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Einreiseverbot: USA brüskieren Iran im Streit um Uno-Botschafter
REUTERS

Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.

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WernerT 12.04.2014, 13:55
10. lesen und verstehen scheint nicht Ihre Stärke zu sein

Zitat von Andreasjilg
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Das Regime in Teheran nominiert einen früheren Geiselnehmer als UNO-Botschafter. Das ist bewusst so betrieben worden und für die USA nicht akzeptabel. Ich verstehe die Amis.
Der Mann hat VERHANDELT, um die Geiselnahme zu beenden, aber Ovama braucht internationale Krisen, sonst fällt dem letzten Demokraten auf, wie er den Staat ruiniert hat

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adal_ 12.04.2014, 13:58
11. Eklat

Zitat von Alias_aka_InCognito
Daher sollte die UNO eigentlich kein amerikanisches Hoheitsgebiet sein, denn so entsteht der Eindruck, dass sonst ein Staat nach eigenem Gutdünken Repräsentanten ablehnen darf, weil hier der Nasenfaktor eine Rolle spielt...
Dürfen die Amerikaner auch nicht, machen sie trotzdem.

Warum? Weil die amerikanische Öffentlichkeit sehr empfindlich auf die Provokation reagiert, ihr ausgerechnet einen der Botschaftsbesetzer von 1979 als UNO-Botschafter vor die Nase zu setzen.

Man darf also durchaus die Frage stellen, ob die Iraner den Eklat gesucht haben oder ob es schiere Dummheit war, gerade diesen Diplomaten auszuwählen.

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ohnelos 12.04.2014, 13:58
12.

es ist an der zeit die UNO und angeschlossene systeme die unabhängig funktionieren sollten, aus dem machtbereich der usa, die diese und andere organisationen für ihre abartig schlechte aussenpolitik missbrauchen, abzuziehen und in ländern anzusiedeln, die keine anderen länder mit allmachtsansprüchen erpressen, sich in kriesen neutral verhalten (neutral heisst nicht die augen zu verschliessen, sondern beide seiten zu hören) , die erhaben sind über anschuldigungen zu kriegsverbrechen, völkerrechtsbrüchen, weltspionage, geheimgerichten, geheimgefängnissen, entführung, anschlägen, terrorfinanzierung usw usw usw....

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grauwolf1949 12.04.2014, 13:58
13. Klug ist es nicht

Zitat von sysop
Der Streit um Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geisel genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.
Selbst wenn dieser Mann schuldig im Sinne der USA ist, so gibt diese Handlungsweise dem Iran neue Gründe für weiteres Misstrauen. Es ist nach diesem Schritt schwer glaubhaft, dass man in den USA an einer Entspannung des Verhältnisses zum Iran interessiert ist. ich unterstelle den USA reines Großmannsgehabe ohne Rücksicht auf internationale Spielregeln.

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wundermichnur 12.04.2014, 13:58
14. Einreisen lassen

Ich sehe es wie der 2. Kommentator. Klar haben die USA ein Problem mit so einem Mann. Und das anschließende Sightseeing sollte man ihm verwehren dürfen. Aber der Weg zum Gebäude der UNO sollte tabu sein. Anderenfalls muss man den Hauptsitz der UNO in ein anders Land oder in internationale Gewässer verlegen.

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curti 12.04.2014, 14:00
15. Zunächst einmal ist.....

Zitat von Dirk Ahlbrecht
Nur weil man hierzulande, curti, solchen Leuten wohl den roten Teppich ausrollen würde, heißt dies doch nicht zwangsläufig, dass es uns die USA diesbezüglich gleich tun, oder?
....ein Vorwurf keine erwiesene Tat!

OK, mit dieser Handhabung haben die Amis kein Problem, s.a. weltweite Foltergefängnisse, in denen mitunter jahrelang ohne Gerichtsverfahren hantiert wird. Man schießt gerne aus der Hüfte.

Abgesehen davon geht es um die Einflußnahme auf die UNO und den Status eines dort vorgesehenen Botschafters und auch hier nimmt man sich raus, was anderen zweifelsfrei nicht zugebilligt werden würde. Einen "Teppichhandel" will der Mann nicht eröffnen ;-)

Vorschlag - UNO in ein neutrales Land verlegen, das macht sonst keinen Sinn!

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BettyB. 12.04.2014, 14:01
16. Schlimm, schlimm...

Geiselnahme ist nicht zu entschuldigen, doch was ist mit Anstiftung zum völkerrechtswidrigem Krieg im Irak (Bush jun.), Anstiftung zum völkerrechtswidrigen Putsch in der Ukraine (Obama) und der Drohung mit völkerrechtswidrigem Beschuss von Zivilisten in Syrien (Obama, aber von Putin verhindert)?

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bertholdalfredrosswag 12.04.2014, 14:02
17. Einreiseverbot: USA brüskieren Iran im Streit um Uno-Botschafter

Mein gestriger Kommentar zum Thema wurde nicht veröffentlicht. Warum? Ich fragte darin, u. a. ob dieser Iran Diplomat auf einer internationalen Verbrecherliste steht und per Interpol gesucht wird. Was deutlich zum Ausdruck kommt ist der Wille der USA einer Verständigung mit Iran entgegegn zu wirken. Wie das in so ziemlich allen diplomatischen Beziehungen mit Ländern gehandhabt wird, die sicht nicht USA Konform benehmen, wie nun wieder in diesem Falle. Hiermit wird auch Obama immer unsympathischer auf Grund offensichtlichen Machtpolitik und als Erzeuger von Spannungen. Diese Einreiseverweigerung des Iran Diplomaten ist nun schon kindisch. Der Grund seiner Einreise ist Teilnahme an einer Internationalen Versammlung. Netanjahu wird sich freuen.

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megamekerer 12.04.2014, 14:03
18. Ein Terrorist als Botschafter?

Ein Terrorist als Botschafter? USA hat absolut recht diesen Mann einreise zu verweigern. Iran brüstet sich damit in Terroristenkreise damit dass eine der amerikanische Botschaft angreift und US Diplomaten Geisel nimmt, kann natürlich durch Amerika reisen und Amerika kann ihn nichts tun. Iranische Regierung ist anscheinend kein bisschen bemüht die Beziehungen zu USA und Europa zu verbessern wenn solche ein Terrorist als UN-Botschafter nominiert wird.

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KingTut 12.04.2014, 14:08
19. Genau

Zitat von Andreasjilg
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Das Regime in Teheran nominiert einen früheren Geiselnehmer als UNO-Botschafter. Das ist bewusst so betrieben worden und für die USA nicht akzeptabel. Ich verstehe die Amis.
Genau das ist der Punkt. Wenn diesem Mann eindeutig nachgewiesen wird, dass er an der Geiselnahme beteiligt war, dann sind die USA im Recht, wenn sie ihm das Betreten amerikanischen Bodens verweigern. Wenn diese Entscheidung die Atomgespräche belastet, so ist dies nicht die Schuld der USA. Dann muss eben der Druck wieder erhöht werden, denn einen atomar bewaffneten Iran kann niemand, der klaren Verstandes ist, wollen.

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