Forum: Politik
Einwanderung: "Die jungen Afrikaner kommen. So oder so"
AP

Zäune hin, Hilfen her - Migration aus Afrika lässt sich nicht aufhalten, sagt der Ökonom Michael A. Clemens. Er sieht das als Riesenchance - für die Altenpflege zum Beispiel.

Leser161 08.09.2017, 09:54
1. Chance für wen?

Eine Chance für wen? Für die Ökonomie? Gewiss. Allerdings zeigen kürzlich auf SPON veröffentliche Werte das seit dem Ende des eisernen Vorhangs die Wohlstandentwicklung der Bürger von der Wohlstandsentwicklung der Wirtschaft (BIP) abgegkoppelt wurde.

Wenn junge Afrikaner also der Wirtschaft helfen, wird das dem einfachen Mann auf der Strasse also nicht helfen. Und der einfache Mann auf der Strasse ist noch der Souverän und nicht die Wirtschaft.

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peter.di 08.09.2017, 09:56
2. Afrikas Bevölkerung wächts pro Jahr um 20 Millionen

Kommen tun sie nur dann, wenn es sich für sie lohnt. Die EU sollte die und nur die aufnehmen die sich für die EU lohnen. Aber wenn die EU die Kontrolle darüber verliert wer kommt, dann wird es die EU nicht mehr lange geben.

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kritischer-spiegelleser 08.09.2017, 09:57
3. So oder so?

Na ja, man muss eben die Lockangebote reduzieren. Transitlager, Residenzpflicht, kein Geld sondern Verpflegung. Und später Sozialleistungen in den ersten fünf Jahren aussetzen. Wer Arbeitsplatz hat darf bleiben , Rest muss wieder gehen. Gehen und nicht ausgeflogen werden! Das würde die Migration schon erheblich beeinflussen! Nichts ist unabdingbar!

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herbert 08.09.2017, 10:00
4. völlig unrealistisch

Diese Menschen kommen aus einem anderen kulturkreis mit anderen Ritualen.
Viele können nicht lesen und schreiben.
Diese Menschen nun an einen hochsensiblen Bereich wie die Altenpflege ran zu lassen, geht gar nicht.
Migration geht nur, wenn diese Menschen einen passenden, hohen Bildungsstand haben.

Alles andere ist unrealistsich.

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Kometenhafte_Knalltüte 08.09.2017, 10:00
5. Widerspruch!!!

Clemens: "...Das wäre... unethisch, und widerspräche auch noch Ihrem Grundgesetz, Artikel 1, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Ein Deutscher lebt von 115 Euro am Tag, in Niger sind es 2,50 Euro..."

Clemens: "...In Europa werden dringend Altenpfleger gebraucht, die Ausbildung ... wäre in Afrika noch dazu sehr billig ... Es wäre ein sehr profitables Investment, der Gewinn wäre enorm...."

Meine Güte, ich dreh mir die Welt so wie ich sie gerade brauche. Erst beschweren, das Entwicklungshilfe streichen unethisch wäre und das Lohnniveau als Argument heranziehen, und 3 Aussagen weiter plötzlich das niedrige Lohnniveau als Begründnung für das absolut gleiche Unethische heranziehen, über was man sich vorher beschwert.

Also entweder Entwicklungshilfe und das Lohniveau in dem Herkunftsland heben, damit sind die dann aber nicht mehr billige Ersatzpflegekräfte. Oder eben keine Entwicklungshilfe, dafür dann halt billige Migranten als Pflegekräfte. Aber beides gleichzeitig fordern? Ja was denn nun?

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deutschemark 08.09.2017, 10:01
6. ...ist eine Riesenchance

Sehr kurzfristig gedacht! Hunderttausende Arbeitsplätze werden alleine in der Automobilindustrie sehr bald wegfallen. Bleiben diese Menschen dann zu Hause ? Noch mehr Hartz4ler?
Es wären jetzt Programme(mit Beihilfen) für die hunderttausenden arbeitslosen jungen EU-Bürger(innen) angebrachter, als über Nicht-EU-ler zu jubeln

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Zappa_forever 08.09.2017, 10:02
7. Auf dem Reissbrett...

...ökonomisch vielversprechend. In der Realität potentiell eine soziokulturelle Katastrophe, die zuerst auf dem Rücken der schon länger hier lebenden Unterschicht ausgetragen wird, die lanfgristig aber auch die oberen 10 000 zu spüren bekomen werden. Außerdem: Kanada und Australien kriegen es auch hin, die Einwanderung zu ihnen zu regeln.

Ergo: Eine unsäglich abgehobene, neoliberale Volte, was der Herr da verbreitet. Tschacka! Wir schaffen das! etc.

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ulli7 08.09.2017, 10:03
8. In Italien fallen junge männliche Westafrikaner unangenehm auf

Alle Urlauber, die gerade aus Italien zurückkamen, berichteten mir übereinstimmend, dass ihnen die ziemlich zahlreichen jungen Männer aus Westafrika unangenehm aufgefallen seien. Nach den sehr glaubwürdigen Schilderungen soll es sich mehrheitlich um ungebildete Männer aus den Unterschichten (Prekariat) handeln. Mit denen ist meist kein Staat zu machen.

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