Forum: Politik
Einsatz in Mali: Qaida-Kommandeur ruft zum Heiligen Krieg gegen Frankreich
AFP/ Youtube

Al-Qaida in Nordafrika kündigt den Dschihad gegen Frankreich an. Die Terrorgruppe fordert ihre Anhänger zu Anschlägen gegen französische Ziele in der ganzen Welt auf. Hintergrund ist die Intervention in Mali. Präsident Hollande nimmt die Drohung ernst.

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rkinfo 07.05.2013, 17:15
1. Fanatiker der Welt

Terrorismus aus Arabien gibt es seit den 60er Jahren - nichts Neues und in 50 Jahren nur bei Motiven und Taten modifiziert.
Ob Erdgasfeld 2013 oder München 1972 - der Terror ist indiskutabel und die Terroristen haben nur ihre Bekämpfung verdient.

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APPEASEMENT 07.05.2013, 17:19
2. Nein

Zitat von sysop
Al-Qaida in Nordafrika kündigt den Dschihad gegen Frankreich an. Die Terrorgruppe fordert ihre Anhänger zu Anschlägen gegen französische Ziele in der ganzen Welt auf. Hintergrund ist die Intervention in Mali. Präsident Hollande nimmt die Drohung ernst.
Wenn dieser Kommandeur den Islam wirklich kennen würde, dann könnte er nicht zum Krieg aufrufen. Das ist gegen den Islam und der Mehrheit der Muslime weltweit.
Die Muslime sind friedlich und man kann nicht die Gewalttaten einzelner auf alle Muslime übertragen.

In Frankreich sind die Muslime sehr säkular und werden diesen Extremisten nicht folgen.

Selbst wenn es einige Verse im Koran geben würde, von denen man solche Kriege rechtfertigen könnte, so muß man sehen, das diese in einer kriegerischen Zeit erstellt wurden und heute keine Gültigkeit mehr haben.

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micromiller 07.05.2013, 17:27
3. nun maschieren die gruppe der terror muslime wieder

waere doch schoen, wenn sich in europa der friedliche teil dieser glaubensgemeinschaft laut und deutlich von "Kommandeur Abou Obeida Youssef al-Annabi" distanziert und frankreich seine hilfe bei der bekaempfung dieser irren anbietet.

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rumbohh 07.05.2013, 17:32
4. Wie oft...

Zitat von APPEASEMENT
Wenn dieser Kommandeur den Islam wirklich kennen würde, dann könnte er nicht zum Krieg aufrufen. Das ist gegen den Islam und der Mehrheit der Muslime weltweit. Die Muslime sind friedlich und man kann nicht die Gewalttaten einzelner auf alle Muslime übertragen. In Frankreich sind die Muslime sehr säkular und werden diesen Extremisten nicht folgen. Selbst wenn es einige Verse im Koran geben würde, von denen man solche Kriege rechtfertigen könnte, so muß man sehen, das diese in einer kriegerischen Zeit erstellt wurden und heute keine Gültigkeit mehr haben.
Ja, wie oft noch müssen wir uns solche Entschuldigungen anhören?

Ja, ja! Es hat alles nichts mit dem Islam zu tun? Merken Sie eigentlich nicht, wie lächerlich solche Aussagen sind? Täglich werden wir doch eines besseren belehrt, täglich wird "im Namen des Islam" und "gegen die Beleidigung des Propheten" gebomt und gemordet!

"Selbst wenn es geben würde"?? Ja, es gibt sie ja, diese Verse, und ein guter Muslim beruft sich laufend darauf!

Kann eine Verblendung eigentlich noch größer sein?

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c++ 07.05.2013, 17:36
5.

Mit ihrem Krieg gegen Gaddafi haben die Franzosen Nordafrika destabilisiert. Jetzt bekommen sie die Quittung, ebenso wie die USA. Ohne dieses militärische Eingreifen Frankreichs in Libyen gäbe es jetzt keinen Konflikt in Mali.

Seltsamerweise lernen sie nicht aus Fehlern. In Syrien betreiben sie die gleiche Politik der Destabilisierung. Es kann doch nicht sein, dass sie Dankbarkeit von den extremistischen Islamisten dafür erwarten, dass sie ihnen Waffen und Macht zuspielen.

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Ernst August 07.05.2013, 17:37
6.

Zitat von sysop
Al-Qaida in Nordafrika kündigt den Dschihad gegen Frankreich an. Die Terrorgruppe fordert ihre Anhänger zu Anschlägen gegen französische Ziele in der ganzen Welt auf. Hintergrund ist die Intervention in Mali. Präsident Hollande nimmt die Drohung ernst.
Ich hätte ja gerne was zu Erdogan gesagt.
Mal sehen vielleicht lässt sich das zum Artikel über die 4 auf den Golan Höhen entführten UN Beobachter nachholen.
Oder gibt es da auch kein Forum?
Egal - irgendwann gibt es ein Forum.

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Worldwatch 07.05.2013, 17:37
7. Was koennte Kriege "heilig" machen?

Ausser Scheinheiligkeiten von Weltanschauungsmissbrauchern, war, ist und wird auch zukuenftig kein Krieg, und von keinen Gewaltpredigern wo, wie und warum auch immer losgetreten, je "heilig" sein sein.

Wo Vernunft und Logik enden, faengt Absurditaet und Krieg an.

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phaeno 07.05.2013, 17:47
8. Sehr richtig...

Zitat von c++
Mit ihrem Krieg gegen Gaddafi haben die Franzosen Nordafrika destabilisiert. Jetzt bekommen sie die Quittung, ebenso wie die USA. Ohne dieses militärische Eingreifen Frankreichs in Libyen gäbe es jetzt keinen Konflikt in Mali. Seltsamerweise lernen sie nicht aus Fehlern. In Syrien betreiben sie die gleiche Politik der Destabilisierung. Es kann doch nicht sein, dass sie Dankbarkeit von den extremistischen Islamisten dafür erwarten, dass sie ihnen Waffen und Macht zuspielen.
... sie lernen nie und bekommen dafür die Quittung. Im Übrigen ist es nicht das Privileg der Staaten Africas und Asiens, dass sie bombardiert werden. Wer sich in kriegerische Handlungen hineinziehen lässt, muss natürlich auch damit rechnen, dass die Angegriffenen im Angreiferland zuschlagen. Da hilft es auch nichts, wenn man sich feige immer wieder schlecht bewaffnete Gruppen in armen Ländern für die Kriegsspiele aussucht. Der Angreiferstaat hat Kombattantenstatus.

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phaeno 07.05.2013, 17:48
9. Ja klar, ganz locker,

Zitat von rumbohh
Ja, wie oft noch müssen wir uns solche Entschuldigungen anhören? Ja, ja! Es hat alles nichts mit dem Islam zu tun? Merken Sie eigentlich nicht, wie lächerlich solche Aussagen sind? Täglich werden wir doch eines besseren belehrt, täglich wird "im Namen des Islam" und "gegen die Beleidigung des Propheten" gebomt und gemordet! "Selbst wenn es geben würde"?? Ja, es gibt sie ja, diese Verse, und ein guter Muslim beruft sich laufend darauf! Kann eine Verblendung eigentlich noch größer sein?
z.B. wenn man die Haltung und Taten einzelner Gruppen auf den gesamten Islam oder gar auf die gesamte Bevölkerung islamischen Glaubens ausdehnt. Das ist eine Verblendung die der islamistischen in nichts nachsteht.

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