzeptabel ist. Eine vernünftige Reaktion wäre das Überdenken der eigenen Politik gewesen und nicht das Lächeln über Putin.

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Art. 5 06.01.2016, 10:29
4. Privatveranstaltung

Diese Sicherheitskonferenz ist eine reine Privatveranstaltung des Herrn Ischinger und somit keine offizielle Regierungskonferenz. Sie dient ausschließlich der Diskussion; mangels Legitimation können keine verbindlichen zwischenstaatlichen Beschlüsse gefasst werden.

Ein US-Präsident hat dort noch nicht gesprochen und wird auch diesmal nicht dabei sein. Putin wird es daher als nicht standesgemäß ansehen, Ischingers gGmbH mit seiner nochmaligen Anwesenheit aufzuwerten. Wenn er seine Außenpolitik erklären will, braucht er nicht nach München zu reisen sondern kann das von Moskau tun.

https://de.wikipedia.org/wiki/Münchner_Sicherheitskonferenz

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voevoda 06.01.2016, 10:35
5. Rede von 2007

Ist ja schön, dass Ischinger dass so offen eingesteht. Dabei hat Putin damals viel Wahres gesagt, unabhängig davon, wie stark Russland war. Dass man in Westen die Wahrheit "nicht ernstnimmt", bestätigt diejenigen nur noch weiter, die dem Westen arrogantes Hegemoniestreben vorwerfen. Warum Putin diesmal kommen sollte, erschließt sich mir nicht. Er ist ohnehin derjenige, der ständig seine Positionen in den Medien kommuniziert. Wer ihn hören will, der hatte schon lange die Möglichkeit dazu. Offenbar fehlt es einfach am Willen, daran wird auch München nichts ändern.

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lupo44 06.01.2016, 10:38
6. es wäre an der Zeit das Putin diesesForum nutzt.....

er könnte für seine Politik werben und erklären. Und vor allen Dungen die Weltöffentlichkeit könnte er überzeugen von seinen Friedens willen.Immer wieder wird er als Brandstifter defarmiert der eine Expansion betreibt um die Herrschaft an sich zu reißen. Es ist nicht einfach ,aber er sollte es nutzen.

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ixfueru 06.01.2016, 10:38
7. Es ist immer vernünftiger, miteinander

als übereinander zu reden. Und Sanktionen haben bisher zu keinen "vernünftigen" Ergebnissen geführt. Nordkorea und Kuba sind nur zwei Beispiele. Genauso wird man in Russland und mit Putin nur durch Dialog etwas bewegen können. Ob das Ergebnis dann im Sinne "des Westens", also der Freunde auf der anderen Seite des großen Teiches, ist, ist nicht sicher. Allerdings geht Frieden in Europa und vielleicht auf der Welt nicht ohne Russland. Immerhin gehört ein großer Teil Russlands geografisch zu Europa - und der Rest zur Welt.

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friedenspfeife 06.01.2016, 10:39
8. Ganz genau

Zitat von Zaphod
Warum sollte Putin nach München kommen, wenn offensichtlich seine Rede aus dem Jahr 2007 von niemanden verstanden wurde? Hätten die Staatslenker damals die Sorgen von Herrn Putin ernst genommen, wären uns viele Streitigkeiten, beispielsweise in der Ukraine, erspart geblieben. Putin hat damals klar die Politik des Westens analysiert und gemahnt, dass diese Politik für Russland nicht akzeptabel ist. Eine vernünftige Reaktion wäre das Überdenken der eigenen Politik gewesen und nicht das Lächeln über Putin.
richtig formuliert. Und dieses Laecheln haben auch die normalen Russen verstanden - wie heisst es so schoen - ich kann ueber mich selber lachen, dazu brauch ich keine Anderen. Wenn Putin also dorthin faehrt, wird sein Rating in der Bevoelkerung sinken. Russlands Bevoelkerung ist nicht so ein Schafsstahl wie es immer dargestellt wird. Die sind bereits soweit, dass sie sich persoenlich schon vom Westen veralbert vorkommen und das jetzt bereits mit einer fast unverhohlenen Voreingenommenheit gg.ueber dem Westen kundtun.

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niklot1147 06.01.2016, 10:40
9. Konfrontationskurs

Putin ging nicht auf Konfrontationskurs, sondern er hat ihn lediglich konstatiert. Der Konfrontationskurs ist eindeutig durch die Nato-Osterweiterung vom Westen ausgegangen. Das war nicht nur ein unfreundlicher, sondern ein aggressiver Akt gegenüber Russland. Dass Russland in seiner Existenz durch den Westen bedroht ist, wissen wir spätestens seit den programmatischen Aussagen des Herrn Brzesinski und der think-tank-Vertreter von Stratfor.

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