Forum: Politik
Einsätze in Afrika: Frankreich verstärkt Sicherheitsmaßnahmen
AFP

Hunderte französische Soldaten in Mali, eine misslungene Geiselbefreiung in Somalia - und Drohungen von Islamisten gegen die Regierung in Paris. Angesichts der Lage hat Präsident Hollande die Sicherheitsvorkehrungen in Frankreich erhöht.

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offtherecord 13.01.2013, 11:15
50. Und?

Zitat von nomadas
Kaum ein paar Tage her, da wurden drei Frauen der PKK mitten in Paris quasi hingerichtet. Das bedeutet, ruck zuck hat Hollande ein Problem, aus der Welt des Islam, bei sich zuhause. Mali und der Militäreinsatz werden diesen "Trend" verschärfen. Doch la France hat in Mali und Umgebung ganz andere, "strategische Sorgen". Da ist einmal der gesamte, ehemalige Kolonialraum, den man heute zur massiven Ausbeutung der Ressourcen dort braucht. Und da ist zum andern, die völlig instabile Lage in der Maghrebzone, insbesondere das Thema: Algerien, der hot spot - Also, mes dames et messieurs, es geht in Mali um ureigene politische und knallharte wirtschaftliche Primärinteressen de la France. voilà tout en brev -
Na und? Genauso hätten sie sagen können: wenn die Sonne scheint, ist es hell draußen.

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_monalisa_ 13.01.2013, 11:19
51. Ich verstehe...

Ich verstehe das alles nicht mehr...
In Mali kämpft Frankreich gegen die islamistischen Rebellen
und in Syrien mit den islamistischen Rebellen gegen Assad???

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coldplay17 13.01.2013, 11:38
52.

Zitat von martin-z.
wurde in der tagesschau gesagt, dass gross-britanien flugzeuge und die usa drohnen nach mali schickt. nur deutschland hat wieder die hosen voll und lässt die anderen die drecksarbeit machen.
So wie das in Kunduz/Afghanistan der Fall war.

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coldplay17 13.01.2013, 11:43
53.

Zitat von spon-facebook-10000326892
................ Doch wo sind all die linken Verschwörungstheoretiker jetzt? Stimmen all die verhehrenden wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Rahmenbedingungen nicht auch bei Hollande? Will nicht auch er nur von den innenpolitischen Problemen ablenken? Und wie sieht es mit den nationalistisch-neokolonialistischen Zugriffsansprüchen Frankreichs und seines Nuklearkonzerns Areva auf die Uranvorkommen im Norden Malis aus? ............. .
Den französischen Streitkräften geht es doch erstmal darum,
den islamistischen Vormarsch auf den Süden Mali's zurückzudrängen.
Sie sind mit Ihren Spekulationen vielleicht etwas voreilig ?

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coldplay17 13.01.2013, 11:46
54.

Zitat von trallala34
Falls Sie es nicht mitbekommen haben. Der Hollande hat mehrfach erklärt, dass er am liebsten auf Seiten der Salafisten gegen Assad in den Krieg ziehen würde. Ich schätze mal, der beschäftigt sich lieber mit solchen Abenteuern als innenpolitisch die kranke französischen Wirtschaft zu reformieren und damit seine Wahlversprechen durchweg brechen zu müssen.
Hollande hat bestimmt nicht erklärt, dass er auf Seiten der
Salafisten gegen Assad in den Krieg ziehen würde.

Dann würde er ja politischen Selbstmord begehen.

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musca 13.01.2013, 11:48
55. Der "Krieg gegen den internationalen Terror" weitet sich aus....

Mit Mali ist jetzt ein neuer Schauplatz eröffnet - In Afghanistan werden bald wieder die Taliban an der Macht sein - die tatsächlichen Sieger.

Interessant wie sich der Westen jetzt in Mali schlägt.

Seit Eröffnung des Kriegs gegen den internationalen Terrorismus seit dem 11 September 2001 hat der Westen allerdings an allen Fronten verloren.

Zuerst im Irak dann in Afghanistan....ist fast schon eine Art "versteckter dritter Weltkrieg" geworden bzw. eine Art zweiter "dreissigjähriger Krieg".

Was kommt nach Mali????...vielleicht doch als nächstes der Iran??

Oder wieder mal ein grosser Anschlag oder Serie von Terroranschlägen irgendwo in der westlichen Welt???

Wie dem auch sei...der Krieg geht weiter.

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Waldbahner2 13.01.2013, 11:57
56.

Zitat von _monalisa_
Ich verstehe das alles nicht mehr... In Mali kämpft Frankreich gegen die islamistischen Rebellen und in Syrien mit den islamistischen Rebellen gegen Assad???
In Syrien geht es auch um eine islamische Staatengemeinschaft
welche nicht nur den ganzen Mittelmeerraum umfassen sollte
sonder auch die Türkei, Iran und Pakistan.
Verhandlungen gibt es ja schon seit Jahren dazu.

Jetzt werden einige dieser Staaten plötzlich von inneren Unruhen zerrissen.
Angefangen in Tuniesien, Libyen, Agypten, Syrien, Libanon.
Irak und Afghanistan, letztendlch auch Pakistan war schon vorher
in ein Kriegsgebiet verwandelt worden.

Da hat wohl jemand Probleme mit einem solchen islamischen
Staatenbund. Die muslimischen ehemaligen Sowjetrepubliken
und Indonesien könnten ja auch noch dazu kommen.

Die dem Westen verbundenen Golfstaaten einschließlich
Saudi-Arabien bleiben seltsamerweise von dem arabischen
Frühling verschont.

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_monalisa_ 13.01.2013, 12:00
57. Er..

Zitat von coldplay17
Hollande hat bestimmt nicht erklärt, dass er auf Seiten der Salafisten gegen Assad in den Krieg ziehen würde. Dann würde er ja politischen Selbstmord begehen.
Er hat mehrfach einen Militärschlag gegen Assad gefordert
und unterstützt somit die Salafisten ;-)))

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trallala34 13.01.2013, 12:06
58.

Zitat von coldplay17
Hollande hat bestimmt nicht erklärt, dass er auf Seiten der Salafisten gegen Assad in den Krieg ziehen würde. Dann würde er ja politischen Selbstmord begehen.
Da haben Sie recht.
Er hat tatsächlich nicht wörtlich "Salafisten" gesagt sondern Freiheitskämpfer. (was für eine Ironie. Salafismus ist ja das exakte Gegenteil von Freiheit)

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coldplay17 13.01.2013, 12:10
59.

Zitat von _monalisa_
Er hat mehrfach einen Militärschlag gegen Assad gefordert und unterstützt somit die Salafisten ;-)))
Und woher wissen Sie so genau, dass die syrischen Rebellen von
den Salafisten dominiert werden ?

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