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Einreiseverbot: USA brüskieren Iran im Streit um Uno-Botschafter
REUTERS

Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.

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curti 12.04.2014, 13:28
1. Die "Elite" der.....

Zitat von sysop
Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.
.....USA brüskiert und polarisiert mittels ihrer politisch und medialen Helfer weltweit. Das von Bush 2001 propagierte Szenario der "Achse des Bösen" kann mittlerweile getrost dort verortet werden. Schade für das Land und vor allem für die Welt!

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Alias_aka_InCognito 12.04.2014, 13:33
2. Nicht hinnehmbar!

Zitat von sysop
Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.

Die UNO ist eine unabhängige Organisation, in die jeder Staat seine Repräsentanten entsenden darf, den sie selbst ernennen.

Daher sollte die UNO eigentlich kein amerikanisches Hoheitsgebiet sein, denn so entsteht der Eindruck, dass sonst ein Staat nach eigenem Gutdünken Repräsentanten ablehnen darf, weil hier der Nasenfaktor eine Rolle spielt.

Der UN-Botschafter des Iran ist nicht schlimmer als der von Nordkorea oder Burma. Also hier muss eine neue Regelung getroffen werden, dass die USA hier keinen Einfluss nehmen dürfen auf Entsendung von UN-Botschaftern eines jeden Landes.

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Andreasjilg 12.04.2014, 13:41
3. Der Iran brüskiert die USA!

Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Das Regime in Teheran nominiert einen früheren Geiselnehmer als UNO-Botschafter. Das ist bewusst so betrieben worden und für die USA nicht akzeptabel. Ich verstehe die Amis.

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Dirk Ahlbrecht 12.04.2014, 13:44
4. ...

Zitat von curti
.....USA brüskiert und polarisiert mittels ihrer politisch und medialen Helfer weltweit. Das von Bush 2001 propagierte Szenario der "Achse des Bösen" kann mittlerweile getrost dort verortet werden. Schade für das Land und vor allem für die Welt!
Nur weil man hierzulande, curti, solchen Leuten wohl den roten Teppich ausrollen würde, heißt dies doch nicht zwangsläufig, dass es uns die USA diesbezüglich gleich tun, oder?

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elektromotor 12.04.2014, 13:45
5. Und der Iran?

Zitat von sysop
Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.
Der Iran will sich doch wieder in die gemäßigte Welt einfügen. Warum provoziert er durch diese Benennung?
Warum beharrt er darauf? Er hätte sogar ohne großen Gesichtsverlust wieder zurückziehen können!

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MADhase 12.04.2014, 13:45
6. Die spinnen doch...

... die Amis. Ist mir schleierhaft, warum man jetzt wieder nen Keil reintreiben muss. Vermutlich geht den Amis die plötzliche "softe" Politik des Irans auf den Sack. Dadurch wahrt der Iran nämlich viel eher seine Interessen, als durch die hetzerischen Kampagnen unter Ahmadinedschad.

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topodoro 12.04.2014, 13:48
7. Dann zieht die UNO eben um

In Deutschland könnte sich doch die Stadt Bonn bewerben. Da sind alle Infrastrukturen da.
Wenn ein Land nicht den freien Zugang zur UNO garantieren kann, ist ein Umzug unumgänglich !

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carahyba 12.04.2014, 13:48
8. Was denn nun Mr. Kerry ?

Zitat von sysop
Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.
Wie im Artikel angedeutet geht den USA der Einigungsprozess zu weit, ihnen kommt das benötigte Feindbild abhanhen und die Sanktionitis könnte Schaden nehmen.

Die arabischen Autokratien protestieren vehement, sie befüchten die Unterstützung der USA in ihrem Kanpf um die Vormachtstellung im Nahen Osten könnte Schaden nehmen. Auch Israel ist tief enttäuscht.

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sardur 12.04.2014, 13:52
9. Was wollen sie wirklich?

Die Amerikaner tun so als ob sie bereit wären, Konflikte diplomatisch zu lösen. Aber immer, wenn es so aussieht, als ob sie der Diplomatie eine Chance geben wollten, hauen sie dem jeweiligen Verhandlungspartner eine rein oder stellen unerfüllbare Bedingungen.

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